Talea680

Ein kleiner Film, ein kurzer, grad mal 75 Minuten lang.

Im Zentrum: Jasmin (Sophie Stockinger). Sie lebt bei Fremden. Doch sie sucht die Mutter (Nina Proll), die im Gefängnis war, findet sie – und will nun endlich ein „heiles Familienleben“ genießen können. Doch ihre Wünsche werden von der Wirklichkeit nicht bedient…

Das Debüt von Katharina Mückstein besticht mit einer geradezu überwältigenden Herzenswärme. Liebevoll, dabei nie sentimental, zeigt sie die beschränkte, enge Welt Taleas, so eng, dass die Phantasie des Mädchens geradezu verstümmelt werden muss. Schauspielerisch von Nina Proll und Sophie Stockinger getragen, gewinnt der Film eine bezwingende Stärke. Der Film ist ein großes Versprechen auf mehr von Katharina Mückstein.

Peter Claus

Talea, von Katharina Mückstein (Österreich 2013)

Bilder: mindjazz pictures / filmdelights

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