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Rob Reiner gehört zu den Hollywood-Routiniers. Selbst nicht so große Filme von ihm sind in der Regel doch mindestens vergnüglich.

So ist es auch in diesem Fall. Das Vergnügen resultiert vor allem aus der Präsenz der Hauptdarsteller Diane Keaton und Michael Douglas. Die Story ist eher dünn: Verwitweter New Yorker Immobilienmakler (Michael Douglas), ein recht egoistischer Brabbel-Kopf, lebt sehr zurückgezogen. Nur einmal will er noch mit einem Deal die Kasse füllen, dann soll Schluss sein mit dem alltäglichen Geldverdienen. Doch die Planung wird ihm ASIG_03027.NEFzerstört: Plötzlich nämlich kriegt er die zehnjährige Enkelin Sarah (Sterling Jerins) ins Haus gesetzt und bringt sein Leben gehörig durcheinander. Das beginnt schon damit, dass er bisher gar nichts von dem Kind wusste. Und nun soll er ihr ein Heim geben. Zum Glück gibt’s Nachbarin Leah (Diane Keaton). Sie ist von völlig anderem Schlag als der alte Griesgram. Und der, klar, ändert sich Schritt für Schritt, je mehr Zeit er mit den „Mädels“ verbringt.

Zwischen Zoff und Zuneigung trudelt die Geschichte mit einer Fülle von rührenden und komischen Momenten vor sich hin. Keaton und Douglas hauchen ihr Leben ein. Die zwei Vollprofis geben den Charakteren schöne Nuancen und halten damit das Interesse des Zuschauers wach. Die Zielgruppe ist eindeutig auszumachen: es ist die Gruppe der mehr als 40- oder 50-jährigen. Reiner weiß: da muss er mit Intelligenz punkten. Und mit einer Romantik, die allzusehr ins Rosarote abgleitet. Dank seiner Stars gelingt ihm das. Man verlässt das Kino amüsiert. Immerhin.

Peter Claus

Das grenzt an Liebe, von Rob Reiner (USA 2014)

Bilder: Senator Filmverleih

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