BERT-DONNEPP-PREIS für Medienpublizistik an Georg Seeßlen

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In der Begründung heißt es: „Wie haben sich in den Medien die Grenzen des Sagbaren verschoben? Wie benutzen rechte Provokations-Strategen Journalisten, und wie lassen diese sich benutzen? Mit solchen weiterhin hochaktuellen Fragen hat sich Georg Seeßlen, Jahrgang 1948, schon früher beschäftigt als andere Publizisten, und er tut es jetzt noch umfänglicher und kenntnisreicher als die Konkurrenz. Seeßlen ist ein sehr genauer Beobachter, er ist in der Lage, TV-Comedyformaten oder dem Eurovision Song Contest Einsichten abgewinnen, die für den Leser gesellschaftspolitisch erhellend sein können. Nicht zuletzt fühlt sich Georg Seeßlen weiterhin der Aufklärung verpflichtet – was für viele seiner Kollegen ja aus unterschiedlich guten Gründen nicht mehr gilt.“

GETIDAN (Autoren über Kunst und Leben) gratuliert Georg Seeßlen zu dieser Auszeichnung für sein langjähriges medienpublizistisches Schaffen.

Der Bert-Donnepp-Preis für Medienpublizistik wird in diesem Jahr ebenfalls an das von Stefan Niggemeier und Boris Rosenkranz gegründete Portal Übermedien verliehen. Die Besondere Ehrung geht an Dunja Hayali.

(Der Bert-Donnepp-Preis – Deutscher Preis für Medienpublizistik wird seit 1991 vom Verein der Freunde des Adolf-Grimme-Preises vergeben. Er ist benannt nach Bert Donnepp (1914–1995), dem Gründer des Adolf-Grimme-Instituts.)

Foto: Georg Seeßlen | © Guido Alfs

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