Autoren über Kunst und Leben

Kategorie Kolumnen & Blogs

Leben und Tod einer Pornobande (Mladen Djordjevic)

[media id=74 width=640 height=320] Du sollst töten Der Kapitalismus frisst seine Kinder. Eben jene Kinder, die der Tod übrig gelassen hat. Die der Tod aus dem Krieg entlassen hat, um sie an die Gestade des Kapitalismus zu spülen. Es gibt… Weiterlesen →

Katholische Schauerromantik

Lieder fürs Herz Michaela Meise singt Liebeslieder aus drei Jahrhunderten „Jeder von uns ist ein Schäflein in Gottes Rudel.“ Emily Baldwin in „Die Waltons“, Folge 160 („Der schöne Traum“) „Der Wiedehopf, der Wiedehopf, / Der schenkt der Braut `nen Blumentopf“,… Weiterlesen →

Rockabilly Ruhrpott (Christin Feldmann)

Rock’n’Roll als Lebensgefühl, Philosophie, Grundnahrungsmittel. Im Pott, im Ruhrpott, fern aller Schimanski-Klischees und sie zugleich bedienend, ist das Alltag. Die pointierte Doku erkundet diesen Alltag mit Sinn fürs Skurrile, Augenzwinkern und viel Sympathie. Die Songs der 1950er Jahre, die Kleidung,… Weiterlesen →

The Way Back (Peter Weir)

Ein Männerfilm. Zwar gibt es auch eine Frauenfigur. Doch sie kommt über eine Alibifunktion nicht hinaus. Darüber kann man schimpfen. Ansonsten aber bietet der australische Star-Regisseur Peter Weir („Der einzige Zeuge“) handfestes Kino, an dem wenig auszusetzen ist. Der Film… Weiterlesen →

Naokos Lächeln (Trần Anh Hùng)

Haruki Murakamis Romane sind Leckerbissen für Menschen, die Freude an kluger Sprache und psychologisch ausgefeilten Geschichten haben. Sprachlich brillant die Phantasie der Leser anregend, sind diese Bücher nicht unbedingt ideale Filmvorlagen. In „Naokos Lächeln“ geht es um die schwierige Frage,… Weiterlesen →

Der Garten

Prosa zum Abschied Für Melusine Barby In dem steht plötzlich mein Großvater, der kein Heimkehrer ist, sondern ein Fremdgeher, der nur nach Hause kommt, um Kinder und von seinem Leid zu zeugen, der seinen Kopf im Schoß der Großmutter bettet, die… Weiterlesen →

Wer will Jessie umbringen? (Vaclav Vorlicek)

„freedom to dream“ 1995 wagte es der Videospielhersteller Sega mit „Comix Zone“ eine Chimäre aus Comic und Videospiel auf den Markt zu werfen. Der Protagonist hangelte sich von Bild zu Bild, sah sich mit Rätseln konfrontiert oder schlug alles Feindselige… Weiterlesen →

Général Idi Amin Dada: Autoportrait (Barbet Schroeder)

Diktatoren weisen mitunter einen Hang zum Exzentrischen auf. Gaddafis Leibwache der vierzig Jungfrauen, Kim Jong-ils extravagante Verköstigung, während sein Volk hungert und natürlich Idi Amin. Der „Schlächter von Afrika“ hat zwischen drei- und vierhunderttausend Menschen auf seinem Gewissen (wenn ein… Weiterlesen →

Gefährliches Eisen oder Warum man (trotz gewisser Risiken) einen Roman von Alfred Finn unbedingt kaufen sollte

1. Ich bin Alfred Finn nur einmal begegnet. Das war vor vielen Jahren auf der Lesung eines Kollegen, der seinen neuen Roman vorstellte. Ich glaube, in dem Roman des Kollegen ging es um eine Armee von Blondinen mit Riesentitten, die… Weiterlesen →

Robin smmelt einen Buchstben

Robin smmelt seit einiger Zeit den Buchstben  , den er, konnte er seiner irgendwo hbhft werden, nschließend sofort in einer hölzernen Kiste unter dem Bett verstute. llerdings brchte ihn diese neue Leidenschft recht bld in die merkwürdige Sitution, die Welt… Weiterlesen →

A Man We Loved to Hate

Darf man sich über Bin Ladens Tod freuen? Das Internet hat längst entschieden: Der Mann ist für jede »»Spezialbehandlung« gut. Visuell jedenfalls. Über die Politik und Moral der modernen Bildkultur. Es gibt eine paradoxe, wenngleich verbreitete Konstruktion im System der… Weiterlesen →

Bad Teacher (Jake Kasdan)

Da lacht der Mittlere Westen  In der Schulkömödie führt sich Cameron Diaz ziemlich pubertär auf Heilige Scheiße! Noch eine Doppelstunde! Amerikanische Schulkomödie. Echt nicht mein Lieblingsfach. „Bad Teacher“. Cameron Diaz. Klingt ja noch ganz gut. Ist aber in Wirklichkeit eine… Weiterlesen →

Robin tut etwas für seine Zukunft

Robin ist Jesus begegnet, er ist sich gewiss, den Heiland als Autowäscher an einer Tankstelle entdeckt zu haben. So wie in vielen alten Hollywoodstreifen verkündet, trug der Sohn Gottes lange Haare, einen gepflegten Vollbart und Sandalen. Von Robin angesprochen, was… Weiterlesen →

Bad Teacher / Mr. Poppers Pinguine (Jake Kasdan/Mark S. Waters)

Albern-Sein ist herrlich, auch und gerade im Kino. Doch wo sind die Filme, die einen rumalbern lassen, ohne dass man sich am Ende beschämt fragt, wie tief man das persönliche Humorniveau denn noch herunter schrauben will?! „Bad Teacher“ und „Mr…. Weiterlesen →

Die Frau, die singt (Denis Villeneuve)

Das Thema Gewalt dominiert das Kino derzeit in vielen Facetten. Dieses Drama, 2011 für den „Oscar“ als „bester nicht-englischsprachiger Film“ nominiert, fällt dabei gehörig aus dem Rahmen. Ähnlich dem dänischen Auslands-„Oscar“-Gewinner „In einer besseren Welt“ verbindet der Film sehr Privates… Weiterlesen →

Der Mandant (Brad Furman)

Wer hat was getan und wird wie gefasst? – So in etwa lässt sich die Grundfrage in den meisten Kriminalfilmen stellen. Auch in diesem Reißer. Allerdings wird die Frage mit soviel Schmackes variiert, dass auch die -xte Variante Spaß macht…. Weiterlesen →

Robins Tante meldet sich an

Robins Tante hat sich angemeldet, sie will ihrem Lieblingsneffen einen Besuch abstatten, der dies mit einer Mischung aus Panik und Furcht zur Kenntnis nimmt, will er doch nicht an der Seite seiner Tante durch den Stadtpark flanieren müssen, zumal sie… Weiterlesen →

Robin vertreibt die Zeit

Robin hat sich eine Lichtung im allgemeinen Durcheinander seiner Wohnung geschaffen, ein Ort, der noch frei von Büchern, CD-Hüllen, leeren und halbvollen Flaschen, bekritzelten Zetteln, Fahrscheinen, benutzten Papiertaschentüchern, verkrusteten Tellern, Ideen, Stiften, moralischen Kategorien, steinernen Gesetzestafeln, Mitschnitten von Funksprüchen und… Weiterlesen →

I wie Ikarus (Henri Verneuil)

In einem fiktiven Staat wird der gerade wiedergewählte Präsident Opfer eines Attentates. Entgegen dem politisch gefälligen Schluss der Untersuchung des Attentats, dass es die Tat eines Einzelnen sei, erzwingt der Generalstaatsanwalt Henri Volney (brilliant gespielt von Yves Montand) eine weitere… Weiterlesen →

Aus dem Leben des Guido R. – Ein Tagebuch (11. und vorerst letzte Folge)

18. Juni 2011 6.27 Uhr! Der Wind pfeift. Ein trübes Wetter. Irgendwie eingeschnappt. Boshaft. Nachtragend. Mit dem Wind schlagend, dessen Hand die Hausecke fasst, sich klagend haltend, als wäre da ein Gegenwind, der ihm ans Leder will. Da müssen also… Weiterlesen →

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