Achim Szepanski: Der Non-Marxismus Finance, Maschinen, Dividuum

Der Non-Marxismus ist der erste Text in deutscher Sprache, der es unternimmt, François Laruelles Konzeption des Non- Marxismus im Licht seiner Non-Standard-Philosophie darzustellen. Es ist Laruelles Ziel, die philosophische Komponente des Marxismus so zu reduzieren, dass aus dem Zirkel eines auf sich selbst bezogenen Marxismus[…]

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Der neoliberale Kapitalismus: Leben und Denken wie die Schweine

non.copyriot.com By Achim Szepanski 17 JAN , 2016 Die Überschrift des Beitrags wurde Gilles Châtelets Buch „To Live and Think Like Pigs: The Incitement of Envy and Boredom in Market Democracies“ entlehnt. Man denke bezüglich dieser freundlichen Übernahme an das Geständnis von Deleuze/Guattari, dass sie[…]

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DREI TAGE POETISCHE EINHEIT. EINE VIRTUELLE FÜHRUNG.

  Der Trick der Marketingveranstaltung für die »Operation Deutschland« besteht darin, die Logik des Marktes mit dem Mythos vom Frachter (Baudrillard) zu ergänzen (der Transport zum totalen Überfluss, von dem auch die Refugees träumen). Sehen Sie doch, wie diskret, wohlwollend, zurüchhaltend und selbstlos die Werbung[…]

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Deutschland sucht den Super-Flüchtling – qualifiziert, arbeitswillig und integrationsbereit

  Im Feuilleton einer großen deutschen Tageszeitung war einmal zu lesen, dass die Casting-Shows, was ihr Procedere, ihre Zyklizität und die Interdependenzen von Medien, Markt und Geld betrifft, mit den Bubbles an den Finanzmärkten verglichen werden könnten, wobei der Fernsehzuschauer mit einem einzigen Telefonanruf ähnlich[…]

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Kauf Dir einen postfordistischen Burger! – Das Ende vom (McDonald’s) Lied

  Fordistisches Essen „Das fordistische Prinzip von McDonald’s wird 60 Jahre alt und ist in der Krise“, hieß es auf Telepolis. Es klang schon ein wenig euphemistisch, als Arthur Kroker in den 1990er Jahren schrieb, McDonald´s verkaufe postmoderne Hamburger. Okay, der Hamburger war bei McDonald´s[…]

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Panik Medien: Der Tod als Versprechen, der Tod als Investment uns als spekulativer Horror

  1) Die Medien-Panik und der Selbstmord Im letzten Teil seiner Erzählung „In alter Vertrautheit“ macht sich David Foster Wallace (dfw) in weiser Voraussicht Gedanken über seinen eigenen kommenden Selbstmord. Ganz in der Paradoxie gefangen, dass man zwar die Absicht eines kommenden Selbstmordes als ein[…]

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Achim Szepanski: Kapitalisierung Bd. II

Non-Ökonomie des gegenwärtigen Kapitalismus Achim Szepanskis Projekt einer nicht-marxologischen Auseinandersetzung mit Marx’ Kritik der Politischen Ökonomie unternimmt im zweiten Band der Schrift »Kapitalisierung« den Versuch, die rasenden Gegenstandswucherungen globalisierter Sozio-Ökonomiken radikal als Phänomene monetärer Kapitalisierung zu lesen. Gegen die Hegemonieder in aktuellen Vielfachkrisenzeiten wieder herumgeisternden[…]

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Der Semiopath

Mit der Figur des Semiopathen zieht schließlich ein neues hyper-technologisches Szenario am Horizont der Kontrollgesellschaften herauf. Der Semiopath ist viel eher ein Voyeur von Zeichen als deren Kreator, er ist ein Cyberzombie, der eingefroren vor den leise summenden Cyberscreens in einer endlosen Nacht der Zivilisation[…]

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Kommunikation, Lüge, Wahrheit

Falls Kommunikation hauptsächlich im Modus der Lüge funktionieren würde, wäre es dennoch fraglich, ob dieses Verfahren Kommunikation als singuläre und plurale Anschließbarkeit von Kommunikation ausschließen würde. Kommunikation – beileibe keine Operation, welche durch Themen und Inhalte, d. h. durch Fremdreferenz voranschreitet, obwohl ohne Fremdrefenz keine[…]

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Monetäre Aspekte der Akzeleration im Kapitalismus

Was gelten will, kann nicht für jeden Einzelnen bzw. Vereinzelten im Überfluss greifbar sein, beispielsweise in der Form des Verwöhngeldes, allerdings sind es nicht die  Knappheitsbedingungen, sondern letztlich die Bedingungen von Ungewissheit im Beschleunigungsmodus, die gegenwärtig zahlbare Preise im Vorgriff auf erwartbare Preise fixieren. Scheinbar[…]

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Synthetische Finance und Risiko-Rationalität

  Der sogenannte Bumerang-Effekt zeigte sich in der bisher letzten Finanzkrise darin, dass ein Ereignis in einem der Segmente der digitalen Finanzströme Effekte auslösen konnte, die sich durch den Flow von Informationen, Daten und Geldbits in Realtime zwischen den digitalen Umschlagplätzen für Aktien, Wertpapiere, Futures[…]

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Körpertechnologien und Maschinen

Die technologischen Prozeduren der Medizin-, Wellness- und Fitnessindustrien nehmen den Körper des Menschen selbst zum Material. Jenseits von asketischen Selbstintensivierungspraktiken generieren die Technologien des Selbst neue Formate des neuronal-kartographierten Glücks, auf das die Kunden/Konsumenten in Form von biopolitischen, chirurgischen und chemischen Dienstleistungsprogrammen zugreifen können. Diese[…]

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Die Qual der Wahl oder Blindheit als Lebensaufgabe

    In der Jungle World konnte man gestern folgenden Wahlkommentar von Maupassant lesen: „Wenn man das allgemeine Wahlrecht näher betrachtet und die Leute, die es uns beschert, bekommt man Lust, das Volk mit Maschinengewehren niederzumähen und seine Vertreter zu köpfen.“ Einhundertfünfzig Jahre später hatte sich[…]

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Fußnote (3) zu Marx` Non-Ökomomie

Zur Industrialisierung des Gebrauchswerts Neben der Unterscheidung zwischen der überhistorischen Dimension des Gebrauchswerts, die darin ihren Ausdruck findet, dass es überhaupt Objekte gibt, die Bedürfnisse befriedigen (eine schlechte Abstraktion), und der Dimension des durch und durch kapitalistisch strukturierten Gebrauchswerts qua Wertabstraktion (der von Adorno in[…]

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Fußnote (1) zu Marx` Non-Ökomomie

Arbeit ist Dienst   Es geht hier in diesem durchaus polemisierenden Abschnitt vor allem um die therapeutisierte und zugleich therapeutische Arbeit der neuen prekären Mittelklasse, die vielleicht eine Art Extremsport darstellt, und es geht damit weniger um jene krankmachende Verarmungsmaschinerie für Billigarbeitskräfte und Sozialhilfeempfänger, die[…]

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Fußnote (2) zu Marx` Non-Ökomomie

Ansätze für ein kleines ABC der Maschinen: 1) Dunkle Maschinen sind Entitäten, die vollkommen abgeschottet gegenüber anderen Maschinen existieren; es sind Maschinen, die ohne jegliche Relationen bestehen, so dass es ihnen auch kaum möglich erscheint, irgendwelche Anziehungskräfte zu entwickeln, um sich selbst manifestieren zu können.[…]

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gegen die brot-und-spiele scheisse!

„Columbus leidet an dem Gefühl, dass der Ball ihn nicht mehr versteht. Deshalb vielleicht das permanente, intime Zwiegespräch des Fußballsubjektes mit dem Ball als Quasi-Subjekt, das Columbus aber immer weniger gelingt, obwohl ihm der Spielerberater des Vereins Kadadopolous vor jedem Trainingregelrecht einbläut, dass es ausschließlich[…]

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fußball und prominenz

„Columbus hat sich eine Stunde vor dem Spiel 300 mg Schnellmachersubstanz gegönnt, denn Dopingkontrollen finden mit 99% Sicherheit nicht statt, dafür hat MAN (Geld als das alles durchdringende Medium) gesorgt. Um ehrlich zu sein, niemand hier in den Räumen der VIP-Lounge begeistert sich wirklich ernsthaft etwa[…]

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Moralbuddhas der Medien

Meldung Die „Neue Zürcher Zeitung“ schrieb zur Zur Rolle der Medien in der Wulff-Affäre (18.02.12): Moralbuddhas in den Medien „Und vielleicht könnten jetzt die Moralbuddhas der Medien nach geschlagener Schlacht auch einmal mit ähnlichem Drang darlegen, wie sie sich selbst vom Lockstoff all der Verheißungen und[…]

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Achim Szepanski: Pole Positon – Fußnoten

Die Preisbewegungen auf den Finanzmärkten ähneln heute möglicherweise den Bewegungen eines strukturierten Chaos. Wie die ökonomische Chaosforschung annimmt, können laminare bzw. strukturierte Kapitalströmungen auf makroskopischer Ebene höchst turbulente Strömungen auslösen, die auf mikroskopischer Ebene vollkommen linear organisiert sind, wobei die Systemzustände blitzschell erudieren, abdriften, weil[…]

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