Robert Warshow: Die unmittelbare Erfahrung – Filme, Comics, Theater und andere Aspekte der Populärkultur

Warshow ist im Kino Robert Warshow starb mit 37 – zu früh, um heute als filmtheoretischer Klassiker zu gelten. Der Herzinfarkt ereilte ihn 1955. Die Form, in der sich über Film angemessen sprechen lässt, wurde da noch gesucht; die Idee, mit postmodernistischer Rückendeckung E und[…]

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Anton Kannemeyer: Papa in Afrika

Anton im Kongo In der Tintinologie ist man sich einig: Die Anfänge von Hergés kosmopolitischem Duo Tim und Struppi standen unter keinem guten Stern, eher unter dem Banner antikommunistischer Propaganda und rassistischen Irrsinns. Tatsächlich lassen sich vor allem ihre ersten beiden Abenteuer Tim im Lande[…]

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Gipi: MSGL – Mein schlecht gezeichnetes Leben

Autobiographische Graphic Novels erschienen in den letzten Jahren zuhauf: über die erste Liebe, das elende Aufwachsen auf dem Dorf, die Zeit an der Kunsthochschule, die Flucht in eine Punkerjugend, über tote Väter, lebende Mütter, Kreativitätskrisen, Pornosüchte oder Vorzüge der Prostitution. Der italienische Zeichner Gipi, bereits[…]

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Paul Jorison / Grégory Maklès: Das Überleben der Spezies – Eine kritische, aber nicht ganz hoffnungslose Betrachtung des Kapitalismus

  Mit der Diversifizierung des Comic-Marktes entwickelt sich auch das Themenspektrum in die Breite. Vielleicht erleben Sachcomics deswegen derzeit einen kleinen Boom. Ältere Linke mögen sich daran erinnern, dass der Rowohlt Verlag schon Ende der 1970er Jahre eine ganze Flut an Comiceinsteigerfibeln auf den Markt[…]

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Nina Bunjevac: Vaterland

  Traumadeutung Eigentlich ein recht alltägliches Szenario: Ein verheiratetes Paar trennt sich, die Frau sucht sich schleunigst eine neue Bleibe und nimmt die Kinder mit. Der Mann zeigt sich reumütig, sucht sie regelmäßig auf, kauft, wahrscheinlich zum ersten Mal, Blumen, wähnt sich geläutert. Ein neuer[…]

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