TRASH – Eine Liebeserklärung in zehn Kriterien

Trash ist eine Art von Pop-Produktion, die ökonomisch, „kulturell“ und sozial am unteren Ende der Skala angesiedelt ist (A-Film, B-Film, C-Film, Trash Movie) und dort unten die Möglichkeit hat, sich so viele Freiheiten herauszunehmen, dass man die ganze Hierarchie auf den Kopf stellt: Trash ist daher meistens an Kunst näher als an „guter Unterhaltung“.

Aber nicht jedes Pop-Produkt, Film, Literatur, Comics etc., das am Ende der Produktions- und Handwerksskala angesiedelt ist, darf sich gleich mit dem Ehrentitel „Trash“ schmücken, und auch eine ganze Genre-Bezeichnung in einem Medium wie, sagen wir, Trash-Fernsehen oder Trash-Metal, ist ganz und gar keine Garantie, echten, guten Trash zu erhalten.

Daher also zehn Kriterien, um guten Trash von Pseudo-Trash zu unterscheiden:

1. Trash wird mit Leidenschaft gemacht; Berechnung (sexploitation z.B.), Low oder No Budget, handwerkliche Limitierung, „schlechter Geschmack“ und Bekenntnis zum guilty pleasure sind also allein noch nicht ausschlaggebend. weiterlesen

via Georg-Seeßlen-Blog

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2 Gedanken zu „TRASH – Eine Liebeserklärung in zehn Kriterien

  1. Eigentlich heißt es Thrash-Metal. wikipedia dazu:
    Thrash Metal (englisch to thrash: dreschen/prügeln/verprügeln) entstand Anfang der 1980er Jahre als schnellere und extreme Spielart des Metal.

    Thrash Metal wird fälschlicherweise häufig als Trash Metal (englisch to trash: wegwerfen, trash: der Abfall/Müll) ausgesprochen und sogar schriftlich verwendet

  2. Als Sepultura-Fan weiß ich schon, was Thrash-Metal ist. Ich meinte wirklich den im Feuilleton kursierenden Begriff der Abwertung, der wohl aus diesem Begriff entstanden ist.

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