Reise ins Land der Dummdeutschen mit Eckhard Henscheid

Radiofeature von Markus Metz und Georg Seeßlen


Eckhard Henscheid bildete zusammen mit F. K. Waechter, Hans Traxler und Robert Gernhardt das Herz der Neuen Frankfurter Schule um die Satire-Zeitschriften pardon und Titanic. Mit seinem autobiografisch gefärbten Romanwerk „Trilogie des laufenden Schwachsinns“ – bestehend aus „Die Vollidioten“, „Ein historischer Roman aus dem Jahr 1972“, „Geht in Ordnung – sowieso – genau“ und „Die Mätresse des Bischofs“ – erlangte er in den 1970er-Jahren Kultstatus.

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Henscheid studierte Germanistik und Publizistik in München, bevor er zu seinem nimmermüden Kampf gegen die Dummheit angetreten ist: Mit Romanen, Theaterstücken, Zeichnungen, Kritiken und Glossen – und hin und wieder auch vor Gericht – bekämpft er das „Dummdeutsch“ und die „Steindummen“, seine Gegner. Gegen die Dummheit, wir wissen es, streiten sogar die Götter vergeblich. Aber sie bringen dabei nicht so hochkomische Werke hervor wie Eckhard Henscheid.

Quelle: DLF 2016 | Erstsendung: 09.09.2016 , 20:10-21:00 Uhr

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