Prozess um jODLschaden – 3. Akt

jodlblutaktion-800

Einladung zum jODL – DENK-, LERN- und SCHAUprozess, 

am Donnerstagen 08. Juni 2017 um 9.00 Uhr

im Amtsgericht München, Pacellistraße 5, Sitzungssaal B 800 im 8. Stock

Ein Neffe der Witwe des Hauptkriegsverbrechers Alfred jODL will für Putz- und Reinigungsarbeiten am rechtswidrigen Ehrenkreuz für diesen Nazi-General auf der Fraueninsel im Chiemsee 4.088,34 € (brutto) als “Schadensersatz” per Gericht eintreiben (zuzüglich der Verfahrenskosten).

Der jODL-Anwalt (ein Dr. Jahn) des Ehrenkreuz-Bewahrers Johannes Fieser, wollte erkunden, ob die jODL-Familie geneigt sei, den Namen des Massenmörders zu entfernen und durch den Text “JODL-Familie” zu ersetzen, wenn ich bereit wäre, dafür und für seine Aufwendungen und für die jODL-Putzarbeiten die Kosten zu übernehmen und wenn alle Fotos des jODL-Ehrenmals aus dem Internet getilgt würden.

Leider konnte ich mich nicht zu so einem irren “Vergleich” durchringen, zumal ich der Ansicht zuneige, Schaden haben der Kriegsverbrecher, seine Nutznießer und die Anverwandten millionenfach angerichtet, die nun bis zum letzten Atemzug sein Andenken liebevoll und steinern und unschuldsweiß bewahren wollen.

Ob die einen dachSchaden oder Schlimmeres haben, sei dahingestellt.

Ich habe jedenfalls keinen Schaden angerichtet, sondern mit Mitteln der Kunst auf einen unerträglichen und schleunigst zu beseitigenden Skandal wirksam hingewiesen.

Dieser Hinweis  ist in hohem Maße nützlich, wenn man die Traditionslinien zwischen der Naziwehrmacht und der Bundeswehr wirklich kappen will.

Mit meinem Anwalt Jürgen Arnold erwarte ich ein entsprechendes Urteil.

Mit freundlichen Grüßen

Wolfram P. Kastner                                                              29.05.2017                                                                                                                              

Institut für Kunst und Forschung | München | +49+89 – 157 32 19

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