Das denkt John Waters um 7.30 Uhr: „Die ärmsten Schweine sind Leute, die nach einem Sex-Change merken, oh Shit, ich hab einen Fehler gemacht!“

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Der Dandy of Darkness mit den perversen Fantasien ist in seiner Freizeit Priester. Bald kommt er für seine Live-Show nach Zürich. Und ist schon jetzt im Kunsthaus zu geniessen. 

Guten Morgen, Herr Waters! Wo genau erreiche ich Sie?
Ich bin in Provincetown, an der äussersten Spitze von Cape Cod, ich habe da den ganzen Sommer verbracht. Es ist 7.30 Uhr, und ich trinke gerade eine Tasse Tee.

Ein bisschen früh für ein Interview.
Ich will ab 8 Uhr schreiben. Gut, heute wird es 8.15 Uhr, weil wir jetzt miteinander reden. Da verschiebt sich einiges nach hinten.

Tut mir leid. Ist Provincetown noch immer das Homo-Ferien-Mekka von Amerika?
Absolut. Ich habe hier zum 51. Mal meinen Sommer verbracht. Es ist alles noch genau gleich. Wobei früher nicht alle homosexuell waren. Früher galt Provincetown ja als Künstlerkolonie. Alle Pop-Artists waren homo-, alle abstrakten Expressionisten heterosexuell. (Simone Meier auf watson.ch) weiterlesen

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