Sarah hat sich einen Mann erwählt
von Guido Rohm in Im Labyrinth des GR, Kolumnen & Blogs am 26. April 2011
Das Schiff hat dich geweckt, es hat dich aus blauen Eisbergträumen gerissen, obwohl dein Traum noch mehrere Jahrhunderte währen sollte, und zumindest für die anderen Schläfer wird er noch nicht enden, wohl aber für dich, denn das Schiff fühlt sich einsam, wie es dir nach dem Wecken und einer Dusche erzählte, es sprach mit einer ruhigen Stimme, die wie ein lauer Abendwind an dir entlang kletterte, um sich dann in deinem Ohr zu verankern, wo die Stimme nun sitzt, sie verlässt dich nie, sie berichtet dir von der Reise und von den Gefahren für die träumende Ladung, die es aber, das Schiff, abwehrte, obwohl es ihm doch lieber wäre, wenn du sie Sarah nennen würdest, du nickst nur, du willst diesem Wunsch entsprechen, denn auch ein Schiff, so sagt das Schiff, habe das Recht auf einen Namen und eine Persönlichkeit, Zum Rest des Beitrags »
ShareMarsch der Allergiker
von Guido Rohm in Im Labyrinth des GR, Kolumnen & Blogs am 25. April 2011
Das Blau des Himmels ist ein Meer, in das man springen möchte. Man hebt den Kopf, schon tauchen die Augen ins Luftwasser hinein.
Tauchen, um sich zu verlieren.
Mit den Vögeln schwimmen. Sich in ihren Schwärmen verlieren. Ein Vogel von vielen Vögeln sein.
Ununterscheidbar.
Unverletzbar.
Geborgen in dieser Zeichnung am Himmel.
Das Wandern ist der Müllers Lust.
Vielleicht.
Müller hat eine Waffe, mit der er bereits Maria aus der Landschaft radiert hat.
Eben noch lief sie neben mir.
Sie war ein Teil meines Fußlebens. Im nächsten Augenblick war sie fort.
Sie wächst nun in einem Abwassergraben.
Sie muss sprießen aus Gedeih und Verderb.
Totenäcker sind dies hier. Zum Rest des Beitrags »
Bahnhof Termini
von Guido Rohm in Im Labyrinth des GR, Kolumnen & Blogs am 24. April 2011

Una fotografia di Pier Paolo Pasolini ripreso in una pausa meditativa durante la lavorazione di un suo film (Inviata da Claudio Tulli)
Und dann tauchen Männer in der Nacht am Bahnhof auf.
Wie geht die Geschichte weiter?
Er ist tot!
Was?
Er ist tot!
Er kann nicht tot sein.
Er ist tot. Und sie werden P.P. dafür verhaften.
P.P. steht seit Sunden am Bahnhof.
Wo steht er?
Direkt davor. Kannst du ihn denn nicht sehen? Dort! Dort ist er!
Da! Die Männer mit dem Alfa Romeo halten an. Sie steigen aus. Sie gehen mit schnellen Schritten auf P.P zu.
Was sagen die Männer zu P.P.?
Sie sagen: P.P.P. wird tot aufgefunden werden.
Und P.P.? Was sagt er?
Er sieht sie erstaunt an. Er dreht sich zur Seite. Er will gehen. Aber sie halten ihn fest. Sie drängen ihn aus den Lichtern in den Schatten.
Sie sagen: Er wird auf dem Bauch liegen. Mit dem Gesicht zu Boden.
Wen meinen sie denn nur? Mit dem Gesicht zu Boden?
Sie sagen: Du warst es. Du P.P. hast ihn erschlagen und anschließend mit seinem eigenen Wagen überfahren.
Nein, sagt P.P.!
Er kramt nach seinen Zigaretten.
Warum tut er das?
Er ist nervös.
Ich kann sie kaum noch sehen. Man kann nur ihre Umrisse erkennen. Noch ein paar Meter, dann sind sie ganz verschluckt vom Dunkel.
So wird es kommen.
Können wir sie noch hören?
Sie sagen: P.P., du hast sein Herz zum Platzen gebracht. Du hast ihm zehn Rippen gebrochen.
Aber nein, nein! Zum Rest des Beitrags »
WORLDS NEXT TOP-SOLDIER
von Guido Rohm in Im Labyrinth des GR, Kolumnen & Blogs am 23. April 2011
Nennen es auch: WNTS!
Und jetzt raus da, raus da.
Nicht lächeln, nicht lächeln.
Und wieder steht der Captain mit seinem Mordgesicht vor der Kamera.
Im Gepäck hat er zwei Söldner.
Spitzenkräfte, die schon an allen großen Fronten dieser Welt gekämpft haben.
Außerdem vor Ort: Jorge!
Der bringt den Jungs das Anschleichen bei.
Was für eine Sendung!
Matthias aus Stuttgart: Ich habe jede Staffel gesehen. Saß vor dem Fernseher und hab alle Übungen …
Kai aus München schlitzt Matthias die Kehle auf.
Ein OHHHHHHH! wird eingespielt. Zum Rest des Beitrags »
Leise Killer
von Guido Rohm in Draufsicht, Im Labyrinth des GR, Kolumnen & Blogs am 22. April 2011
Das Zimmer ist dunkel.
Fast scheinen die Killer mit den Möbeln zu verschmelzen.
Sie tragen Anzüge. Schwarze Anzüge. Sie tragen die Anzüge, weil sie töten.
Die Killer tragen den Tod im Gefieder.
Sie tragen schwarze Anzüge, um auf Beerdigungen erscheinen zu können.
Auch auf einer Geburtstagsfeier fallen sie damit nicht weiter auf.
Ihre Hemden sind schwarz. Zum Rest des Beitrags »
ER, DEN und die Augenpaare an der Scheibe
von Guido Rohm in Im Labyrinth des GR, Kolumnen & Blogs am 21. April 2011
Sie werden kommen, sie werden wieder kommen, ER hat es gesagt, auch wenn ich ihm nach seinem letzten heimtückischen Mord misstraue, ein grausames Verbrechen, das muss hier einmal gesagt werden, und nur zu vergleichen mit den Massenmorden damals, was heißt hier eigentlich damals, frage ich mich, der kein rechtes Zeitempfinden hat, der nicht einmal die Uhr lesen kann, jene Uhr, die man durch die Scheibe, die in wenigen Augenblicken von Nasen und Augen und Mündern gespickt sein wird, kaum erkennen kann, jene Uhr, von der ich nicht einmal weiß, ob es sie tatsächlich gibt, von der aber ER behauptet, sie müsse uns, ob es sie nun gäbe oder nicht, nicht weiter kümmern, beunruhigen müsse sie uns auch nicht, denn die Zeit, die uns gegeben sei, sollten wir lieber mit wichtigen Dingen verbringen, nicht aber mit der Suche nach einer Zeit, die man dann, hat man sie erst einmal gefunden, ja nicht einmal lesen kann, was schon wahr gesprochen sein könnte, von ER, der sich um uns kümmert, der mit einem Brüllen sein Weib begrüßt, Zum Rest des Beitrags »
Die Auferstehung der Toten
von Guido Rohm in Im Labyrinth des GR, Kolumnen & Blogs am 19. April 2011
Eine Studie
Albert Alb.
Da plötzlich …
Der Alb taucht wieder auf.
Der Alb ist nie fort gewesen.
Aber das ist eine andere Geschichte. Die andere Geschichte wird noch erzählt werden. Diese hier handelt vom Alb im Opferland.
Alb liebt Opfer.
Opferland ist Täterland.
Man muss ja überleben. Irgendwie. Irgendwo. Also wehrt man sich gegen seine Feinde. Man schießt sich die ersehnte Freiheit herbei. Den ersehnten Frieden wird man dabei aber nicht finden.
Die Vertriebenen wollen ihr Land zurück. Sie wehren sich. So entstehen Kriege.
Bomben in Bussen.
Splitter. Zum Rest des Beitrags »
ShareEine kleine Filmgeschichte
von Guido Rohm in Im Labyrinth des GR, Kolumnen & Blogs am 19. April 2011
Wegner ist hier
Wie soll das gehen, erklärt Wegner seinem Arzt, der den Blick verzweifelt zum Himmel hebt, nur um festzustellen, dass da überhaupt kein Himmel ist, sondern nur die Deckenbeleuchtung, eine Röhre, die wie ein Lichtriss im Beton klafft, Sichtbeton, so hatte ihm der Architekt erklärt, sei der letzte Schrei, also entschied sich der Arzt für den letzten Schrei, der ihn nun aus allen Richtungen anbrüllt, wie trostlos letzte Schreie sein können, wie, wiederholt Wegner, können Sie mir das sagen, der Arzt horcht auf, leider hat er seinem Patienten die Aufmerksamkeit verweigert, die sich in den Wänden ringsum verloren hat, was, stammelt der Arzt, und dann, das wird schon, aber Wegner will sich so nicht abspeisen lassen, nicht auf diese Art, er verlangt Aufklärung bezüglich seines angeschlagenen psychischen Zustands, der sich merklich von Tag zu Tag verschlechtert, nein, Herr Doktor, ruft Wegner auf, von Verschlechterung kann man hier nicht sprechen, es ist eher eine Verschiebung meiner Wahrnehmung, Zum Rest des Beitrags »
ShareArbeit
von @getidan in Im Labyrinth des GR, Kolumnen & Blogs am 13. April 2011
Erst „Keine Spuren“ von Guido Rohm und heute nun gar nichts mehr aus der Feder des Autors, dessen Texte wir täglich hier lesen konnten. Was ist geschehen?
„Schreibe an einem Gesellschafts-Familien-Horror-Roman! Daher wird es vorerst täglich (nur) das Fototagebuch mit dem jeweiligen Seitenstand geben!“ teilte Guido Rohm kurz und bündig mit. Also, liebe Leserinnen und Leser, machen wir uns ein Bild vom Stand der Dinge und linken einfach in die „Pathologie“.
@getidan wünscht Guido „FROHES SCHAFFEN!“
Bis demnächst: Auf Wiederlesen, hier im Labyrinth.
ShareGuido Rohm: Keine Spuren
von Guido Rohm in Im Labyrinth des GR, Kolumnen & Blogs am 13. April 2011
Umbringen kann sich jeder. Das ist keine Kunst. Und weil es keine Kunst ist, tun es viele. Da bedarf es nicht viel. Man steigt in sein Auto, drückt das Gaspedal durch und lenkt sich gegen einen Baum. Oder man springt von einer Brücke hinab in einen Fluss. So einfach ist das.
Das muss ein seltsamer Augenblick sein.
Der Georg hat sich das Sterben immer anders vorgestellt. Irgendwie inspirierender. Er hat gedacht: Da läuft mein Leben noch einmal vor meinem inneren Auge ab. Als würde sich die Zeit verlangsamen und man säße im Kino.
Und was war dann? Nichts. Der Tod ist banal. Das hätte er nicht gedacht. Er ist einfach gestorben. Es stirbt sich viel leichter, als die Leute sagen.
Die Leute sagen eh viel. Vor allem wenn sie zuviel Zeit haben, dann reden sie sich die Münder fusselig. Stehen da und starren und reden. Als wäre das alles irgendwie von Belang.
Ist es aber nicht. Der Georg könnte ihnen das sagen. Aber der Georg ist tot.
Tote schweigen so schön. Die sagen nichts mehr. Zum Rest des Beitrags »
ShareWerden Sie ROHMULANER!
von Guido Rohm in Im Labyrinth des GR, Kolumnen & Blogs am 11. April 2011
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Guido Rohm
ShareTotenvögel
von Guido Rohm in Im Labyrinth des GR, Kolumnen & Blogs am 11. April 2011

Da lagen sie, all die Totenvögel lagen auf dem Boden, auf den Dielenbrettern, Totenvögel eben, deren Flug ein Traum war, und Hartberger kroch wie ein Hund über die Aufzeichnungen, über all die bekritzelten Papiere, er las mal hier, mal dort, da stand mal ein Wort, mal ein ganzer Satz, Hartberger ist auf der Suche nach dem Tod, stand da, und Hartberger suchte inmitten der Totenvögel nach sich selbst, nach einem Satz, der etwas mit ihm zu tun hatte, der ihn erklärte, während ich ganz ruhig in der Türöffnung stand, hinter mir die Kommode mit der Jacke, die Feld vergessen hatte, oder eben auch nicht vergessen, denn vielleicht war er nicht verschwunden, sondern würde zurück kehren, der kommt nicht mehr, sagte Hartberger und griff nach dem nächsten Vogel, und so etwas nennt sich dann Journalist, Zum Rest des Beitrags »
Außer Atem (Jean-Luc Godard)
von Guido Rohm in Film, Filmspiegel, Im Labyrinth des GR, Kolumnen & Blogs, Kritik am 10. April 2011
Die heilige Johanna der Straße
Brief an eine Tote
„Um einen Film zu machen genügen eine Waffe und ein Mädchen.“ (Jean-Luc Godard)
Meine liebe Jean, weder bist du die heilige Johanna der Schlachthöfe noch die heilige Johanna von Orleans, auch wenn du die mal gespielt hast. Für mich bist und bleibst du die heilige Johanna der Straße.
Ich sehe dich auf meiner inneren Leinwand. Du tauchst aus dem Dunkel auf: zärtlich, selbstbewusst und schüchtern. Du bist eine geballte Ladung Alles. König Otto der Preminger hat das auch schnell erkannt. So absolviert man erfolgreich ein Vorsprechen.
Ich öffne die Augen: Hellwach blicken deine Rehaugen mich an, blicken verwundert in die Welt, fahnden nach Liebe.
Wie war das mit Godard, frage ich mich. Erzähl mir davon. War er mürrisch? Oder war er doch ein Humorist unter seinem Dreitagebart und der Sonnenbrille? Hast du geahnt, dass du zu einer Säulenheiligen des jungen französischen Kinos werden würdest? Ikonen stellt man sich so vor. Menschen wie du können daran zerbrechen. Starr in die Welt zu blicken tötet. Zum Rest des Beitrags »
Sharevon Guido Rohm in Im Labyrinth des GR, Kolumnen & Blogs am 10. April 2011
Den Blick starr. Die Augen scrollen.
Müsli Zankmann ist jetzt befreundet mit Mehmet Breistopf, Tanja Konkav und Büroalbtraum Jetzt.
Wer sind die alle?
Da! Wieder eine Nachricht. Zum Rest des Beitrags »
Winters Ideen
von Guido Rohm in Im Labyrinth des GR, Kolumnen & Blogs am 9. April 2011
„Das Geschwätz dieses Pseudo-Autors ist erbärmlich. Fällt dem Rohm nichts besseres ein?“ Oswald Assler (Ein Kommentar vom 8. April 2011, hinterlassen im Blog „Aus der Pathologie“.)
Entsetzliches ist geschehen, denn Winter sind die Ideen abhanden gekommen. Er kann es nicht verstehen, kümmerte er sich doch stets fürsorglich um seine Ideen. Täglich fütterte er sie mit Tagträumereien und ausgewählter Lektüre.
Und nun dies.
Die Ideen haben sich aus dem Staub. Sie scheinen geflohen zu sein. Vielleicht haben sie sich gar ein neues Zuhause gesucht.
Undankbare Ideen, zürnt Winter ihnen.
Bestürzt steht er in seinem Arbeitszimmer. Die Welt dreht sich um ihn. Winter konzentriert sich. Er kennt dieses Gefühl. Eine Krankheit, an der so mancher Schriftersteller leidet.
Schweiß sickert wie Öl an seiner Schläfe hinab. Träge, fast zeitlos.
Winter versucht sich im Schläfenblick. Die Augen sind ungeübt. Sie bleiben in ihren Höhlen. Der Schläfenblick will nicht gelingen.
Diesen Blick wird er am Abend noch einmal üben müssen. Außerdem steht noch seine Hirngymnastik auf dem Programm. Im Areal für Romane haben sich einige Fettpolster angesammelt. Die müssen weg. Ein paar Dehnübungen mit Thomas-Mann-Sätzen haben da bisher immer geholfen. Zum Rest des Beitrags »
Wie Georg Diez die Welt rettete
von Guido Rohm in Im Labyrinth des GR, Kolumnen & Blogs am 8. April 2011
Kulturzeit.
Ein Name wie ein Hammerschlag. Eine Sichel im deutschen Fernsehen. Das Magazin des linken Kulturbolschewismus. Ein gefährlicher Ableger linker Zellen.
Kulturzeit!
Verstaatlichtes Fernsehen mit dem Auftrag, Deutschland mit bornierten Hoheitsberichten zur Lage der untergehenden Nation einzuschüchtern. Antiamerikanisch. Unaufgeklärt.
Außerdem tragen die keine offenen Hemden.
Pfui Deibel!
Georg Dietz hat darüber geschrieben. Ein aufgeklärter Text, der sich mal nicht borniert über ein Thema stellt. Zum Rest des Beitrags »
Theater
von Guido Rohm in Im Labyrinth des GR, Kolumnen & Blogs am 8. April 2011
Der Erzürnte, die Haare wirr vom Kopf stehend, als hätte eine Explosion den Hirntagebau in tiefere Schichten des Hirns vordringen lassen wollen, erhebt den rechten Arm, er will zu sprechen ansetzen, da räuspert ihn die Souffleuse zurück. Zu sehr erinnere sein dramatisch lächerlicher Gruß an den dramatisch lächerlichen Gruß eines deutschen Schlachthausbesitzers.
Schlachthausbesitzer Wilhelm König: Wie soll ich denn das jetzt deuten?
Der Autor: Sie waren ja überhaupt nicht damit gemeint.
Die Souffleuse: Sie kaut auf einem Kaugummi herum, der ihr die Sprechübungen ersetzen soll. Das Knatschen, hörbar noch in den letzten Reihen des altehrwürdigen Gemeindesaals, hat schon manche Probe zu einem Fiasko werden lassen. Zum Rest des Beitrags »
ShareDie Akte Prinz
von Guido Rohm in Im Labyrinth des GR, Kolumnen & Blogs am 7. April 2011
Sein Kopf hinter der Fensterscheibe, den ich kaum erkennen kann, den ich nur erahnen kann, den ich beschreiben werde, seinen Kopf, den ich dem Land meiner Albträume bringen werde, die ich nicht beschreiben, gar aufschreiben werde, denn meine Träume gehören mir, die haben in meinen Berichten über Prinz nichts verloren, der natürlich und selbstredend und jedem bekannt nicht Prinz heißt, den ich aber für meine Aufzeichnungen so genannt habe, denn wir, wer immer auch WIR sind, werden dafür bezahlt und ausgezeichnet und belobigt, den Spuren der Staatszersetzenden zu folgen, die Staatszersetzenden, die es einfach nicht unterlassen können, unser Land in den Dreck zu ziehen, so eben auch Prinz, der in diesem Augenblick an seinem großen Schreibtisch sitzt und schreibt, während ich in diesem Busch hocke, mit einem Fernglas bewaffnet Zum Rest des Beitrags »
Die Wortwischer
von Guido Rohm in Im Labyrinth des GR, Kolumnen & Blogs am 6. April 2011
Worte!
Buchstaben, die vom Tisch in eine Zeitung hinein geschoben werden.
Füllmaterialien, damit man nicht durch die Zeitung fällt.
Man liegt nicht weich. Man liegt auf einem Gitter.
Man liegt auf einem Totschlag.
Auf einem Kindsmord.
Auf einer Vergewaltigung.
Auf einem Bombenangriff. Zum Rest des Beitrags »
Winters Reise
von Guido Rohm in Im Labyrinth des GR, Kolumnen & Blogs am 5. April 2011
Winter geht hin und wieder auf Reisen. Das ist gut so, denn ein Mann wie Winter kann nicht Jahr für Jahr nur in seiner Wohnung hocken, würde er sich dort doch allmählich in ein Stück Literatur verwandeln.
Also packt Winter seine Reisetasche. Koffer liegen ihm nicht so sehr; er vertraut auf die nostalgische Magie einer großen Reisetasche, in die nicht nur sein Laptop, sondern auch sein Adler, dreißig ausgewählte Romane sowie einige Schrumpfköpfe passen. Zum Rest des Beitrags »

















