Heil, Honey I’m Home (Juliet May)

Das einer der besten Wege des Umgangs mit der Darstellung einer Person, wie Adolf Hitler die der Satire ist, zeigten schon Chaplin mit „Der große Diktator“ (1940) oder Mel Brooks mit „The Producers“ (1968). Auch das Theaterstück „Mein Kampf“ von George Tabori versuchte sich in einer Parodie auf den Führer. Doch eine Fernsehserie mit ihm als Protagonisten, an diese Idee wagte man sich erst 45 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges. Hitlers Weltanschauung heruntergebrochen auf eine Nachbarschaftssitcom der 50er Jahre. Den Vorwurf der Geschmacklosigkeit musste sich das Format nach Ausstrahlung des Piloten gefallen lassen, es würde den Nationalsozialismus trivialisieren. Die britische Serie wurde daraufhin abgesetzt und die restlichen sieben gedrehten Episoden nie ausgestrahlt.

Andre Thaetz

Heil, Honey I’m Home  (Großbritannien 1990, Regie: Juliet May)

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