Mit Tim Burtons Film „Alice im Wunderland“ erscheint die jüngste Interpretation der Geschichte, die der britische Schriftsteller und Mathematiker Lewis Carroll 1865 veröffentlichte: prominent besetzt, mit phantastischen Computergrafik- und Ausstattungsphantasien.

„Es ist ein so großer Teil unserer Kultur“, sagt der Regisseur. „Was ich am Wunderland mag, ist die Tatsache, dass alles etwas schräg ist, selbst die Guten.“ Anlass für einen Rückblick auf die vielen Variationen, Illustrationen und Interpretationen dieses Stoffes von Disney über Claude Chabrol und Christian Enzensberger bis Gilles Deleuze sowie auf die Spuren, die „Alice im Wunderland“ durch die populäre Kultur zieht. Ein Stoff, der viel mehr ist als nur ein „Kinderbuch-Klassiker“. Der Generator betrachtet das Wunderland mit den Augen von Künstlern, Philosophen und Naturwissenschaftlern: nicht als bunten Kindertraum, sondern als frühen Blick in den Abgrund – „Malice N Wonderland“ …

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gesendet: Sonntag, 07.03.2010, 22:05 Uhr, Quelle: Bayern 2

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