Kein Deix mehr. Schlimmer: Keine Deix-Bilder mehr!

Es kann, was man als Künstler so macht, aus Liebe und aus Hass, aus Entsetzen oder Begehren entstehen. Meistens indes ist eine sehr eigene Mischung aus beidem, was insbesondere bei Vertretern der Hochkomik der Fall zu sein pflegt. Denn um etwas von Grund auf zu[…]

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Oriental Oddity – Eine Orient Reise

Letzte Artikel von Danny Wagner (Alle anzeigen)

  Auf den Spuren von Patrick Leigh Fermor Ich könnte sagen, dass ich wieder zurück bin, aber eigentlich bin ich nur hier angekommen, was ein Unterschied ist, weil das Ende einer Reise bloß ein ungenauer Zeitpunkt auf einer Linie, auf einer Spur ist, und auch[…]

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Alexander Kluge: 30. April 1945. Der Tag, an dem Hitler sich erschoß und die Westbindung der Deutschen begann.

„Erinnerungstechnisch Niemandsland“: Die 1000 Augen des Doktor Kluge Die Verkörperung von Robert Musils Satz, „Wenn es einen Realitätssinn gibt, dann muss es auch einen Möglichkeitssinn geben“, das ist Alexander Kluge. Noch den größten Katastrophen vermag er Utopien und Überlebensstrategien abgewinnen, die Totendramen der großen Opern[…]

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Seeßlens dreckige drei Minuten: Über Bierpreise und Trinkgelder

Ohne Geld kann der Mensch nicht leben. Irgendwann – vielleicht schon bei Adam und Eva – musste er beginnen, für sein Geld zu arbeiten. Dieser Mensch soll das erarbeitete Geld aber nicht behalten, sondern weitergeben, und sich dafür Kleidung, Autos und Häuser kaufen. Oder zum[…]

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Seeßlens dreckige drei Minuten: Der Ausschaltknopf

„Wenn etwas ausgeschaltet wird, muss etwas anderes an seine Stelle treten. Es ist also – kulturell besehen – ungefähr zehn mal schwerer ein Gerät auszuschalten, als es einzuschalten. Ausschalten, ohne etwas anderes zu machen, ist fast nicht möglich. Diese Stille, fast schon ein Schweigen.“ Einschalten,[…]

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Seeßlens dreckige drei Minuten: Gedenk-Markt Krieg

Ein großes Fest in einem Dorf, irgendwo in Deutschland. Menschenmengen in landschaftlicher Idylle. Sie alle sind auf dem Weg zu einem Ereignis: Dem Gedenk-Markt Krieg, der anlässlich des 100jährigen Kriegsjubiläums stattfindet. An einem Stand wird ganz unverbindlich über die Vorzüge der Soldatenlaufbahn informiert, an einem[…]

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Katja Eichinger: Amerikanisches Solo

Man kann nur hoffen, dass das alles ganz wenig mit Bernd Eichinger zu tun hat. Katja Eichinger, die mit der Biografie „BE“ (Hoffmann und Campe 2012) über ihren zu früh verstorbenen Mann einen achtenswerten Job machte, versetzt sich in ihrem Erstlingsroman in den Kopf eines[…]

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Georg Seeßlen: Heftige Reigen, kritische Masse – Christoph Schlingensief und sein Publikum

Videoaufzeichnung eines Vortrags im Rahmen des Symposiums “Der Gesamtkünstler Christoph Schlingensief”, veranstaltet vom Elfriede Jelinek-Forschungszentrum im project space der Kunsthalle Wien, 6.-10. April 2011. (Video via www.deutscher-pavillon.org) Share

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Marge Piercey: Gone to Soldiers – Menschen im Krieg

Dieses Buch von Marge Piercey ist und war eines jener Wunder, mit denen ein kleiner Verlag all die Branchenriesen beschämt und uns Leser reich beschenkt. Welch eine Kraftanstrengung, welch eine verlegerische Vorbildtat war und ist jener tausend Seiten starke Meilenstein der Literatur vom Krieg, der[…]

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Uwe Nettelbeck: Der Dolomitenkrieg

Uwe Nettelbecks „Der Dolomitenkrieg“, Karl Kraus, Adorno und das Edelweiß Warum die Dolomiten und nicht Vietnam? Schön, wie manche Bücher ein Eigenleben entfalten, einfach nicht tot zu kriegen sind, um es mit dem zugehörigen Kalauer zu sagen. So verhält es sich mit Uwe Nettelbecks dokumentarischem[…]

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Warren Ellis: Gun Machine

Das größte Würfelspiel der Welt (Teil 2) Der Thriller „Gun Machine“ von Warren Ellis, noch einmal gelesen … Ross Thomas hat mir den Blick dafür geschärft, als ich „Fette Ernte“ las, seinen nach 39 Jahren immer noch taufrischen Börsen-Thriller mit dem Originaltitel „The Money Harvest“.[…]

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Robert B. Parker: Die Tote im Paradise / Eiskalt

Ein Kerl mit Eiern „Ich erfand Jesse Stone, um es mal mit einer Erzählung in der dritten Person zu versuchen, und zwar mit einer Figur, die in keiner Hinsicht fertig entwickelt war. Jesse hat ein Problem mit Alkohol und mit seiner Ex-Frau, Spenser ist komplett,[…]

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Zoë Beck: Brixton Hill

Die Zukunft des Kriminalromans Gleich die ersten 20 Seiten machen klar: Dies ist nicht Ihr normaler Tütensuppen-Kriminalroman. Hier schreibt jemand mit eigener, klarer, fester Stimme. So knapp und prägnant, dass man meinen könnte, eine besonders gelungene Übersetzung aus einem besonders lakonischen Englisch vor sich zu[…]

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Nathan Larson: 2/14

Menschlichkeit im Chaos Das Buch aus New York ist in Anlehnung an 9/11 mit „2/14“ betitelt. Nathan Larson, bislang als Punk- und Filmmusiker aufgefallen (etwa zu „Boys don’t cry“ und „Margin Call“), katapultiert uns in ein postapokalyptisches New York. Die „Begebenheiten“ vom 14. Februar haben New[…]

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William Boyd: Solo

007 – Der Halbschotte aus Wattenscheid Als Typ ist er nun schon so lange in unserem Leben, dass er auf jeden Fall zum Bekanntenkreis gehört. Wir leben mit in seinem aus ernsten, halbernsten, spielerischen und lächerlichen Männerphantasien bestehenden Universum, befeuert aus 23 Filmen, an die[…]

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Georg Seeßlen: Vom Über- und „Unterleben“

Interview, Kamera, Schnitt: Alexander Biedermann (September 2012, Berlin, © getidan) Share

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Georg Seeßlen: Über Aufklärung, Medien und Kritik

Interview, Kamera, Schnitt: Alexander Biedermann  (September 2012, Berlin, © getidan) Share

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Abschied vom Retrorealismus (6. Bundeskongress BkF)

Ein Ausflug zum retrorealistischen Canyon und Vorschlag an die Kommunalen Kinos 6. Bundeskongress des Bundesverbandes für kommunale Filmarbeit:  Grenzüberschreitungen – Neue europäische Netzwerke, digitale Vertriebswege und intermediale Communities (19. – 21. November 2010, Hamburg) Ein Grußwort von Robert Bramkamp Sehr geehrter Staatsrat Dr. Hill, liebe Frau Bienenfeld, liebe Kinobetreiber[…]

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Frieder Schlaich: Über Christoph Schlingensief, Roland Klick und die Filmgalerie 451

Kamera, Ton, Schnitt: Alexander Biedermann  (Oktober 2011, Berlin, © getidan) Frieder Schlaich ist Regisseur, Filmproduzent und Geschäftsführer der Filmgalerie 541. Er studierte visuelle Kommunikation an der Akademie der Schönen Künste in Hamburg. Sein erster Spielfilm Paul Bowles – Halbmond erhielt zahlreiche Preise. Die Filmgalerie 451 produziert,[…]

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Georg Seeßlen: Der Geruch des Geldes

Interview, Kamera, Schnitt: Alexander Biedermann  (Mai 2011, Hamburg, © getidan) Das Geld, zur Zeit, hat schlechte Laune. Wo es gestern noch angeregt mit sich selbst plauderte, murrt es sich nun an. Die Datenströme, die durch den Kopf des Geldes fließen, machen es ganz wirr. Seinen[…]

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