Video Vertov (Gerd Conradt)

 

Der Film erzählt die Lebensgeschichte des Videopioniers Gerd Conradt: Liebe und Revolution, Rote
 Fahne und Meditation – Expeditionen in ferne Länder. Für seinen Enkelsohn breitet Gerd Conradt 
seine Film- und Videoschätze auf der großen Leinwand aus und hinterlässt ein „elektronisches“
Testament seiner 50-jährigen Schaffenszeit als Filmkünstler.
 Die erste Liebe. Wirtschaftswunder-Berlin. Heirat und Geburt der Tochter in Rom. Student an der dffb 
in Berlin. Ein Leben zwischen Anpassung und Provokation. Ein Leben auf der Suche nach Erkenntnis. 
Dabei hat ihn stets das Extrem interessiert, die Überschreitung von Grenzen – in der stürmischen
 68er Bewegung, bei der Sinnsuche in der Arbeit mit dem Bioenergetiker Alexander Lowen, im 
indischen Ashram bei seinem Meister Bhagwan, bei seinen Auftritten mit der „Roten Fahne“ an der 
Beijing Film Academy in China und auf der Biennale di Venezia – bis hin zur Herstellung von VIDEO 
VERTOV. Schon die ersten Bilder seines „elektronischen Testaments“ machen klar, woher seine 
Prägungen stammen. Fünfzig Jahre Lebens- und Schaffenszeit lässt Conradt in VIDEO VERTOV als 
Monolog Revue passieren – und er schont sich dabei nicht, bekennt Irrungen und Wirrungen – er 
macht sich sprichwörtlich nackt. 
Das wilde Leben, die Vielzahl an technischen Formaten von Super-8 über 16-mm bis zu Video und HD 
sowie die Lust am Experimentieren haben in VIDEO VERTOV eine stimmige Ordnung gefunden. 
Conradt übergibt diesen ungewöhnlichen Rück-Blick auf fünf Jahrzehnte deutscher Geschichte
an seinen Enkel – dabei meistert er den Weg vom Privaten über die Mediengeschichte zum
Universellen: Video heißt „ich sehe“!

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D 2012, 88ʼ – digital, FSK: 6

 

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