AUFNAHME 

Frieder Schlaich: Über Christoph Schlingensief, Roland Klick und die Filmgalerie 451

Kamera, Ton, Schnitt: Alexander Biedermann  (Oktober 2011, Berlin, © getidan)

Frieder Schlaich ist Regisseur, Filmproduzent und Geschäftsführer der Filmgalerie 541. Er studierte visuelle Kommunikation an der Akademie der Schönen Künste in Hamburg. Sein erster Spielfilm Paul Bowles – Halbmond erhielt zahlreiche Preise.

Die Filmgalerie 451 produziert, verleiht und veröffentlicht Filme, die inhaltlich und formal etwas wagen. Viele der Regisseure, die mit der Filmgalerie zusammenarbeiten, sind Außenseiter im Filmbetrieb, sie sind innovativ und unangepasst. Dazu gehören Filme von „Klassikern“ des deutschen Films wie Werner Schroeter und Roland Klick, Experimente von Christoph Schlingensief und Heinz Emigholz, ebenso wie junges Kino von Ulrich Köhler, Angela Schanelec, Robert Schwentke und die Filme der Filmgalerie-Macher Irene von Alberti und Frieder Schlaich.

Georg Seeßlen: Der Geruch des Geldes

Interview, Kamera, Schnitt: Alexander Biedermann  (Mai 2011, Hamburg, © getidan)

Das Geld, zur Zeit, hat schlechte Laune. Wo es gestern noch angeregt mit sich selbst plauderte, murrt es sich nun an. Die Datenströme, die durch den Kopf des Geldes fließen, machen es ganz wirr. Seinen alten Bruder Gold, den mag man gerade wieder. Gerne würde das Geld mal wieder mit Menschen sprechen. Es könnte ihnen sagen, es sei doch unvernünftig, was da gerade geschehe, man stoße da etwas ab, was mit Geld zu tun hat, nur weil die Computer entsprechende Daten sammeln. Sie fragen die Menschen schon lange genau so wenig mehr wie das Geld. Soll das Geld etwa mit den Computern sprechen? Arrogante, kleinliche Schnösel! Das Geld weiß, dass es nichts und niemanden mehr auf der Welt gibt, mit dem sich zu unterhalten lohnte. Es war, zugegeben, einst schön, mit den Menschen zu sprechen. Aber sie wurden immer kleiner, sie waren immer ferner. Menschen sind zu billig und zu krank für den Geschmack des Geldes. Zum Rest des Beitrags »

Jutta Brückner: Über Heimat, Sprache und Romantik

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Interview, Kamera, Schnitt: Alexander Biedermann  (Mai 2011, Hamburg, © getidan)

Jutta Brückner

Geboren in Düsseldorf, lebt in Berlin.

Studium der Politischen Wissenschaft, Philosophie und Geschichte. Dissertation über „Die deutsche Staatswissenschaft im 18. Jahrhundert.”

Seit 1975 Drehbuchautorin, Regisseurin und Produzentin. Zum Rest des Beitrags »

Georg Seeßlen: Träume von Heimat

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Interview, Kamera, Schnitt: Alexander Biedermann  (Mai 2011, Hamburg, © getidan)

Georg Seeßlen ist 1948 geboren, hat in München Malerei, Kunstgeschichte und Semiologie studiert. Er schreibt nicht nur Kritiken und Aufsätze und Bücher, sondern dreht bei Gelegenheit auch Dokumentarfilme fürs Fernsehen.
Georg Seeßlen sollte man korrekterweise weniger als Film-, denn als Bilderkritiker bezeichnen und noch dann würde man seiner Bandbreite nicht gerecht. Zum Rest des Beitrags »

Marcus Stiglegger: Über Untote und Kaufhäuser – Ein Zombie Erlebnis

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Interview, Kamera, Schnitt: Alexander Biedermann  (Mai 2011, Hamburg, © getidan)

Marcus Stiglegger, Dr. phil. habil., Akademischer Oberrat, geboren 1971, lehrt Filmwissenschaft an der Universität Siegen, sowie zuvor an den Universitäten Mainz, Mannheim sowie an der ifs Köln. Er veröffentlichte zahlreiche Buchpublikationen und –beiträge über Filmästhetik, Filmgeschichte und Filmtheorie. Zum Rest des Beitrags »

W2 – Der Ablaufberg

Rangierbahnhof Leipzig/Engelsdorf, September 2008

© Alexander Biedermann

Klaus Theweleit: Über Pasolini, Godard und andere

Filmdenken:

Klaus Theweleit über Pasolini, Godard und andere

Klaus Theweleit, geboren 1942 in Ebenrode/Ostpreußen, ist Professor für Kunst und Theorie an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe, Lehrbeauftragter am Institut für Soziologie der Universität Freiburg und Schriftsteller.


Interview, Kamera 1, Schnitt: Alexander Biedermann
Kamera 2, Licht: Daniel Laudowicz

Das Interview (aufgenommen am 22.01.2011) entstand im Rahmen von “SCHAU-TV” – Ein Projekt der Schaubühne Lindenfels Leipzig www.schaubuehne.com

Grit Lemke über Dokumentarfilm

Dr. Grit Lemke ist Autorin, Kuratorin und Leiterin Dokumentarfilmprogramm DOK Leipzig

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Interview: 18.10.2010, Leipzig

Grit Lemke

Geboren 1965 in Spremberg/Niederlausitz. Nach einer Baufacharbeiterlehre und Arbeit im Theater- und Kulturbereich Studium der Kulturwissenschaft, Ethnologie und Germanistik in Leipzig. Seit 1993 freie Journalistin für Printmedien und TV. Promotion in Europäischer Ethnologie, Veröffentlichungen zu Biografieforschung und Volkskultur. Seit 1991 beim Internationalen Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm tätig, Zum Rest des Beitrags »