Georg Seeßlen über den Widerstand der Citoyens, weise und dumme Menschen und das Verfassen von Büchern


getidan zitiert:

…Wenn ich behaupte, der Widerstand der Citoyens gegen die Abschaffung von Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität sei notwendig aber auch schön, so versuche ich damit, den Begriff der Notwendigkeit aus dem Gefängnis von Mechanik und Effizienz so wie vom bloßen prä-apokalyptischen „Notbremse-Ziehen“ zu befreien, ohne den Ernst der Lage zu leugnen. Das Nein-Sagen im allgemeinen, und das Nein-Sagen als öffentliche Geste im besonderen ist eine Kunst, die gelernt werden kann und muss. Notwendig ist es dabei, zu lernen sich zu behaupten, gegen die Angst ebenso wie gegen die Diffamierung, schön ist es, dass wir die Kunst des Nein-Sagens voneinanderlernen.

Das Nein-Sagen in Stuttgart ist nicht zu vergleichen mit dem Nein-Sagen in Kairo, und doch sind wir in eben dem miteinander verbunden, dass wir von der Herrschaft unser eigenes Leben zurück verlangen. Hier wie dort wollen wir wirkliche Bürger in einer wirklichen Demokratie werden, und hier wie dort ist nicht vor-geschrieben, was das eine wie das andere tatsächlich ist. weiterlesen im Georg-Seeßlen-Blog

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