Thilo Wydra: Hitchcock´s Blondes

Ein Fest für Filmfans | Thilo Wydra feiert einige der größten Hitchcock-Stars und den Master of Suspense selbst. | Wer beim Tanz um den Tannenbaum seine Ruhe haben möchte, verschenke, so die zu Beschenkenden Filmliebhaber sind, Thilo Wydras in diesem Jahr bei Schirmer/ Mosel herausgekommenen[…]

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Junges Schauspiel am D’haus: „Antigone“ von Sophokles

Am Ende ist man erst mal baff. Denn man mag nach diesem furiosen Theaterabend kaum glauben, dass Sophokles seine „Antigone“ vor etwa 2500 Jahren geschrieben hat. Geradezu enorm erscheint einem die Fülle an klugen Gedanken zu gegenwärtigen Problemen und Themen, die der Grieche um 440[…]

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Ganz große Bühnenkunst mit enormer Wirkung: STUNK | „Wir wollen keine Macht für Blöde!“

Ein Plädoyer für eine besondere Blüte der fünften Jahreszeit Inzwischen ist es ja auch in der großen Politik in Deutschland angekommen: Die wuchernde Ich-Sucht hat viele in unserer demokratischen Gesellschaft in Ego-Monster verwandelt: Nachdenken – unerwünscht! Empathie – unnötig! Achtung vor den Nächsten – unnütz![…]

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Lara (Regie: Jan-Ole Gerster)

Vor sieben Jahre hat Jan-Ole Gerster als Autor und Regisseur mit „Oh Boy“ überaus erfolgreich sein Spielfilmdebüt gegeben. Publikum und Kritik haben vielfach gejubelt, es gab einige wichtige Auszeichnungen. Nun also der zweite Film. Der ist bekanntlich immer der schwerste, allein schon, weil die Erwartungen[…]

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Leid und Herrlichkeit (Regie: Pedro Almodóvar)

Pedro Almodóvar wird im September grad mal 70 – und legt schon jetzt ein stark von Altersweisheit geprägtes Werk vor. Staunen ist angesagt. Soviel Kino-Wonne ist selten! Der spanische Autor und Regisseur ist in den letzten drei Jahrzehnten mit Auszeichnungen geradezu überhäuft worden: „Das Gesetz[…]

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Willkommen beim Shakespeare Festival im GLOBE Neuss

Hier gibt es Stücke des elisabethanischen Meisters authentisch und hautnah – mit dabei ist das in Potsdam beheimatete Theater Poetenpack mit „Romeo und Julia“ vom 08. bis 10. Juli Shakespeare forever! Alle Jahre wieder lädt Shakespeare nach Neuss ins nachgebaute Globe Theatre. Inszenierungen aus aller[…]

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Düsseldorfer Schauspielhaus (Junges Schauspiel): Mr. Nobody

Nach den Romanen haben die Theater – immer auf der Suche nach Novitäten – die Spielfilme entdeckt. Mehr und mehr werden Kino-Hits für die Bühne bearbeitet. Das geht nicht immer gut. In Düsseldorf nun ist Staunen angesagt: die Adaption von Jaco Van Dormaels „Mr. Nobody“[…]

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Aladdin (Regie: Guy Ritchie)

Auf ein Neues. Nun also „Aladdin“ zum Zweiten. Basierend auf dem Animations-Erfolg von 1992 ist dem Disney-Konzern nun das gelungen, was dessen Gründer Walt Disney immer haben wollte: Ein spannendes, das Herz in Wallung bringendes, unterhaltsames Filmerlebnis für die ganze Familie. Die Real-Verfilmung des berühmten[…]

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Fight Club im Düsseldorfer Schauspielhaus

Man ist ja schon froh, wenn in der Flut von Novitäten auf deutschsprachigen Bühnen ein Stoff auftaucht, der Ansätze zu einer kritischen Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Entwicklungen offeriert. Insofern ist dieser Uraufführung von vornherein Zuspruch sicher. Die Inszenierung von Roger Vontobel, Hausregisseur in Düsseldorf, hat den[…]

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Schwejk (nach Jaroslav Hašek) am Düsseldorfer Schauspielhaus

Man kennt sie, die großen Schelme der Literatur: den Simplicissimus, Till Eulenspiegel, Don Quijote, Schwejk … Die Namen sind bekannt. Die Bücher aber, in denen ihre Abenteuer geschildert werden, gehören wohl kaum noch zum allgemeinen Lesestoff. Auf der Großen Bühne des Central lässt sich nun[…]

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Bertolt Brechts „Mann ist Mann“ am Düsseldorfer Schauspielhaus

Eine Produktion der Schauspielstudent*innen am D’haus | Premiere am 19. Januar 2019 | Kleine Bühne im Central Studierende werden am Düsseldorfer Schauspielhaus gut und kontinuierlich betreut. (An vielen Theatern der Republik geschieht das nur sporadisch oder gar nicht.) Jüngstes positives Beispiel: die Inszenierung von Bertolt[…]

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40. Filmfestival Max Ophüls Preis

Tag sechs: Das Finale Keine Überraschung: Die Jury des Wettbewerbs der abendfüllenden Spielfilme hat unerwartet entschieden. Damit reiht sie sich in eine lange Reihe vieler Jurys auf weltweit sehr vielen Filmfestivals ein. Das ist zu akzeptieren. Die Jurorinnen und Juroren dürften ihre eigenen Maßstäbe definiert[…]

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40. Filmfestival Max Ophüls Preis

Tag vier: Manchmal gibt es auf Filmfestivals den einen ganz besonderen Film, den, der viele der Kritiker und den Großteil des Publikums in einen regelrechten Wonnetaumel versetzt. Manchmal. In Saarbrücken gab es in diesem Jahr so einen im Wettbewerb der abendfüllenden Spielfilme: „Stern“. Nach der[…]

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Adam & Evelyn (Regie: Andreas Goldstein)

Anfang, Mitte der 1990-er Jahre machte der Begriff von der „Nischengesellschaft“ die Runde. Günter Gaus hatte ihn geprägt, um damit die Lebenssituation eines Großteils der DDR-Bevölkerung zu Mauer-Zeiten zu charakterisieren. Jetzt, fast dreißig Jahre danach, haben wir hier den ersten Spielfilm aus deutschen Landen, dem[…]

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Colette (Regie: Wash Westmoreland)

Sie war ein Superstar für unserer Großeltern und Urgroßeltern: die französische Autorin Colette (1873 – 1954), eigentlich Sidonie-Gabrielle Claudine Colette. Ihre Berühmtheit ist mit der heutiger Pop-Stars vergleichbar. Ihr Markenzeichen war ein frivol-eleganter Stil in der Zeichnung üppiger Sittengemälde. Ihre Popularität rief auch immer wieder[…]

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Der Junge muss an die frische Luft (Regie: Caroline Link)

Hape Kerkeling hat die deutsche Unterhaltungsszene in den letzten fast dreißig Jahren mit etwas beschenkt, was hierzulande Seltenheitswert hat. Intelligenter Witz, der sich nicht zu satirischen Höhen aufschwingt und damit vom Niveau eines Unterhaltung suchenden Massenpublikums abhebt, der sich diesem Publikum aber auch nicht anbiedert,[…]

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Mary Poppins‘ Rückkehr (Regie: Rob Marshall)

Ein wehmütiges Winke-Winke aus der Vergangenheit. Das vor allem ist dieser Spielfilm. Erzählt wird die Geschichte, die 1964 schon einmal erzählt worden ist: Das himmlische Kindermädchen namens Mary Poppens steigt aus den Wolken herab und schenkt einer Londoner Familie die Gabe, das eigene Glück zu[…]

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Don Karlos und Peer Gynt am Düsseldorfer Schauspielhaus

Theater mit Nachklang Kann Theater über sich selbst hinaus wirken, hinein in die Gesellschaft? Das ist – wenn es um Schauspielkunst geht – eine der Fragen des Publikums als auch der Theaterleute. Das D’haus, das Düsseldorfer Schauspielhaus, jetzt in der dritten Spielzeit unter der glücklichen[…]

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Viel gut essen im Hans-Otto-Theater Potsdam

Das Potsdamer Hans Otto Theater gehört derzeit zu den spannendsten Bühnen in Deutschland. Immer wieder überraschen künstlerisch originelle und politisch wache Angebote. Jüngster Clou: „Viel gut essen“ von Sibylle Berg. Zunächst wähnt man sich in der Reithalle, der kleineren Spielstätte des Theaters, in gutbürgerlicher Behaglichkeit.[…]

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Roma (Regie: Alfonso Cuarón)

Der Oscar scheint greifbar nahe zu sein für dieses Epos. Schon anlässlich der Ehrung des Spielfilms mit dem Goldenen Löwen von Venedig im September 2018 sprachen die Kritikerinnen und Kritiker davon. Die Hoffnung auf den weltweit renommiertesten Kino-Preis hat den Streaming-Dienst Netflix, Hauptproduzent des Dramas,[…]

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