Elysium (Neill Blomkamp)

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Ähm, huch, och nö… – Die Kolleginnen schwärmten reihum, also ab ins Kino. Doch die Enttäuschung ist groß. Matt Damon als Action-Held. Klar, der kann das. Jodie Foster als elysium_320Polit-Aktivistin. Das kann sie erst recht. Aber die Story? Puh! In etwa 140, 150 Jahren sieht die Welt einfach nur gruselig aus. Die Reichen leben in einer Raumstation namens Elysium, die Armen in der Hölle, also auf der Erde. Klar, dass die, die auf Elysium schmarotzen, über Leichen gehen, um sich ihren Luxus zu erhalten. Klar auch, dass das Rebellion heraufbeschwört.

Der aus Südafrika stammende Regisseur Neill Blomkamp bietet Action in durchgestylten Bildern. Aber das ist es dann auch schon. Ansonsten: kalter Kaffee! Vage fühlt man sich an Langs „Metropolis“ erinnert. Sehr vage. Doch da nichts als Oberflächenreize geboten werden, tritt rasch Langeweile ein.

Peter Claus

Elysium, von Neill Blomkamp (USA 2013)

Bilder: Sony Pictures

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