Seeßlens dreckige drei Minuten: Der Ausschaltknopf

„Wenn etwas ausgeschaltet wird, muss etwas anderes an seine Stelle treten. Es ist also – kulturell besehen – ungefähr zehn mal schwerer ein Gerät auszuschalten, als es einzuschalten. Ausschalten, ohne etwas anderes zu machen, ist fast nicht möglich. Diese Stille, fast schon ein Schweigen.”

Einschalten, Umschalten, Ausschalten – und dies auch noch im jeweils richtigen Moment – das sind ja alles emotionale Vorgänge. Das Gerät spricht und somit muss es auch irgendwie so etwas wie Gefühle haben.

Georg Seeßlen

Bild: Screenshot / Text und Ton: BR 2

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