Seeßlens dreckige drei Minuten: Über Bierpreise und Trinkgelder

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Ohne Geld kann der Mensch nicht leben. Irgendwann – vielleicht schon bei Adam und Eva – musste er beginnen, für sein Geld zu arbeiten. Dieser Mensch soll das erarbeitete Geld aber nicht behalten, sondern weitergeben, und sich dafür Kleidung, Autos und Häuser kaufen. Oder zum Feierabend ein Bier.

Während der Mensch im Biergarten sein verdientes Weißbier trinkt, arbeitet das Geld – auch Kapital genannt – in Form von Aktienpaketen weiter und vermehrt sich. Oder es verringert sich, ohne ausgegeben zu werden – das nennt man dann Verlustzinsen. Und wo sowieso schon kein Geld mehr ist, und es auch von selbst nicht mehr werden kann, dann spricht auch nichts gegen ein ordentliches Trinkgeld für die Biergarten-Kellnerin.

Georg Seeßlen

BR.de > Radio Bayern 2 > Nachtstudio > Wildes Denken (Dienstag, 29.07.2014, 20.03 Uhr)

Bild: Screenshot / Text und Ton: BR 2

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