Sexualität im Kino

Film/ Nymphomaniac - Nymph()maniac
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Artcore

Nicht nur Lars von Trier hat in den letzten Jahren die Grenzen des Darstellbaren verändert. Zum Start von „Nymph()maniac 2“ untersucht der Zündfunk, was die Beziehung von Filmkunst und Hardcore-Sex für das Kino der Zukunft bedeutet.

BEITRAG HÖREN
Bayern 2 vom 13.04.2014

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Von Markus Metz und Georg Seeßlen

Lars von Trier ist gewiss eines der „enfants terribles“ des europäischen Kinos. Er liebt es, Zuschauer und Kritiker zu provozieren, unter anderem durch Bilder einer sexuellen Drastik, die auch für ein liberales Arthouse-Publikum starker Tobak sind.

Filmkunst goes Porno

Die Werbekampagne zu seinem Film „Nymph()maniac“ baut denn auch eine zwiespältige Erwartungshaltung auf: Filmkunst goes Porno. Doch mit Ästhetik und Absicht des pornografischen Gebrauchsfilms hat „Nymph()maniac“ nicht viel zu tun. Die Hardcore-Szenen sind vielmehr Teil eines mehr oder weniger tiefschürfenden cineastischen Essays über „Fleisch“ und „Wort“.

Lars von Trier ist nicht der einzige, der in den letzten Jahren die Grenzen des Darstellbaren im Film verändert hat. Es scheint so etwas wie ein cineastisches Projekt zur Integration von Hardcore-Szenen in den Spielfilm zu geben. Zum Start von „Nymph()maniac 2“ untersucht der Zündfunk Generator, was die heftige Beziehung von Filmkunst und Hardcore-Sex für unsere Bilderkultur und für das Kino der Zukunft bedeutet. (Bayern 2 > Zündfunk)

Bild: Concorde

 

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