Return to TWIN PEAKS

Seltsam ist das schon, wie eine Rückkehr nach Twin Peaks auch ein kulturelles time travelling ist, in eine Zeit, da der schöne Wahn noch geholfen hat und cultural studies und Pop-Kult sich bei einem guten Glas trafen, und da wir jemandem wie David Lynch noch […]

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Twin Peaks

Vor 20 Jahren lief die Mystery-Serie “Twin Peaks” erstmals im Fernsehen – Regisseur David Lynch schrieb damals TV-Geschichte. Und der Mord an Laura Palmer sorgt bis heute für Gänsehaut.
Twin Peaks hat das Fernsehen revolutioniert
Diese amerikanische Kleinstadt Twin Peaks mit ihren absonderlichen Charakteren, spukhaften Kreaturen und einem ganz eigenen […]

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Die Barbaren gewinnen immer (Peter Sodann Bibliothek)

Anmerkungen zu einem Akt marktwirtschaftlicher Bücherverbrennung
Eines Tages wird jemand die Geschichte der deutschen „Wiedervereinigung“ anders, nicht mehr als Siegertext schreiben, und dann wird sie nicht mehr so lustig birnenförmig erscheinen wie wir es gewöhnt sind und bei jeder sich bietenden Gelegenheit mit zunehmender Verlogenheit feiern. […]

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How green was my city

Über schönes und nicht so schönes Grün
Die Stadt, sagt der amerikanische Filmregisseur Jim Jarmusch, ist kein Lebensraum mehr sondern eine Immobilie. Und das Schlimmste was einem passieren kann, ist, dass irgendjemand zeigt, dass ihm das Leben an einem Ort der Stadt Spaß macht. Wie magisch […]

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Das Authentische und das Historische

Das Authentische und das Historische (1)
DIE DEHNBARKEIT EINES BEGRIFFS
Noch nie war sie so wichtig wie heute: die Authentizität, sie ist das Schlüsselwort für den erfolgreichen historischen Film der letzten Jahre. In der Medientheorie, der Ästhetik, der Philosophie, sogar in der Neurobiologie (Kurzfilmtage Oberhausen 1998) wurde […]

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Belphégor oder Das Geheimnis des Louvre (Claude Barma)

Belphégor oder Das Geheimnis des Louvre (3 DVDs)
Während uns das Fernsehen, wie es ist, gelinde gesagt auf den kulturellen Nerv geht, wächst ein nostalgisches Vergnügen an alten Serien auf DVD. An ihnen kann man nicht nur sehen, wie die Zeit vergeht, sondern auch, dass […]

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Ajami

Die Ferne nebenan
Immer ist hier Gedrängel, Gewimmel, Gewusel. Manchmal, weil die Menschen zusammengehören, öfter, weil sie aneinander geraten. Nicht immer ist klar, wer warum mit wem kollidiert. Nicht einmal den Beteiligten. „Ajami“, das ist ein Stadtteil von Jaffa, ist so verwirrend, so bestürzend, so eindrucksvoll wie […]

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Natalja Kljutscharowa: Endstation Rußland

C’est la vie – sagte der Tod
In Natalja Kljutscharowas Debütroman brodelt die Wut der Hoffnungslosen
Soll man sich wirklich von einem Roman Aufschluss über die Lebenswirklichkeit im heutigen Russland erhoffen? An Natalja Kljutscharowas Debüt Endstation Rußland schreckt eigentlich schon der Titel ab. Denn er […]

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So blöd ist die FAZ

Nun gut, die Zeitung hat es „nur“ gedruckt, geschrieben und schlecht recherchiert hat den Artikel „Ein bisschen Aufbruch“ (28.03.10) Andreas Platthaus, und der wird nun erbarmungslos vorgeführt, indem die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung in der Ausgabe vom 18.04. Wolfgang Kohlhaases Berichtigung in der Rubrik Leserbriefe abdruckt:
„Mit […]

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I am Airen Man

Ein großer Schriftsteller?
Vom Blog zum Roman: „I am Airen Man“ von Airen ist ein Amalgam aus Partyslang und Umgangssprache. Nett zu lesen. Aber ein großes Buch ist es nicht geworden
Du fragst mich, was soll ich tun? Und ich sage: lebe wild und gefährlich!“ Diesen Spruch […]

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Die Wut im Film

Ausstellung
ÜBER WUT – ON RAGE
Haus der Kulturen der Welt, Berlin
14.03. bis 09.05.2010

Wenn das Kino ein „rêve exterieur“ ist, wie Jean-Luc Godard sagt, ein projizierter, veräußerter Traum, dann geht es darin, ganz nach Sigmund Freuds Traumlehre, vor allem um Begehren und Angst. […]

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South Park: Die Passion des Juden (Trey Parker und Matt Stone)

Sex, Gewalt und gute Laune in der Maske reiner Unschuld
Ist es möglich „South Park“ zu mögen? Diese krude Mischung aus betont roher Legetechnik-Animation, Kinder-Niedlichkeit und erbarmungsloser Geschmacklosigkeit? Diese hemmungslose Mischung aus Gesellschaftssatire, Fäkalhumor und gezielter Beleidigung aller Mächtigen, Ohnmächtigen und Weggetretenen? „South Park“ „politisch unkorrekt“ […]

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Samuel Beckett (13.04.1906)

Endspiele
Im Januar 1937 besucht Samuel Beckett das Erfurter Angermuseum. Er wollte hier eine der wichtigsten Sammlungen moderner deutscher Malerei sehen. Wenige Monate später war dies entartete Kunst. Es scheint, als hätte Beckett eine natürliche Affinität zu Endspielen.
Endspiele waren alle seine Dramen, nicht nur das Endspiel. […]

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Stefan Heym (*10.04.1913)

Der Kreuzfahrer
Der 10. November 1994 ist ein Tag, der für das Unausrottbare ideologieseliger Dummheit steht. An diesem Tag konstituiert sich der 13. Deutsche Bundestag und die Eröffnungsrede bleibt, parlamentarischem Brauch folgend, dem Alterspräsidenten vorbehalten. Dieser ist 81 Jahre alt, dieser emigrierte als linker Jude aus […]

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Robocop (Jost Vacano)

„Robocop“ war der erste echte amerikanische Film des Regisseurs Paul Verhoeven. Nach seinen Erinnerungen waren es die Produzenten, die behaupteten, man könne einen amerikanischen Film nur drehen, wenn man auch in Amerika lebe. So war dieser Film, Science Fiction hin, Action her, für den Regisseur […]

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Klaus Löwitsch (*08.04.1936)

Der einsame Wind
Das Jackett schnell abgelegt, das weiße Hemd schnell geöffnet, das ist die Attitüde, der Mann ist Schauspieler. Und dann das Eigentliche: „Über dem weißen Weiher / sind die wilden Vögel fortgezogen / Am Abend weht von unseren Sternen ein eisiger Wind“. Wie er […]

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Schnappschüsse einer Jagdgesellschaft (Jost Vacano)

(via cinematographers)
Die Politik der Bilder in „Schonzeit für Füchse“
Schonzeit für Füchse ist ein Film des Anfangs – und dies gleich in mehrfacher Hinsicht. Es ist sowohl für den Regisseur Peter Schamoni wie auch für den Kameramann Jost Vacano der erste Kinofilm überhaupt. Vorher hatten […]

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Hans Christian Andersen (*02.04.1805)

Das tapfere Schneiderlein
Sie sind alle da. Der Erbgroßherzog, Kanzler Müller, Friedrich Wilhelm Riemer, Johann Peter Eckermann. Das Personal der Goethezeit versammelt sich in der Dekoration der Goethezeit. Sie haben nur ein Problem: Es ist nicht mehr Goethezeit.
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O. W. Fischer (*01.04.1915)

Das Leben – ein Traum
Es ist der Zeitgeist, der die Menschen kleidet und frisiert. O.W. Fischer, wäre er fünfzig Jahre später geboren, hätte anders ausgesehen. Denn ein schöner Mann wie er es war taugte heute nur zur Parodie eines schönen Mannes. Er muss das geahnt […]

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Rolf Hochhuth (*01.04.1931)

Ein Missverständnis
Er war 32 Jahre alt, da hatte er einen Welterfolg, da hätte er aufhören sollen, sein Leben einem Irrtum zu weihen: dem, er sei ein Dramatiker.
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