Kleinigkeiten: Georg Seeßlen über das sinnlose Großprojekt, unmenschliche Politiker und bedeutenden Konsum

Das sinnlose Großprojekt hat als erste Aufgabe keineswegs die Verbesserung der Welt, in der wir leben. Selbst jene Vorteile, die uns versprochen werden, tolle zehn Minuten früher irgendwo ankommen, noch mehr Shopping usw. und auf die wir liebend gern verzichten würden, werden konsequent verfehlt. Die Nachteile dagegen steigen ins Unermessliche, beinahe immer werden sie vorher verschwiegen, schöngeredet, unterdrückt. Nein, das sinnlose Großprojekt hat ausschließlich zum Ziel, Geld zu bewegen und Macht zu verteilen. Es ist in aller Regel gerade fertiggestellt und fängt bereits wieder sozial und architektonisch zu verfallen. Denn alles ist hier darauf ausgerichtet, öffentlichen Raum nicht zu erzeugen, sondern zu vernichten.

Das Scheitern in Form von Verzögerungen, Pleiten und Kostenexplosionen ist struktureller Teil des sinnlosen Großprojektes. weiterlesen

 

Bild: screenshot (Ausschnitt) website rinn.net

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