Autoren über Kunst und Leben

Monat April 2017

Karl Heinz Bohrer: Jetzt. Geschichte meines Abenteuers mit der Phantasie

Die Guillotine und die Erhabenheit der Revolution „Jetzt“ – der Titel ist Programm: Karl-Heinz Bohrer legt den zweiten Teil seiner Lebenserinnerungen vor Wenn ein großer deutscher Philosoph privat zu seinem 60. Geburtstag einlädt und in einem „bayerischen Wirtshaus alter Sorte“… Weiterlesen →

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Einsamkeit und Sex und Mitleid (Regie: Lars Montag)

Filmsatire made in Germany. Da entfährt einem spontan erst mal nur ein: „Ach, Gottchen!“. Gab’s da noch was nach „Schtonk!“? Ein Vierteljahrhundert ist’s her. Und, nein, spontan fällt einem nichts Vergleichbares ein. Auch diese Roman-Adaption kann mit Helmut Dietls wahrlich… Weiterlesen →

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Fast & Furious 8 (Regie: F. Gary Gray)

Autopilotismus Männerstärken Teil acht der „Fast & Furios“-Reihe im Kino – ein Ende des Erfolgsmodells ist nicht in Sicht. Eine Inspektion Falls jemand gar nicht weiß, worum es in den Fast & Furious-Filmen geht, hier einer der Sprüche, mit denen sich… Weiterlesen →

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Wenzel Storch: Das heiße Eisen der Erinnerung – Eine Ausstellung im Sprengel Museum Hannover

Stets umkreist das Werk von Wenzel Storch in nicht selten aberwitzig anmutenden Bahnen kirchliche Körpermystik und deutsche Pop- und Literaturgeschichte – Themen, die eine katholische Kindheit und Jugend in der BRD der 1960er- und 1970er-Jahre zusammen hielten. Der Würzburger ‚Kinderbuchkaplan’… Weiterlesen →

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Natalie Lettner: Maria Lassnig. Die Biografie.

„Ich bin die Frau Picasso.“ In ihrer minutiösen Biografie zeichnet die Wiener Kunstwissenschaftlerin Natalie Letter Leben und Werk der feministischen Malerinnen-Ikone Maria Lassnig nach. „Die malende Tigerin.“ So titelte Emma einmal über Maria Lassnig. So reißerisch, wie er klang, war… Weiterlesen →

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Stille Reserven (Regie: Valentin Hitz)

Fritz Lang hat 1960 in seinem Science-Fiction-Thriller „Die 1000 Augen des Dr. Mabuse“ bewiesen, dass Tricktechnik nicht alles ist. Philosophie und Schauspielkunst sind in seinem Film entscheidende Faktoren, ebenso 1966 bei François Truffaut in „Fahrenheit 451“, jüngst in der Dystopie… Weiterlesen →

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Radiohead – Leben nach dem Tod (von Pop)

Wellenlängen und Entfremdung. Trunkenheit und Schädelbrummen. Nähe und Entfernung. Song und Nicht-Song. In immer neuen Paarungen beschwören Radiohead das Ich am Rande von Scheitern und Verschwinden. Irgendwie schreibt man die Musik dieser Band beim Hören selbst mit. Und so soll… Weiterlesen →

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Documenta 14 in Athen

Am eigenen Mut gescheitert Die weltweit grösste zeitgenössische Kunstschau Documenta bespielt zum ersten Mal eine gleichberechtigte Zweitausstellung ausserhalb ihrer Mutterstadt Kassel. Doch die Auseinandersetzung mit der Gastmetropole Athen enttäuscht. «Die Hoffnung hat Geschichte geschrieben.» Die Rhetorik hätte hochfliegender nicht sein… Weiterlesen →

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40 Tage in der Wüste (Regie: Rodrigo García)

Und noch ein Jesus-Film. Ist im Kino nicht schon alles zu ihm, über ihn, erzählt worden, im Kino? Komisches gab‘s, Ehrfürchtiges, sogar Brutales. Vor allem: kitschiges. Der aus Kolumbien stammende Autor und Regisseur Rodrigo García hat sich trotzdem an die… Weiterlesen →

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Über das Erzählen in den Medien

Erzählungen sind für die Entstehung von Gemeinschaften entscheidend, denn über das Erzählen einigen sich Gesellschaften auf Werte und Normen und tragen Wissen weiter. Die heutzutage zur Verfügung stehenden technischen Möglichkeiten werden diesen Prozess verändern, denn sie ermöglichen, Grenzen von Raum,… Weiterlesen →

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„Fake News“ sind Ausdruck einer neuen Form der Herrschaft

Über Lügenpresse, »fake news« und anderen Erscheinungen der Post Truth Politics. Eine Notiz vom Ende der demokratisch-kapitalistischen Nachrichtenkultur. »Die Nachrichten«, die wir als mehr oder weniger unablässigen Strom von Neuigkeiten und letzten Informationen erhalten, lassen sich höchstens mit Mühen grammatisch… Weiterlesen →

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Es war einmal in Deutschland … (Regie: Sam Garbarski)

Auf der diesjährigen Berlinale, im Februar, lief dieser Spielfilm außerhalb des Wettbewerbs in einer Gala der Special-Serie – und sofort fragten sich manche Kritiker, weshalb es diese Komödie nicht in den Wettbewerb geschafft hat. Liegt’s nur daran, dass Komödien generell… Weiterlesen →

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Tiger Girl (Regie: Lakob Lass)

Mädchen in Uniform Wilde und starke Protagonistinnen sind rar im Kino und in den Medien. Vorzugsweise hirnlose Vorlagen wie GNTM dienen der Unterhaltung und Selbstfindung vor allem junger Frauen. Schon allein aus diesem Grund könnte TIGER GIRL der neue Film… Weiterlesen →

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Andrew Culp: Dark Deleuze

Ein revolutionärer Deleuze, der einer Welt der verpflichtenden Happiness, der dezentralisierten Kontrolle und der Überbewachung zugeneigt ist? Der französische Philosoph Gilles Deleuze ist als Denker der Kreation, der fröhlichen Affirmation und der Assemblagen bekannt. In Dark Deleuze argumentiert Andrew Culp,… Weiterlesen →

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