Geld frisst Kunst, Kunst frisst Geld. Bei der Kunstmesse art KARLSRUHE diskutiert Georg Seeßlen seine Thesen (SWR2)

Der Publizist Georg Seeßlen polemisiert gegen Kunst, die für den Markt produziert wird. Und beschreibt, wie die globalen Kunstbörsen auf die künstlerische Produktion einwirken. „Geld frisst Kunst, Kunst frisst Geld“, lautet seine Formel. Bei der Kunstmesse art KARLSRUHE diskutiert er seine Thesen mit Moderator Dietrich Brants.

Weshalb existieren sehr viel mehr gute als erfolgreiche Künstler? Weil Erfolg auch in der Kunstszene in Zahlen gemessen wird, sich am Verkauf der Werke und an der „Verkäuflichkeit“ von Künstlern orientiert? Weil auch Museen, Kunsthallen und Kunstvereine sich durch Ausstellungen angesagter Akteure an deren Wertsteigerung beteiligen? Oder weil „Verkäuflichkeit“ von Künstlern Eigenschaften verlangt, die mit Marketingkompetenz, Imagepolitik und Selbstvermarktungsstrategie sehr viel mehr zu tun haben als mit ästhetischen und intellektuellen Qualitäten? (SWR2)

Quelle: 07-03-2015 | SWR2 | 57:11 min |

SWR2 Zeitgenossen – Gespräch auf der art Karlsruhe

Der Autor, Kunstmarktkritiker und Cineast Georg Seeßlen

Gespräch mit SWR2 Redakteur Dietrich Brants | SWR2 Zeitgenossen

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Geld frisst Kunst. Kunst frisst Geld – Ein Interview mit Georg Seeßlen

 

Markus Metz, Georg Seeßlen: Geld frisst Kunst. Kunst frisst Geld. – Eine Rezension von Ingo Arend

 

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20,60 EUR

 

 

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