Ein (un)möglicher Härtefall
von Jan Distelmeyer in Film, Filmspiegel, Kolumnen & Blogs, Kritik im September 2003
Nur Liebe liegt in der Luft
Machen die Coen-Brüder kalte Filme? Ach was: Sie lieben das Kino heiß und innig und lassen das in jeder Szene ihrer neuen Screwball-Comedy “Ein (un)möglicher Härtefall” spüren. Unter ihrer Regie macht George Clooney einen Knicks vor Cary Grant
ShareDie Geschichte der RAF und der bleiernen Jahre
von Georg Seeßlen in Film, Gesellschaft, Kritik am 30. August 2003
Terror & Mythos
Bei Fassbinder wird sie „das geisteskranke Märchen“ genannt: die Geschichte der RAF und der bleiernen Jahre. Kann eine Ausstellung zu ihrer Aufklärung beitragen?
Was wir von der Geschichte wissen können, ist wenig. Nie gehen Bilder, Erzählungen und Begriffe ineinander auf: jene Medien des Wissens und seiner Vermittlung, ohne die alles Rätsel bleiben muss. Eine besondere Art solcher Vermittlung ist der Mythos, eine Bilder-Erzählung, die Regeln des Begrifflichen und Historischen außer Acht lässt, aber auch eigene Regeln aufstellt. Auf die Frage: Was war, und warum war es so? antwortet der Mythos: Es war, ist und wird sein, weil es immer war und immer sein wird. Zum Rest des Beitrags »
ShareDie Blume des Bösen
von Henryk Goldberg in Film, Filmspiegel, Kolumnen & Blogs, Kritik am 15. August 2003
Claude Chabrols nonchalanter Ekel
Die Kamera geleitet uns durch dieses Haus. Durch die Vorhalle, die Treppe hinauf, einen Gang entlang, eine Tür hindurch. Da sitzt eine junge Frau, im nächsten Zimmer liegt ein toter Mann. Zum Rest des Beitrags »
ShareChicago
von Henryk Goldberg in Film, Filmspiegel, Kolumnen & Blogs, Kritik im August 2003
Dieser ganze Kram
Ein Musical mit vielen Tricks und wenig Musik
Roxie Hart ist eine Hausfrau mit einem kleinen Talent und wäre doch gern ein Superstar. So verkauft sie sich, weil es noch kein Fernsehen gibt, im häuslichen Liegemöbel an einen Mann, der Verbindungen in der Branche hat, der kennt die Produzenten. Doch sind es nur Möbelproduzenten. Da weint Roxie und sagt Scheißkerl. Zum Rest des Beitrags »
ShareSpun
von Jan Distelmeyer in Film, Filmspiegel, Kolumnen & Blogs, Kritik im Juli 2003
Spunweite
Jonas Åkerlunds Kinodebüt ist der neueste Versuch, Film und Drogen zusammenzubringen
Kann alles sein, “Based on Truth and on Lies”, und geht sofort los, als ob irgendwas hinter irgendwem her ist. Blenden schließen sich wie Fahrstuhltüren, hinter denen die Fahrt auf der Bild- und Tonspur erst richtig beginnt. “Hysterie”, könnte einem zum Zoom- und Schwenkterror der 16mm-Kamera einfallen, wenn man genug Zeit zum Überlegen hätte.
ShareDer Brief des Kosmonauten
von Jan Distelmeyer in Film, Filmspiegel, Kolumnen & Blogs, Kritik im Juli 2003
Künstlich und überkorrekt: das Spielfilmdebüt von Vladimir Torbica
Der Vater meint es ja nur gut, und das hört sich dann so an: „Wir Russlanddeutsche müssen uns besonders anstrengen. Sonst kommt man nie zu etwas.” Gottfried Wormsbecher (Oliver Bäßler) ist soeben mit seiner Familie von Sibirien nach Deutschland eingewandert und hat ein klares Bild von Integration und Familienleben. Untertänigste Freundlichkeit gegenüber Vorgesetzten und Behörden sind der Weg zur ersehnten Schrebergartenparzelle; auf dem Heimweg zur neuen Hochhauswohnung werden die dunkelhäutigen Bewohner des nahen Asylbewerberheims mit einem kurzen „Pack!” bedacht. Man spricht deutsch, erst recht in der Familie, was dem 10-jährigen Sohn Heinrich (Frederick Lau) leichter fällt als seiner Mutter Olga (Katja Medvedeva), die nach getaner Hausarbeit in der kleinen Küche verzweifelt (und von Gottfried kontrolliert) Vokabeln und Grammatik paukt.
ShareChihiros Reise ins Zauberland
von Henryk Goldberg in Film, Filmspiegel, Kolumnen & Blogs, Kritik im Juni 2003
Eine Badekur
Zauberhaftes Kino
Die Welt ist ein anstrengendes Geschäft. Acht Millionen Götter versehen den Dienst an ihr und am Abend benötigen sie ein wenig Entspannung im Badehaus. Das wird geleitet von der Hexe Yubaba, in deren Reich Vollbeschäftigung herrscht, jeder, der um eine Arbeit bittet, bekommt sie auch. Das hat seinen Preis. Yubaba herrscht über ihre Mitarbeiter, indem sie ihnen ihre Namen nimmt. Der Heizer des Badehauses sieht aus wie ein melancholischer Erfinder, dessen Mutter eine Spinne war, und mit den unermüdlichen Bewegungen seiner sechs Arme steigert er das Bruttosozialprodukt des Götterbades. Dieser hyperaktive Heizer, heißt es, ist das Selbstbildnis des Regisseurs. Zum Rest des Beitrags »
ShareK.af.ka fragment
von Henryk Goldberg in Film, Kritik 2003
Im Schloss
„Die nächste Wahrheit“, so geht der letzte Satz, „ist aber nur, dass du den Kopf gegen die Wand einer türen- und fensterlosen Zelle drückst.“ Das ist der ganze Kafka und der ganze Film ist es auch. Denn Christian Frosch hat so etwas wie einen geschlossenen Raum geschaffen, von dem aus kein Weg in die wirkliche Welt führt. Zum Rest des Beitrags »
ShareGood Bye, Lenin! (Wolfgang Becker)
von Henryk Goldberg in Film, Filmspiegel, Kolumnen & Blogs, Kritik 2003
Unsre Heimat
Sehr komisch und sehr ernsthaft
Denis verkauft am Tag Satelitten-Empfänger und am Abend inszeniert er Filme. Einen davon, seinen besten, zeigt er Alex. Da fliegt etwas durch die Luft und landet schließlich als Torte. Das ist, sagt Denis, der berühmte Schnitt aus 2001. Zum Rest des Beitrags »
ShareAntwone Fisher
von Jan Distelmeyer in Film, Filmspiegel, Kolumnen & Blogs, Kritik im Juni 2003
Souverän im Zölibat
Der Schauspieler Denzel Washington debütiert als Filmregisseur
Der Mann kann nicht übersehen werden. In Augenhöhe steht Denzel Washingtons Malcolm X einem weißen Polizeichef gegenüber, der ihn nur scheinbar anredet, eigentlich durch ihn hindurch befiehlt: „Und jetzt wird dieser Mob aufgelöst!“ Der Ignorierte fixiert sein Gegenüber, schweres Schweigen sinkt nieder, ehe Malcolm X sich zu den Demonstranten umwendet. Ruhig hebt er die rechte Hand, spreizt Daumen und Zeigefinger ab und senkt beide leicht nach rechts. Das genügt. Die schwarzen Demonstranten ziehen geordnet ab. Der Polizeichef sagt: „Das ist zu viel Macht für einen einzelnen Mann.“
ShareDeutscher Filmpreis 2003
von Henryk Goldberg in Film, Kritik im Juni 2003
Baustellen
„Good bye Lenin!“ dominiert beim Deutschen Filmpreis
Alles andere wäre eine Sensation gewesen. Good bye, Lenin! war der große Dominator beim Deutschen Filmpreis, der gestern Abend in Berlin von der Branche gefeiert wurde. Neben dem Deutschen Filmpreis in Gold für den besten Spielfilm, dotiert mit 500 000 Euro, gab es zwei Publikumspreise sowie Lolas in sechs weitere Kategorien, darunter für Regisseur Wolfgang Becker, Hauptdarsteller Daniel Brühl und Nebendarsteller Florian Lukas. Diese Preisflut ist vollkommen berechtigt, denn anders als Der Schuh des Manitu, den heiter zu finden es einer bestimmten Gemütsart bedarf, kann Good bye, Lenin!, was Hollywood groß gemacht hat: ein ernsthaftes Sujet so erzählen, dass es eine Geschichte für Millionen wird. In diesem Falle sind es etwa 5,8 Millionen Zuschauer. Wer diese Zahl recht würdigen will, muss wissen, dass bereits 50 000 Zuschauer einen in der neuen Filmförderung verankerter Schwellenschwert bilden, der für die meisten deutschen Produktionen unerreichbar bleibt.
ShareMatrix Reloaded
von Henryk Goldberg in Film, Filmspiegel, Kolumnen & Blogs, Kritik im Mai 2003
Der Herr der Dinge
“Matrix reloaded“ – die Demo eines langen Computerspiels
Manchmal will jemand ein Computerspiel gewinnen, obschon er seine drei Leben schon verloren hat. Dann gibt er einen bestimmten Code ein, und schon verfügt er über so viele Leben wie er mag. So lacht er, wenn er stirbt und spendiert sich eine Wiederauferstehung. Diese Codes nennt man cheats, was so viel wie betrügen bedeutet und sie sind gleichsam das Bekenntnis zur Unverbindlichkeit des Spieles. Im Kino hingegen gilt die Vereinbarung, Leben und Sterben als das zu nehmen, was sie scheinen. Ein Tod ist ein Tod ist ein Tod. Matrix hatte die Vereinbarung des Kinos ersetzt durch die des Videospieles: Es macht Spaß, aber es ist nicht wirklich. Kein Mensch hat sich je gefürchtet in Wolfenstein. Dieses Spiel mit den cheats wird Folgen haben für den Kinofilm, denn Matrix ist die Mutter eines Subgenres.
ShareCity of God (Fernando Meirelles, Katia Lund)
von Henryk Goldberg in Film, Filmspiegel, Kolumnen & Blogs, Kritik im Mai 2003
Außer Atem
Ein sozial engagierter Videoclip
Das ist ein sehr merkwürdiger Film. Ein Film wie Pulp Fiction in den Farben eines engagierten Dokumentarfilmes. Es wird eben so beiläufig getötet und gestorben, nur, dass es nicht so lustig ist. Es ist die weltweit gefeierte Arbeit eines handwerklich versierten Werbefilmers, dessen Sujet hier eine der Favelas von Rio ist, das perspektivlose Leben der Straßenkinder darin. Und die Merkwürdigkeit dieses Filmes besteht womöglich darin, dass er selbst keine Perspektive hat. Quentin Tarantino hat den Pulp, den Schund selbst zum ironisch funkelnden Sujet erhoben, das ist eine Haltung. Fernando Meirelles hat, im künstlerischen Sinne, keine Haltung. Er tut, was ein Regisseur von Videoclips zu tun pflegt, er umgibt seinen Figuren mit möglichst eindrucksvollen Bildern auf der Höhe der technischen Standards. Aber er interessiert sich nicht für diese Figuren. Und deshalb lernen wir sie nie richtig kennen. Wir sehen nur ihre Umrisse. Die Figur Löckchen, die als Kind ein richtiger Gangster sein will und deshalb in einem Bordell grinsend die Huren und ihre Freier erschießt, und später, als die Figur Locke, selbst von Kindern erschossen wird. Die Figur Stecher, die ein friedlicher Schaffner ist, bis seine Freundin vergewaltigt wird und ein Rachefeldzug einsetzt, bis auch Stecher durch die Kugeln eines Kindes stirbt.
Am Anfang ist ein Huhn, das nicht geschlachtet werden will und aufgeregt durch die Stadt Gottes flattert, gejagt von einer Meute bewaffneter Kids. Dann gerät es zwischen die Räder eines Autos: So hoffnungslos ist es hier. Und Fernando Meirelles lässt nicht erkennen, dass ihn dieses Huhn, das ein sehr schöner Effekt ist, weniger interessieren könnte als das Kind aus der Zwergenbande, das von einem anderen Kind erschossen wird. In der Perspektive dieses Filmes sind sie alle Hühner. Und wir sehen sie rennen. Das meint selbstverständlich nicht, dass dem Regisseur diese Kinder gleichgültig seien, aber es meint schon, dass ein Spielfilm etwas anderes ist als ein in die Länge gestreckter Videoclip mit seinen Effekten, in denen die Darsteller nur ein Teil des mit Raffinement digital getunten Bildes sind. Und es meint, dass die Figuren eines Spielfilmes dem Zuschauer etwas näher kommen sollten als die eines Clips. City of God hat einen atemlosen, hechelden Rhythmus, aber so atemlos wie die Bilder scheint auch ihr Regisseur. Die viel gerühmte Authentizität dieses Filmes ist eine Qualität, aber eine nachgeordnete, wenn hinter ihr der Regisseur verschwindet. Der hat Bilder und Effekte, aber er hat keinen geistigen Entwurf für sie und seine Figuren. So ist Fernando Meirelles mit seinen Laiendarstellern die Erfindung des sozialen Videoclips gelungen.
Autor: Henryk Goldberg
Text geschrieben Oktober 2002
Text: veröffentlicht in Thüringer Allgemeine
Bilder: Constantin Film
ShareMatrix Reloaded
von Jan Distelmeyer in Film, Filmspiegel, Kolumnen & Blogs, Kritik im Mai 2003
Der Heiland spricht
Ein Film, sie zu knechten, sie ewig zu binden: “Matrix Reloaded” der Wachowski-Brüder zeigt ein System der Weltbeherrschung – mit erstaunlichen Parallelen zu Marktstrategien im Blockbuster-Kino
Wenn wir jetzt noch irgendjemandem erklären müssen, worum es eigentlich geht, ist sowieso was grundlegend schief gelaufen. Für diesen Fall muss besagter Einzelfall entweder in die nächste Videothek latschen, um mit Teil 1 den Wissensrückstand in Sachen Matrix aufzuholen. Oder es ist uns halt doch jemand durch die Maschen der Ereignis-PR geschlüpft. Dafür aber werden die Millionen wahrer Fans nicht mit Redundanz genervt. So ist das mit zeitgemäßen Sequels: Wer den zweiten Teil der Herr der Ringe-Trilogie ohne Vorbildung besuchte, bekam nicht mal erklärt, dass der vermaledeite Ring unsichtbar macht.
ShareDie Träumer (Bernardo Bertolucci)
von Georg Seeßlen in Film, Filmspiegel, Kolumnen & Blogs, Kritik 2003
Süße Revolution
Bernardo Bertolucci blickt zurück. Sein Film „Die Träumer” schwelgt in der Kinogeschichte und erotisiert den Mai 68
Bernardo Bertoluccis Privatmythologie ist auf eine gelegentlich groteske Art „ödipal”. Beinahe jeder seiner Filme ist um einen rituellen und symbolischen Vatermord aufgebaut, und beinahe jeder Film ist ein Versuch, sich von den Vätern, dem leiblichen Vater, dem großen Lyriker Attilio Bertolucci, dem filmischen Ziehvater Pier Paolo Pasolini und dem gehassliebten großen Bruder im Geiste, Jean-Luc Godard, zu trennen. Zum Rest des Beitrags »
ShareTestamento
von Georg Seeßlen in Film, Filmspiegel, Kolumnen & Blogs, Kritik 2003
Alfonso Bauer Paíz, mittlerweile 81 Jahre alt, ist in einer dramatischen politischen Biografie mit seinem Heimatland Guatemala verbunden. Der Enkel deutscher Einwanderer wuchs bürgerlich privilegiert auf, entwickelte aber schon als Student eine persönliche Verpflichtung, gegen die Ungerechtigkeit und Unterdrückung in seinem Land zu kämpfen, gegen die rassistische Unterdrückung der indigenen Bevölkerung. Zum Rest des Beitrags »
ShareTerminator 3
von Georg Seeßlen in Film, Filmspiegel, Kolumnen & Blogs, Kritik 2003
Duell im Maschinenpark
Schwarzenegger is back: Im dritten Teil der “Terminator”-Reihe kämpft der Maschinenkörper des T-800 gegen den flexibilisierten weiblichen Körper des T-X. Ist “Rebellion der Maschinen” die einfallslose Kopie von James Camerons “Terminator II”? Oder ein Tribut an metallschwere 80er-Jahre-Action?
James Camerons “Terminator II” (1991) war ein Meisterwerk ehrlich synthetischer Pop-Mythologie. Vielleicht musste deswegen so viel Zeit vergehen, bis ein dritter Teil entstand. Zum Rest des Beitrags »
ShareDer stille Amerikaner (Phillip Noyce)
von Georg Seeßlen in Film, Filmspiegel, Kolumnen & Blogs, Kritik 2003
In love and war
Philip Noyce hat Graham Greenes “The Quiet American” neu verfilmt
Wer Geschichten erzählt, so oder so, hat es mit drei Lebensprojekten zu tun: Sie oder er muß dafür sorgen, dabei weder zu verhungern, noch seine Seele zu verkaufen, muss im Fortgang des Textes in Würde älter werden und schließlich einen eigenen Weg finden, das Persönliche (sagen wir eine Liebesgeschichte) und das Historische (sagen wir eine Kriegsgeschichte) miteinander zu verbinden. Zum Rest des Beitrags »
ShareL.I.E.- Long Island Expressway
von Jan Distelmeyer in Film, Filmspiegel, Kolumnen & Blogs, Kritik im Mai 2003
Der schwere Mann im Bademantel
Wie geht Pubertät? “L.I.E. – Long Island Expressway” von Michael Cuesta erzählt vom Leben in der Vororthölle
Eigentlich braucht es die Klammer nicht. Wenn das Ende den Off-Kommentar wieder aufnimmt, mit dem der 15-jährige Howie seine Geschichte eingeleitet hatte, kann längst kein Satz mehr den Schwebezustand fassen. Wir brauchen nicht zu wissen, dass der Long Island Expressway neben vielen anderen Menschen auch Howies Mutter das Leben gekostet hat. Die Balance des Jungen auf der Brücke über der Schnellstraße, die Ahnung von Selbstmord in der Auftaktsequenz, wirkt auch ohne seine Stimme: “Ich hoffe, er kriegt mich nicht.”
ShareScience Fiction
von Georg Seeßlen in Film, Filmspiegel, Kolumnen & Blogs, Kritik 2003
Franz Müllers Abschlussfilm an der Kunsthochschule für Medien Köln
Manchmal freut man sich, einen kleinen deutschen Film zu sehen, der mit seinen Mitteln einfach einen hübschen Einfall verwirklicht. Dieser hier geht so: Es ist eines dieser üblen Seminare, in denen die Verlierer des Neoliberalismus für einen letzten Anlauf auf dem brutalisierten Arbeitsmarkt fit gemacht werden sollen. Der Seminarleiter fühlt sich tough, ist aber vor allem schnöselig. Zum Rest des Beitrags »
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