Hyde Park am Hudson (Roger Michell)

Wen haben wir nicht schon alles an Polit-Prominenz (zweifelhafter Art) im Kino gehabt: die Queen, Mrs. Thatcher, Lincoln und so weiter. Nun also King George VI., der Vater von Königin Elizabeth II. Auftritte hatte er bereits in „The King’s Speech“ und in „W. E.“. Nun[…]

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3096 Tage (Sherry Hormann)

Zweifelhafte Vergnügungen hat das Kino ja immer mal parat. Seit Jahren etwa frage ich mich, wieso sich weltweit Millionen am Sterben unzähliger Opfer der Titanic-Katastrophe ergötzen können. Mögliche Antwort: Der Kitsch des Märchens der erfundenen Lovestory ist durch all das Elende noch schöner und wirkungsvoller.[…]

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Gold – Du kannst mehr als Du denkst (Michael Hammon)

Porträts von Sportlern. In der Regel sind das Beweihräucherungen außergewöhnlich ehrgeiziger Menschen, die – kraft Cleverness und körperlicher Selbstüberwindung – große sportliche Erfolge erzielen. Meist fügt sich das gut ein in die gängige Ansicht von den Stärkeren, die in dieser Gesellschaft auf der Gewinnerseite stehen.[…]

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Film-Chat: Oscars 2013

Rüdiger Meyer und Michael Scholten arbeiteten viele Jahre zusammen bei TV Spielfilm in Hamburg. Scholten ging auf Weltreise und wanderte nach Kambodscha aus, Meyer blieb dem Medium treu und bloggte in der vergangenen Nacht live über die Oscar-Verleihung, die sich Ex-Kollege Scholten zeitgleich in Phnom Penh –[…]

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Frank Schirrmacher: Ego – Das Spiel des Lebens

  Nummer 2, oder Die Arbeit der Rationalisierungsmaschinen gebiert Ungeheuer „Ego – Das Spiel des Lebens“ ist ein kulturkritisches Lamento. Das ist erst  einmal weder gut noch schlecht. Es ist ein Genre, und Genres haben Regeln, Absichten, Konventionen und Sprechweisen. Sie haben eine gewisse analytische[…]

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Martin Kippenberger: „sehr gut / very good“ (Kunstausstellung)

Der Kippenberger ist das Maß aller Dinge Picassos Erben: Berlins Hamburger Bahnhof zeigt eine Retrospektive des einstigen „enfants terrible“ des bundesdeutschen Kunstbetriebs. Ende Februar wäre er sechzig Jahre alt geworden Heavy Burschi. Mehr als kunsthistorische Etiketten ist vielleicht dieser selbstironische Bildtitel Martin Kippenbergers an ihm hängen[…]

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Die Deutsche Bank im System des finanzmarktgetriebenen Kapitalismus

Begleitgeräusch Die Deutsche Bank wird überschätzt. In der BRD ist sie die Nummer eins, weltweit rangiert sie weiter hinten. Die Zeit ihrer größten Gefährlichkeit reicht von ihrem Gründungsjahr 1870 bis 1945, ihr politischer Einfluss dauerte in den folgenden Jahren noch an, sagen wir: in der[…]

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Die schönen Dämonen – Isabella Rossellini

Isabella Rossellini wurde in diesem Jahr mit einer „Berlinale Kamera“ geehrt. Georg Seeßlen über eine Schauspielerin, die in den meisten ihrer Filme ein Phantom bleibt Man kann sich das als Segen und Fluch vorstellen – eine solch große Ähnlichkeit ausgerechnet mit der eigenen Mutter zu[…]

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Pferdefleisch & Amazon – Die verwunderliche Verwunderung

Man ist doch immer wieder überrascht. Überrascht vielleicht weniger über wirklich Überraschendes, als darüber, dass Dinge, die uralt und längst bekannt sind, allergrößtes Erstaunen hervorzurufen vermögen. Miese Arbeitsbedingungen bei Amazon! Pferdefleisch in der Fertig-Lasagne! Ja hat denn wirklich jemand ernsthaft geglaubt, darin Kalbsfiletstreifen vorzufinden? Wer[…]

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Filmvorführer – Das kann doch heute jeder!

Aber die technologische Logistik im Vorfeld der Projektion ist komplizierter denn je… Etwa 400 Filme umfasste das diesjährige offizielle Programm der Berlinale, hinzu kamen 700 Titel innerhalb des Europäischen Filmmarktes. Wie diese riesige Anzahl an Filmen im Vorfeld betreut und innerhalb der 2500 Screenings koordiniert[…]

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The Master (Paul Thomas Anderson)

Klappern gehört zum Geschäft. Paul Thomas Andersons Spielfilm „The Master“ geht der Ruf voraus, eine Abrechnung mit der Scientology-Sekte zu sein. Dem ist nicht so. Aber das verkauft sich natürlich großartig. Dabei hat der Film derlei Etikettenschwindel gar nicht nötig. Er ist auch so großartig.[…]

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Les Misérables (Tom Hooper)

Victor Hugo dürfte sich im Grab umdrehen. Sein Roman „Die Elenden“ („Les Misérables“) ist weithin in Vergessenheit geraten. Die zuckrige Musiktheater-Version in greller Broadway-Praliné-Machart zieht um die Welt. Nun auch noch als Film. Tom Hooper („The King’s Speech“) macht das einzig Vernünftige, er stellt die[…]

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Stirb langsam – Ein guter Tag zum Sterben (John Moore)

Regisseur John Moore („Der Flug des Phönix“) setzt auf Wirkung. Wirkung, die vor allem aus der Präsenz seines Stars Bruce Willis in der Rolle des New Yorker Gesetzeshüters John McClane herrührt. Denn klar, der trägt auch Teil 5 der „Die Hard“-Serie, die hiermit übrigens ihr[…]

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Detlef Gumm und Hans-Georg Ullrich über „Berlin – Ecke Bundesplatz“ (ein Interview)

Mit Detlef Gumm und Hans-Georg Ullrich, den Machern der Langzeitdokumentation „Berlin – Ecke Bundesplatz“ sprach Daniele Kloock Daniela Kloock: Stimmt es, dass Sie um ihre Protagonisten zu finden über eintausend Zettel in Briefkästen verteilt haben? Gumm: Ja, das stimmt. Am Ende blieben ungefähr 120 Personen[…]

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Berlin – Ecke Bundesplatz (Georg Ullrich / Detlef Gumm)

51 Stunden Film – Das Leben ganz normaler Leute Wilmersdorf, ein Westberliner Bezirk zwischen Charlottenburg und Steglitz, hat weder Promifaktor noch Nachtleben. Hier liegt der Bundesplatz, von einer irrwitzigen Verkehrs- und Baupolitik zerstört, einfach nur hässlich! Warum ein Monumentalwerk der deutschen Film- und Fernsehgeschichte ausgerechnet[…]

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Pierre Bourdieu: Politik. Schriften zur Politischen Ökonomie 2

Das Monopol der Politiker Pierre Bourdieu als bekannten Theoretiker vorzustellen, wäre noch untertrieben. Um die Jahrtausendwende war kaum ein europäischer Intellektueller so prägend wie der französische Soziologe. Und auch elf Jahre nach seinem Tod bleibt er ein über die Grenzen seines Faches hinaus einflussreicher Wissenschaftler.[…]

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Das Genie als Texist

Neue Erkenntnisse im Fall Horst Potz Horst Potz. Vorstellen muss man ihn ja nicht. Jedes Kind kennt ihn. In den deutschen Kindergärten sitzen sie wie selbstverständlich und lesen Potz, vor allem seine „Gesänge im Gedränge vor der Kasse“. Darin wird ja allerhand berichtet. Es gibt[…]

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Film-Chat: Homeland

Die getidan-Autoren Wolf Jahnke und Michael Scholten lernten sich in Berlin kennen, lebten von 2008 bis 2010 gemeinsam in einer Neuköllner WG und teilten ihre Filmleidenschaft bei vielen hundert DVD-Abenden und Kinobesuchen. Scholten wanderte nach Kambodscha aus, doch noch immer tauscht das Duo eifrig Informationen[…]

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El Gran Sur – 1. Montevideo Biennale

Kunst im Palast des Geldes Verwunschenes Herz der monetären Kreisläufe Uruguays Hauptstadt Montevideo präsentiert nach Banken- und Finanzkrise seine neue und lebendige Kunstbiennale: El Gran Sur Im großen Süden spielte die Kunst eine andere Rolle als in Europa In der Altstadt von Montevideo gibt es[…]

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