33. Filmfestival Max Ophüls Preis – Tag fünf

Langsam wurde es ja schon unheimlich: ein guter Film nach dem anderen. Aber Saarbrücken hat auch, wie alle Festivals, Flops zu bieten. Nach der fast schon beängstigenden Fülle an Spielfilmen im Wettbewerb, die publikumswirksam und anspruchsvoll sind, standen heute nun zwei arg missratene Filmchen an,[…]

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Sahra Wagenknecht: Freiheit statt Kapitalismus

Von Ulbricht zu Erhard Brutto, Tara, Netto In ihrem Buch „Freiheit statt Kapitalismus“ äußert Sahra Wagenknecht nichts Falsches und kaum Neues, aber viel Vernünftiges und verbindet dies alles mit einer Marketing-Idee, über deren Nutzen und Nachteil man sich dann halt ein paar Gedanken machen wird.[…]

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Stan Back – aus seinem Nachlass (II)

Der Künstler und Musiker Stan Back ist vor drei Jahren in Costa Rica verschwunden.   Die neue Mitte (Stan Back, Paris ca. 2002) Plot: Dies ist eine Geschichte über die neue leere Mitte. Aus einem indischen Restaurant auf der Berliner Oranienburger Straße heraus beobachtet der[…]

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Verzeih’n Sie mein Herr, fährt dieser Zug nach Kötzschenbroda?

Meldung Die Bahnstation Radebeul-West soll ab 2014 wieder Radebeul-Kötzschenbroda heißen. Die Station ist durch den Nachkriegsschlager „Verzeihn Sie mein Herr, fährt dieser Zug nach Kötzschenbroda“ bekannt. Das Lied sang der Westberliner Künstler Bully Buhlan 1946 nach der weltbekannten Swing-Melodie „Chattanooga Choo Choo“ von Glenn Miller.[…]

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33. Filmfestival Max Ophüls Preis – Tag vier

Ein Tage der Begegnungen – zum Beispiel mit der Schauspielerin Ursula Werner, der das Festival eine kleine Hommage widmet. Unprätentiös, erfrischend, lebensklug – Schlagworte, die einem schon während des Gesprächs mit Ursula Werner in den Sinn kommen. Nach vielen Jahren, ja Jahrzehnten, in denen sie[…]

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Transparenzforderungen ohne Relevanzfilter sind Augenwischerei

Voyeuristen, nicht Aufklärer In der Finanzkrise, in der Eurokrise, beim Klimawandel, ach, bei all diesen großen Fragen der Zukunft verhaspeln sich die Medien gern mal bei der Fehleranalyse. Alles so komplex hier. Dieser Tage aber weiß die Presse, zumal die Hauptstadtpresse wieder, worum es geht,[…]

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Die Arroganz der Macht -„Gutmensch“

Meldung Das „Unwort des Jahres 2011“ heißt „Döner-Morde“. Auf Platz 2 landete das Wort „Gutmensch“. Mit dem Ausdruck werde „insbesondere in Internet-Foren das ethische Ideal des guten Menschen in hämischer Weise aufgegriffen, um Andersdenkende pauschal und ohne Ansehung ihrer Argumente zu diffamieren und als naiv abzuqualifizieren“, urteilte[…]

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J. Edgar (Clint Eastwood)

Das Porträt des Bösen? Ja, das bietet dieser Film. Und sonst? J. Edgar Hoover (1895 – 1972), hat fast ein halbes Jahrhundert, 48 Jahre, der US-amerikanischen Bundespolizei FBI, vorgestanden. Sein enormer Kommunistenhass ist berühmt-berüchtigt. Auch seine Skrupellosigkeit. Er soll selbst US-Präsidenten bespitzelt, Dokumente gnadenlos für[…]

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Kriegerin (David Wnendt)

Was tun gegen rechte Gewalt? Die Frage steht seit Jahren hierzulande an. Nicht erst die Untaten der rechtsextremistischen Terrorgruppe namens „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU), in den Medien oft kurz „Zwickauer Zelle“ genannt, haben dieser Frage Gewicht gegeben. Autor und Regisseur David F. Wnendt hat seinen Film[…]

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Mein liebster Alptraum (Anne Fontain)

Isabelle Huppert darf Clown sein. Oft wurde ihr das noch nicht gewährt. Am erfolgreichsten bisher in François Ozons „8 Frauen“. Das ist nun aber auch schon ein paar Jahre her. In der Regel tritt die Star-Schauspielerin in Dramen und Tragödien auf, oft dem Bösen verlockend[…]

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Bunker in Polen

Also, in Thüringen wird das ja immer schwieriger. Wenn unsere demokratischen Nazis irgendwo ein Stückchen Land pachten oder eine hübsche Immobilie erwerben wollen, dann kommt jetzt neuerdings immer irgendjemand vom System und macht ihnen das link unter irgendeinem Vorwand. Dabei wollen unsere braunen Freunde doch[…]

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Ein gelbes Notizbuch

Schreib es rein. Schreib es da rein. Ins Notizbuch. Alles. Die Namen der Menschen, denen du begegnest, die Schuhgrößen, die Haarfarben. Beschreib ihre Gerüche, ihre Stimmen. Alles muss da rein. Das Notizbuch muss gefüllt werden. Mit den Farben des Himmels. Beschreib die Konturen der Häuser,[…]

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33. Filmfestival Max Ophüls Preis – Tag drei

Das digitale Zeitalter hält das Festival im Würgegriff – mit Pleiten, Pech und Pannen. Mal das Bild, mal der Ton – immer wieder gibt es ungeplante Pausen, weil die Projektionen nicht funktionieren. Was andernorts zu Unmut führen würde, wird hier mit heiterer Gelassenheit quittiert. Die[…]

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Occupy und Demokratie

Die Weisheit der Vielen Prostestbewegungen sind populär – das Jahr 2012 verspricht mehr davon. Derweil kürte das „Time Magazine“ den Demonstranten zur Person des Jahres 2011. Erinnert sich noch jemand an die Jahre, als Engagement hierzulande wenig galt? Wer Aktivisten damals als wohlbehütete Naivlinge abtat,[…]

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33. Filmfestival Max Ophüls Preis – Tag zwei

Staunen ist angesagt in Saarbrücken: Schon am Dienstag, also einem Arbeitstag, sind fast sämtliche Vorführungen auch tagsüber nahezu ausverkauft. Eine absolut nicht repräsentative Umfrage ergibt, dass tatsächlich viele, viele Einheimische und Zugereiste für das Festival extra Urlaub nehmen. Die Begründungen ähneln sich: Hier gibt es[…]

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33. Filmfestival Max Ophüls Preis – Tag eins

Der Auftakt des nach wie vor wichtigsten Festivals für den jungen deutschsprachigen Film war herzerfrischend. Mit einer Panne ging’s los. Die Aufführung des Eröffnungsfilms musste wegen eines technischen Problems unterbrochen werden. Das Publikum nahm’s gelassen. Was typisch für die gute Stimmung in Saarbrücken ist. Und[…]

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Auszüge aus Adolf Hitlers „Mein Kampf“ in deutschen Zeitschriftenläden

Meldung Hitlers „Mein Kampf“ soll an Zeitungskiosken verkauft werden Der britische Verleger Peter McGee will ab Ende Januar Auszüge aus dem Buch „Mein Kampf“ von Adolf Hitler in deutschen Zeitschriftenläden verkaufen. „Es ist längst überfällig, dass eine breite Öffentlichkeit die Möglichkeit bekommt, sich mit dem Originaltext auseinanderzusetzen“,[…]

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Andreas Maier: Das Zimmer

Auf das Zimmer folgt das Haus, auf Drinnen folgt das Draußen. Dann kommt das Viertel, die Stadt, die Umgebung, und schließlich die ganze Welt bis hin zum lieben Gott. So ungefähr richtet sich das Kind im Universum ein, und ganz ähnlich ordnet Andreas Maier seinen[…]

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Keiichi Tanaami: Pop-Art aus Japan (Ausstellung)

Che Guevara auf den entblößten Brüsten Pop-Art: Der japanische Künstler Keiichi Tanaami gilt als Vorläufer der japanischen Pop-Art. Seine frühen Werke, die jetzt in Berlin zu sehen sind, schwanken zwischen Gegenkultur und weiblichem Akt 1969 spielt Keiichi Tanaami mit den Zeichen der Revolte. In einer[…]

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Das System – Alles verstehen heißt alles verzeihen (Marc Bauder)

„Das Leben der Anderen“ hat das Thema Stasi & Co ja schon „Oscar“-reif zur Schmonzette verarbeitet. Können wir abhaken. Muss nicht mehr im Kino reflektiert werden. Jedenfalls nicht so, wie in der wabernd-pseudoreligiösen Schnulze. Wenn, wie jetzt, in „Das System – Alles verstehen, heißt, alles[…]

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