Filmkonferenz Johannesburg

Afrika will sich sehen Weibliche Stimmen zählen in Afrika nicht allzu viel. Gerade deswegen haben Filmemacherinnen jetzt die Chance, mit ihren Geschichten einen marktfähigen Tabubruch zu begehen. „Wir müssen unsere Geschichten selbst erzählen. Wir müssen eigene Bilder von unseren Gesellschaften produzieren – das ist der[…]

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Meinungsfreiheit

Schön, dass die F.A.Z. wieder mal, wie sagt man in diesen Kreisen: „Flagge zeigt“. Wenn die BILD schon riesentitelt: „Das wird man doch noch sagen dürfen“, dann will das, nun ja, bürgerliche Blatt nicht hinten anstehen und benutzt für den selben Unfug ein paar Worte[…]

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Restaurant Europa

Die postmoderne Erfindung Europas oder warum die Ukraine offene Grenzen braucht Ist die Ukraine Europa? Ist sie es nicht mehr – seit Janukowytsch Sewastopol für Gas verkaufte? War sie es noch nie? Oder war sie es eigentlich schon immer? Eins ist sicher. In der Ukraine[…]

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67. Filmfestspiele Venedig (10.09.2010)

Italien prescht vor – und schickt Alba Rohrwacher ins Rennen Vor zwei Jahren hatte die Tochter einer Italienerin und eines Deutschen hier einen Riesenerfolg mit der Hauptrolle in Pupi Avatis „Il papà di Giovanna“. Diesmal ist sie eine der Protagonistinnen in der Romanverfilmung „la Solitudine[…]

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Kulturverschätzung

Warum Kultur in Deutschland in ein Heer von Habenichtsen und ein paar mehr oder weniger erfreuliche „Prominente“ zerfällt? weiterlesen: Das Georg-Seeßlen-Blog Share

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Der Fall Sarrazin, oder: Wie man einen Rechtspopulisten herstellt (Redux)

Jede Kultur bekommt die Skandale die sie verdient. Und jede politische Kultur bekommt die populistischen Zündler, die sie verdient. Wie die einen ihm dann klammheimlich zustimmen, die anderen sich empört zeigen, allesamt ihm aber das Brennmaterial liefern, das hat mittlerweile seine feste Dramaturgie in den[…]

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Merkels Männer werden müde

Mutti ist schuld Die ehemals tapferen Parteisoldaten der CDU, sie wollen nicht mehr, sie sind erschöpft. Und was macht ihre Chefin? Nichts, wie immer. Ungerührt bleibt Merkel ihrem weitgehend konzeptneutralen Pragmatismus treu: Wenn ihr nicht mehr wollt, so strahlt sie aus, oder wenn die Wähler[…]

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67. Filmfestspiele Venedig (09.09.2010)

Hollywood darf Werbung machen Hollywood darf Werbung machen. Wir nehmen’s gelassen. Denn im Wettbewerb wurde die US-amerikanische Filmindustrie nicht zum Zentrum, hat das Kino Europas, Asiens, Afrikas, Lateinamerikas nicht – wie im Kinoalltag – an den Rand gedrängt. Share

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Tom Tykwer („Wir sehnen uns im Kino vor allem nach einer bestimmten narrativen Kraft …“)

Tom Tykwer im Gespräch mit Daniela Kloock Worin besteht die Faszinationskraft des Kinos? und damit: worin liegt seine Zukunft? Letztlich ist es doch so, wir sehnen uns im Kino vor allem anderen nach einer bestimmten narrativen Kraft. Nach einer bestimmten Form von Auseinandersetzung, die oszilliert[…]

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Olafur Eliasson (“Innen Stadt Außen” im Berliner Martin Gropius-Bau)

Schönheit ist machbar Weather Project. Wenn Besucher von der legendären Ausstellung in der Londoner Tate Gallery berichten, kommen ihre Augen noch immer ins Leuchten. Vor knapp sieben Jahren hatte der isländisch-dänische Künstler Olafur Eliasson eine riesige Sonne in eine alte Turbinenhalle des britischen Kunsttempels hängen[…]

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SALUTI DA BERLUSCONISTAN

Alles ist fast wie immer, in diesem Sommer: Die Sonne scheint, der Capuccino schmeckt und ist, zusammen mit einer Focaccia für 2,20 Euro, noch erschwinglich; an manchen Badeanstalten am Meer prangt das Schild „Spiaggia completa“, trotz Preisen zwischen 15 und 25 Euro für den Tag;[…]

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67. Filmfestspiele Venedig (08.09.2010)

Starke Filme Das Festival bietet vieles, das man gern bald im heimischen Kinoangebot wieder fände. Überaus beeindruckend: „Balada Triste de Trompeta“ aus Spanien (Regie: Álex de la Iglesia). In einem explosiven Bilderrausch umspannt der Film die Jahre von 1936 bis 1973. Share

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67. Filmfestspiele Venedig (07.09.2010)

Politik im Fokus In Venedig hat das politisch engagierte Kino immer eine Hauptrolle gespielt – im Schlechten, zur Zeit des Faschismus, wie im Guten, nach dem Zweiten Weltkrieg, da hier der wache gesellschaftskritische Film stark gefördert wurde. Zu den starken Filmen dieser Art gehört in[…]

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Kapitalismus für DUMMIES (Redux)

Oder Warum müssen eigentlich alle mitmachen, ob sie es wollen oder nicht? Der alte Spruch „Geld stinkt nicht“ hat natürlich immer noch seine Berechtigung, insofern man es einem Hundert-Euro-Schein nicht anriecht, ob er mit Kaltgetränken oder Kalaschnikows verdient wurde, ob er Teil einer Wahlkampfspende, einer[…]

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Mein Erbgut

Nein, ich war nicht beleidigt. Warum auch. Was soll beleidigend sein, wenn jemand sagt, ich teilte mit anderen Juden ein gewisses Erbgut? Was sonst sollte ich mit ihnen teilen? Ich war nie religiös, ich bin nicht aufgewachsen in einer Tradition jüdischer Kultur, ich ehre den[…]

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Thilo Sarrazin und die Folgen

Eine unschöne Angelegenheit „Milieutheorie“, so hieß in den siebziger Jahren in der Bundesrepublik West ein veritables Reizwort. Dahinter verbarg sich die Idee: Das „Milieu“ (ein anderes Wort für soziales Umfeld) entscheidet über das Schicksal des Menschen. Das bildungsbürgerliche Establishment tat sich damals als vehementer Verfechter[…]

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Verblödung

Wenn das, was Thilo Sarrazin angestoßen hat, eine „Debatte“ ist, dann ist Dieter Bohlen der Hegel von heute. Anders gesagt: Die Verblödung einer Gesellschaft hat nichts mit Genen zu tun, sondern mit ihrer Medien-Kultur. Und nur in einer ziemlich fortgeschritten verblödeten Gesellschaft kann jemand wie[…]

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67. Filmfestspiele Venedig (06.09.2010)

Spiegelung des Kino-Alltags Spiegelung des Kino-Alltags. – Wenn überhaupt, ist das die einzig mögliche Schlagzeile über dem Angebot des diesjährigen Filmfestivals von Venedig. Marco Müller, der künstlerische Direktor, hat offenbar alles genommen, was er nur kriegen konnte. So finden sich denn Genre-Filme neben Sozialdramen, Martial-Arts-Legenden[…]

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67. Filmfestspiele Venedig (05.09.2010)

Realität im Visier Die Realität ist ins Festival eingedrungen. Am Freitag wurde der Lido di Venezia für fast eine Stunde von einer Demonstration lahm gelegt. Schweigend forderten Hunderte, manche auf Krücken, einige in Rollstühlen, ein besseres Gesundheitssystem in Italien. Erschreckend: Die Demonstration der überwiegend Alten und[…]

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Bemerkenswerter Wandel in Weltuntergangsfilmen

Are we still the good guys? Elias war der Prophet der Besitzlosen. Er erschien an einer ökonomischen Zeitenwende, da das Land des Volkes Israels aufgeteilt wurde unter den Starken und Mächtigen, und die Besitzlosen ins Elend zu fallen drohten. Was konnte er anderes verkündigen, als[…]

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