Im Ethikseminar „Und wenn er’s gehört hat?“ fragt Maurice, da liegt er mit Henrys Frau in Henrys Haus und sie hat Geräusche gemacht dabei. „Er würde das Geräusch nicht erkennen.“ entgegnet Sarah. So scheinen alle Voraussetzungen des Glückes gegeben, doch… Weiterlesen →
Die glorreichen Vier Die Opas fechten’s besser aus: Clint Eastwood und seine fröhlichen “Space Cowboys” Damals haben sie drei Maschinen in zehn Monaten zerlegt. »Count down auf eins« verständigten sich die Jungens, dann ließen sie es krachen. Aus 34 000… Weiterlesen →
Was bleibt „Die letzten Tage“, der erste Kinodokumentarfilm der Shoah Foundation, läßt Holocaust-Überlebende aus Ungarn zu Wort kommen Vor sechs gründete der Filmregisseur Steven Spielberg die Survivors of the Shoah Visual History Foundation. Man muss vielleicht diesen Titel beim Wort… Weiterlesen →
Man rät nur zweimal Die Frau atmet aus. Sichtbar. Kalt muss es im Keller sein, wo sie Wein holen will, mit dem Gatten auf die Ehrentafel anzustoßen, die die Stadt ihm verliehen. Der Gatte, Malcolm Crowe (Bruce Willis), ist Kinderpsychologe,… Weiterlesen →
Einer flog vom Kuckucksnest Wim Wenders‘ “ The Million Dollar Hotel“: Nicht wichtig, aber schön Dixie war der fünfte Beatle. Aber das weiß niemand und deshalb bekommt er keine Tantiemen. Das ist nicht schön für Dixie. Da müsste man etwas… Weiterlesen →
Sam Mendes‘ Version des neuen amerikanischen Familienfilms Sam Mendes‘ Erstlingsfilm hat in den USA große Zustimmung gefunden. American Beauty ist auch einer der Favoriten für die Golden Globes und die Oscars. Aber nicht alle Kritiker stimmen in diese Lobeshymnen ein.
Herzen in Heidelberg »Kannst du bitte noch den Stecker aus der Wand ziehen?« sagt der alte Mann zu der jungen Frau, ehe sie das Zimmer verlässt. »Aber Opa« lacht das Mädchen. Opa liegt im Krankenbett und war einmal ein… Weiterlesen →
Anthony Minghellas Remake eines Rene-Clement-Klassikers Mehr als einmal wird in Patricia Highsmiths Roman „Der talentierte Mr. Ripley“ und in der gleichnamigen Verfilmung von Anthony Minghella die Frage gestellt, wer das eigentlich sei, dieser Mr. Ripley. Das Kino gibt darauf zunächst… Weiterlesen →
Der Titel ist das Beste. „The 13th Floor“ bezeichnet offiziell jene Etage des High-Tech-Konzerns von Hannon Fuller (Armin Mueller- Stahl), in der man sich aus dem Jahre 1997 in das virtuelle Los Angeles von 1937 hineinversetzen kann. Insofern ist dieses… Weiterlesen →
Die Grenzen des Menschen Der wichtigste deutsche Film seit Jahren Am 9. November 1956 spricht ein Mann in der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Bunes Aires vor. Er beantragt einen deutschen Reisepass. Er legt ein Lichtbild vor sowie die… Weiterlesen →
Schon den Titel dominiert sie, und auch während des Films wird sie am häufigsten genannt und am erbittertsten gesucht: die Wahrheit. Ihr Inhalt könnte – gerade angesichts der jüngsten Debatte um die Veröffentlichung der Adolf Eichmann-Memoiren – brisanter kaum sein…. Weiterlesen →
Letzte Nacht in Hamburg Ein kleiner Film aus Deutschland, der eine kleine Geschichte erzählt, vom Weggehen-Müssen und vom Dableiben, vom Normalen und von der Sehnsucht. Schon unterm Vorspann hören wir das Tuckern eines Dampfers und ein Hornsignal. Ein kleines Versprechen…. Weiterlesen →
„Die Stars sind eine Widerspiegelung, in der die Öffentlichkeit ihre eigenen Vorstellungen ihrer selbst studiert und berichtigt. Die soziale Geschichte einer Nation kann mit den Zeichen ihrer Filmstars geschrieben werden.“ Mit diesem Zitat von Raymond Durgnat begann Richard Dyer 1979… Weiterlesen →
So seltsam nackt Als Mensch war er, wie er gesagt hätte, wohl ein Arsch. Als Schauspieler war er, wie er gesagt hat, ein Genie. Dieser Dokumentarfilm von Werner Herzog zeigt beide. Fünfmal ist er mit Werner Herzog gegangen. Er hat ihn beschimpft und beleidigt, aber… Weiterlesen →
Ländliche Schuld Didi Danquart macht aus Thomas Strittmatters Bühnen-Skizze „Viehjud Levi“ einen Spielfilm Thomas Strittmatters karges, kurzes Theaterstück Viehjud Levi beginnt damit, dass eine Kuh auf die Bretter kackt und endet mit drei Varianten des Todes seiner Hauptfigur.
Außen. Nacht. Andreas Dresens „Nachtgestalten“ machen Hoffnung auf ein anderes deutsches Kino Herrje, welche Klischees! Die Geschichte von dem gestressten Büromenschen, der auf dem Flugplatz eine Geschäftspartnerin aus Japan abholen soll und dabei einen kleinen Jungen aus Angola trifft, den… Weiterlesen →
Der Hamster im Rad Woody Allen ist als „Harry außer sich“ Eine hinreichend verständliche Aussage über einen Woody-Allen-Film besteht in der Mitteilung, es handele sich um einen Woody-Allen-Film. Ein Künstler von Weltrang, der die immer wieder gleiche Geschichte erzählt…. Weiterlesen →
Wie Ödipus doch noch glücklich wurde Clint Eastwood wird nicht Friseur und Woody Allen nicht unglücklich „Was meinst du damit: du konntest sie nicht finden?“, fragt Amanda ein wenig irritiert, da liegen sie im Bett, und Lenny hatte wohl ein… Weiterlesen →
Das vergessene Geheimnis Szabos bunter Bilderbogen Am Anfang explodiert der Schnaps. Die Destille des alten Aaron Sonnenschein fliegt sehr schön durch die Luft. Sein Sohn Emmanuel findet das schwarze Buch mit der geheimen Rezeptur des Schnapses »Sonnenschein« in den Trümmern,… Weiterlesen →
Geschichte und Geschichten Der letzte DEFA-Film Der Volkspolizist bricht ein großes Stück der blaue Pappe heraus. »So kommen Sie bis zur Werkstatt« sagt er mitfühlend zu der Fahrerin.
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