Autoren über Kunst und Leben

Kategorie Film

White Cube (Regie: Renzo Martens)

„White Cube“, der neue Film des niederländischen Künstlers Renzo Martens, ist einer der irritierendsten und vielschichtigsten Filme des derzeit stattfindenden Filmfestivals Dok.fest München. Themen und Fragen verschränken sich hier, die nicht nur das Festival, sondern auch die aktuellen politischen Diskurse… Weiterlesen →

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Regeln am Band, bei hoher Geschwindigkeit (Regie: Julia Lokshina)

Ein Sprichwort sagt, „der Mensch ist, was er isst“. Bei einem jährlichen Pro/Kopf Konsum von 60 Kilo Fleisch könnte man sich die meisten Deutschen unschwer mit Schweineohren, Kuhschwänzen und Geflügelkrallen vorstellen. Um den Bedarf an Steaks, Koteletts und Schinken abzudecken… Weiterlesen →

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Schönheit & Vergänglichkeit (Regie: Annekatrin Hendel)

Urlaub in einer ganz anderen Zeit Schräge Vögel, Individualisten und jede Menge Außenseiter fanden sich in der Subkultur Ostberlins der 1980er Jahre. Autark, frei und wild ging es mancherorts zu und entgegen bürgerlicher West- Vorstellungen auch weitestgehend ungefährdet von Stasi-… Weiterlesen →

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The Pleasure Principle – Geometrie des Todes (Regie: Dariusz Jabłoński)

Chirurgisch sauber abgetrennte Arme gehören zu drei grausam getöteten Frauen. Spektakulär inszeniert werden die jeweiligen Fundorte, die über Osteuropa verstreut sind. Rätselhaft bleibt das Ganze. Handelt es sich um einen psychopathischen Serienkiller, steckt die Mafia dahinter, oder sind es verborgene… Weiterlesen →

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Undine (Regie: Christian Petzold)

„Wenn du mich verlässt, muss ich dich töten“, sagt eine Frau zu dem ihr gegenübersitzenden Mann, in einem idyllischen Straßen-Cafe, an einem Sommertag. Mit dieser irritierenden Szene beginnt „Undine“, der neue Film von Christian Petzold. Der Satz trifft den Kern… Weiterlesen →

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Heimat ist ein Raum aus Zeit (Regie: Thomas Heise) | DVD & online

„Heimat ist ein Raum aus Zeit“, das ist so ein Filmtitel, der seine Dechiffrierung durch den Film selber erwarten lässt. Und mit einer Dechiffrierungsarbeit beginnt der Film ja auch auf der Ebene der Bilder: eine Stange, die in den Boden… Weiterlesen →

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Siberia (Regie: Abel Ferrara)

Wer die flächendeckende Überspülung der Kinolandschaft mit „feel-good movies“ satt hat, der ist mit dem neuen Film von Abel Ferrara gut bedient. Doch Vorsicht, nicht nur inhaltlich auch ästhetisch ist „Siberia“ eine Herausforderung. Selten sah man in letzter Zeit im… Weiterlesen →

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Intrige (Regie: Roman Polanski)

Der Film ist ein Meisterwerk. Ein Film für die große Leinwand, Bilder voller kompositorischer Schönheit – mit Tiefe, mit Stimmung – eine kunstvolle Choreographie, beeindruckende Plansequenzen und ein toller Erzählrhythmus. Die Staats-Affäre um den jüdischen Artillerie-Hauptmann Alfred Dreyfus steht bis… Weiterlesen →

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Schönheit & Vergänglichkeit (Regie: Annekatrin Hendel)

Grundsätzliche Bild- und Blickwechsel auf die Geschichte der DDR will die ostdeutsche Dokumentarfilmerin Annekatrin Hendel. Ob es um den DDR Schriftsteller Paul Gratzik geht („Vaterlandsverräter“) den Lyriker Sascha Anderson, „Flake“ von Rammstein oder die weltberühmte Familie Brasch, die Regisseurin versucht… Weiterlesen →

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Bis dann, mein Sohn (Regie: Wang Xiaoshuai)

„Ich bin für euch nicht gut genug“, mit diesen Worten verschwindet der junger Mann für immer aus dem Leben seiner Eltern. Dass er nur der Adoptiv-Sohn eines Paares (Yaoun und Liyun) ist, welches bereits zwei leibliche Kinder verloren hat, weiß… Weiterlesen →

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Searching Eva (Regie: Pia Hellenthal)

Der Film trägt seinen Titel zu Recht. Denn wer ist diese Frau? Und kann/soll man glauben, was da gezeigt wird?  Eva Collé – den pfiffigen Namen hat sie sich selbst gegeben – ist mit 14 Jahren von zu Hause, von… Weiterlesen →

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Lara (Regie: Jan-Ole Gerster)

Vor sieben Jahre hat Jan-Ole Gerster als Autor und Regisseur mit „Oh Boy“ überaus erfolgreich sein Spielfilmdebüt gegeben. Publikum und Kritik haben vielfach gejubelt, es gab einige wichtige Auszeichnungen. Nun also der zweite Film. Der ist bekanntlich immer der schwerste,… Weiterlesen →

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Deutschstunde (Regie: Christian Schwochow)

Immer wieder flattert weiße Wäsche, immer und immer wieder kommen Tier- und Vogelkadaver ins Bild. Metaphernlastig bleibt es auch die gesamten 125 Minuten. Dabei ist das noch nicht einmal das Nervigste an dieser Verfilmung der „Deutschstunde“ (Siegfried Lenz), jenem Roman der… Weiterlesen →

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Systemsprenger (Regie: Nora Fingscheidt)

„Systemsprenger“ war einer der deutschen Wettbewerbsbeiträge der diesjährigen Berlinale und erhielt den Silbernen Bären. Dieser Tage wurde bekannt, dass der Film als deutscher Beitrag ins Rennen um den Auslands-Oscar 2020 geht. Die bundesdeutsche Kritik war sich einig wie selten. Der… Weiterlesen →

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Paranza – der Clan der Kinder (Regie: Claudio Giovannesi)

Eigentlich nette Jungs mit den üblichen Träumen und Wünschen: hübsche Mädels, schicke Klamotten und schnelle Motorroller. Wenn da nur nicht der Biotop wäre, in dem sie aufwachsen. In dem Fall handelt es sich um Neapel, wo bereits Kinder mit schweren… Weiterlesen →

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Ich war zuhause, aber… (Regie: Angela Schanelec)

„Ich war zuhause, aber…“ spielt in einem Spätsommer in Berlin. Astrid (Maren Eggert) hat einen 13-jährigen Sohn Phillip, der verschwunden war und jetzt wieder aufgetaucht ist. Astrid kommt angerannt, um den Jungen vom Jugendamt abzuholen. Schwer atmend fällt sie vor… Weiterlesen →

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Leid und Herrlichkeit (Regie: Pedro Almodóvar)

Pedro Almodóvar wird im September grad mal 70 – und legt schon jetzt ein stark von Altersweisheit geprägtes Werk vor. Staunen ist angesagt. Soviel Kino-Wonne ist selten! Der spanische Autor und Regisseur ist in den letzten drei Jahrzehnten mit Auszeichnungen… Weiterlesen →

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Aladdin (Regie: Guy Ritchie)

Auf ein Neues. Nun also „Aladdin“ zum Zweiten. Basierend auf dem Animations-Erfolg von 1992 ist dem Disney-Konzern nun das gelungen, was dessen Gründer Walt Disney immer haben wollte: Ein spannendes, das Herz in Wallung bringendes, unterhaltsames Filmerlebnis für die ganze… Weiterlesen →

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Im Land meiner Kinder (Regie: Darío Aguirre)

„Bitte langsam, bitte langsam, ich bin Ausländer und spreche nicht gut deutsch!“ Darío Aguirre, Maler, Performance-Künstler und Filmemacher aus Ecuador hat aus diesem Satz einen rapartigen Song gemacht. Es ist nicht sein einziger, aber ein ausgesprochen witziger Einfall um das… Weiterlesen →

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Agnès Varda, eine Revolutionärin des französischen Kinos ist am 29. März 2019 im Alter von 90 Jahren gestorben.

Daniela Kloock schrieb im Mai 2018 über einen ihrer letzten Filme auf getidan: Augenblicke: Gesichter einer Reise (Regie: Agnès Varda) Agnès Varda ist die charismatische Königin des französischen Kinos. Sie hat fast den kompletten Männerreigen der Nouvelle Vague überlebt, Truffaut,… Weiterlesen →

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