Heil Hynkel!

„Die Thesen von Thilo Sarrazin zu Bildung und Zuwanderung sollte man diskutieren, nicht den Autor verteufeln“, schreibt Necla Kelek in der F.A.Z. Na, Bravo! Vielleicht sollte man auch noch mal die Ansprachen eines gewissen Hynkel, alias Charles Chaplin aus „The Great Dictator“ (Sie erinnern sich:[…]

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Schweigen ist keine Lösung

Zur Debatte um die Thesen von Thilo Sarrazin Vielleicht sollte man einfach von ihm absehen. Absehen von den medialen Wellen, die er schlägt. Absehen von dem missverstehbaren und zum Teil provozierenden Ton. Absehen sogar von dem Umstand, dass der NPD-Vorsitzende gestern verkündete, Sarrazins Thesen würden[…]

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The Expendables

Mut, Schweiß und Gähnen „Was hat er für ein Problem?“ fragt einer, er meint Arnold Schwarzenegger. Dabei, Schwarzenegger hat wenigstens nicht das Stallone-Problem: Er hat sich bei Zeiten aus dem Staub gemacht. Als Rocky Balboa (2007) seinen letzten Kampf kämpfte, da hatte sein Schöpfer die[…]

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Merce Cunningham Dance Company – Tanztheater von Weltrang

Merce Cunningham Dance Company ist das Hauptwerk des amerikanischen Choreografen Merce Cunningham, der, seitdem er 1975 zum ersten Mal in einem Stück den Tanz mit Elementen der Musik und darstellender Kunst kombinierte, die Grundsteine des modernen Tanzes revolutionierte. Die Schönheit der Bewegung Merce Cunninghams letzte[…]

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Die Zukunft ist 3-D

Propheten einer neuen Bilderwelt Die Entwicklung der 3-D-Technik im Kino scheint unaufhaltsam – einher geht eine radikale Veränderung des Sehens und des Abbildens Seit etlichen Jahren nun schon wird das Kino von einer neuen Technologie herausgefordert, dem dreidimensionalen oder stereoskopischen Film. Das kennen wir schon,[…]

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Eingeschränkte Bewegungsbilder

Anmerkungen zum neuerlichen Boom der Behindertenfilme Der japanische Dichter Kenzaburo Ôe, Vater eines geistig behinderten Sohnes, hat sich in seinen Arbeiten immer wieder mit der Frage beschäftigt, was der Umgang mit Behinderten über Kulturen und Gesellschaften aussagt. Seine große These lautet, grob gesagt, dass man[…]

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Ich & Orson Welles

Orson Welles (1915 bis 1985) gilt als Magier vieler Künste. Radio, Theater, Kino, Zirkus, Varieté – dem Jongleur der Phantasie fiel immer etwas ein. Sein 1941 uraufgeführtes Spielfilmdebüt „Citizen Kane“ gilt als einer der besten Filme aller Zeiten. Nun huldigt ein Spielfilm dem legendären Künstler[…]

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Der Stoff jauchzt auf

Wo Tag und Nacht die Triebwerke heulen: 1. Teil einer Pilgerreise in die wunderbare Welt des Würzburger Prälaten Berthold Lutz Der Ehrentitel Katholik, der schönste, den es in menschlicher Sprache gibt. Paul Claudel Es brummen Honigbienchen Es hüpfen die Kaninchen … Bill Ramsey: Auf der[…]

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Das letzte Schweigen (Baran Bo Odar)

Nach 23 Jahren geschieht es wieder: Ein Mädchen, ein Kind, wird ermordet. Wieder an jener Stelle im Kornfeld. Der Mord ist die Botschaft eines Mannes an einen anderen. Und der Film von Baran Bo Odar ist auch in sich eine Botschaft. In diesem Film gibt[…]

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Wanderkinos – Nostalgie oder Mehrwert?

„Kinofreie“ Regionen gibt es viele auf der Welt, auch hierzulande. Allein 2009 mußten bei uns 170 Lichtspieltheater  schließen. Doch nicht nur die Kinos in der Provinz und die Programm- und Arthouse Kinos, die keiner kapitalstarken Kinokette angehören, stehen unter Druck, sondern zunehmend auch Häuser in großen[…]

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Sean Connery (*25.08.1930)

Die Weisheit des Verzichtes Als der Weltstar Sean Connery 1983 in seine frühere schottische Stammkneipe geht, da blickt ein Mann kurz auf. „Hey, wie läuft’s denn so? Du warst wohl weg?“ Die Anekdote wird nicht stimmen, aber sie erzählt wohl etwas über Schottland, dem Connery[…]

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Das letzte Schweigen

Beim Internationalen Filmfestival von Locarno Anfang August wurde der deutsche Thriller „Das letzte Schweigen“ vor rund achttausend Zuschauern bei einer der abendlichen Freiluftaufführungen auf der Piazza Grande des malerischen Urlaubsparadieses am Lago Maggiore gezeigt. Der Erfolg war beachtlich. Ein bisschen albern war in Locarno, dass[…]

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Neukölln als junges urbanes Zentrum in Berlin

Kultur-Karawane in Neu-Arabien Berlins Lower East Side haben die Spötter Nordneukölln getauft. Wer heute durch Neukölln läuft, kommt aus dem Staunen nicht heraus. Kneipen, kleine Galerien und Werkstätten reihen sich aneinander, allesamt charmante Provisorien aus dem Geist des Wohnzimmers auf offener Straße. Ist er Deutscher?[…]

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Die Ossi-Keule

Es war ein blühender Garten. Die Menschen lebten glücklich und zufrieden. Dann brach eine finstere Macht in die Idylle. Fortan lebten die Menschen im Unglück und gedachten des verlorenen Paradieses in Trauer und Zorn. Und dieser Garten hieß DDR. Wirklich? Nein, wirklich nicht. Aber es[…]

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Mondmänner

Saarbrücken (dpa): „DAK und Prof. Dr. Jürgen Zulley entlarven die größten Schlaf-Irrtümer. Der Vollmond ist nach Ansicht von Experten nicht für die Schlafstörungen vieler Menschen schuld – zumindest nicht direkt. Darauf verweist die Krankenkasse DAK mit Blick auf den nächsten Vollmond in der Nacht zum[…]

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Nachruf – Christoph Schlingensief

Der Geist der Traurigkeit Der Tod ist ein Ereignis, an dem jeder Protest am Ende zerschellen muss. Der Künstler Christoph Schlingensief, der nur 49 Jahre alt, seinem Lungenkrebs erlag, hat auch gegen sein absehbares Sterben protestiert. Es war so hoffnungsvoll, so ergebnislos wie alle seine[…]

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Über Christoph Schlingensief und das, was Kunst zur Zeit können, dürfen und wollen sollte

„Eine Kunst wie die von Christoph Schlingensief ermächtigt nicht nur den Künstler, sie ermächtigt den Menschen gegen die Mikro- und Makrophysik der Macht. Sie beantwortet die Frage: ‚Sind wir noch da?‘ Oder wenigstens stellt sie diese notwendigste aller Fragen.“ Es ist kein halbes Jahr her,[…]

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Leni Riefenstahl (*22.08.1902)

Die kalte Seele Leni Riefenstahl bleibt ein Monument der Kulturgeschichte Sie galt damals, in den Zwanziger Jahren, als eine berühmte Tänzerin. Eine Kritik aus jener Zeit beschreibt hellsichtig, beinahe prophetisch das Eigentümliche dieser Frau. Zwar sei sie eine sehr starke künstlerische Natur, doch fehle ihr[…]

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Simon Froehling: Lange Nächte Tag

Zwei unheilige Heilige Simon Froehlings literarisches Debüt spielt zwar sehr explizit in der Homosexuellenszene – ist dabei jedoch eindeutig mehr als ein „Szeneroman“, da es mit feiner Symbolik von universellen seelischen und sexuellen Traumata erzählt. „Achtung! Blank macht krank. Sex ohne Kondom ist gefährlich. Besucher[…]

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Orhan Pamuk: Der Koffer meines Vaters

Ameise im Elfenbeinturm Was diesen Band vor allem lesenswert macht, ist das (Selbst-)Bild eines aufrichtigen Menschen, das bei der Lektüre entsteht. Wie interessant kann das Leben eines Autors sein, der nichts mehr liebt, als „in einem Zimmer allein zu sein und meine Phantasie spielen zu[…]

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