Wir müssen reden!

Potential

„Cordula mag keine Makkaroni, „da kommt in der Mitte so viel Luft mit durch“. Mag sein, diese Pasta-Phobie hat auch mit Stefan zu tun, denn bei dem kommt auch nur warme Luft in der Mitte durch, weshalb Cordula nicht schwanger wird. Annette war schon schwanger, deshalb steht ein Babyphon auf dem Tisch bei Stephano, dem Italiener. Stephano hat nichts gegen Schwule, aber bei „hetereosexuell und solchen Sachen, da hört für mich der Spaß auf“. Nein, da fängt er an, das ist ein sprachliches Missverständnis.

Diese Improvisations-Sitcom probiert ein intelligentes Format: Die beiden Damen Cordula Stratmann und Annette Frier sitzen beim rothaarigen Italiener (Johann von Bülow) und erhalten vor der Sendung ein Thema, heute die Mitteilung, dass Cordulas Freund zeugungsunfähig ist. Darüber wird dann ein Gespräch improvisiert. In den späteren Folgen kommt dann jeweils ein Stargast dazu. Die beiden Frauen sind dem Format gewachsen, der quasi-private Dialog hat nichts von dem nervenden Kreisch-Faktor. Gewiss, die erste Folge war noch ein verhaltener Trainingslauf, aber das Format hat Potenzial. Wie wohl auch Cordulas Freund.

Text: Henryk Goldberg

Foto: © Boris Breuer – Sat1

Immer freitags um 22:15 Uhr, Sat1, denn:

Es ist F-e-i-e-r-a-b-e-n-d! Kein Chef, kein Kind, kein Mann, kein Irgendwer kann noch irgend etwas von einem wollen.

Es ist der Abend, an dem man mit der besten Freundin beim Italiener alles Wichtige und Unwichtige „beplaudert“.

„Wir müssen reden!“ heißt folgerichtig die neue SAT.1-Impro-Sitcom mit Annette Frier und Cordula Stratmann. O-Ton SAT.1

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