68. Internationale Filmfestspiele von Venedig (12)

Gut gebrüllt, Löwe?

Es kam, wie vorausgesehen: Die Jury tat sich schwer. Und sie hat offenbar weder politische, ästhetische noch handwerkliche Maßstäbe angelegt.

Hier die Sieger-Liste:  Goldener Löwe für den besten Film: „Faust“ von Regisseur Alexander Sokurow/ Silberner Löwe für die beste Regie: Cai Shangjun für „People Mountain People Sea“/ Spezieller Preis der Jury: „Terraferma“ von Emanuele Crialese/ Preis für den besten Schauspieler: Michael Fassbender für „Shame“/ Preis für die beste Schauspielerin: Deanie Ip für „A Simple Life“/ Bestes Drehbuch: Efthimis Filippou und Yorgos Lanthimos für „Alpis“. Zum Rest des Beitrags »

68. Internationale Filmfestspiele von Venedig (11)

Spekulatius

Ausgerechnet der letzte im Kampf um den Goldenen Löwen angetretene Beitrag im Hauptwettbewerb enttäuschte: „Texas Killing Fields“ (USA) von Regisseurin Ami Canaan Mann. Das ist ein schlecht erzählter Krimi um Serienmorde und andere Unappetitlichkeiten von mäßiger Spannung. Vorteil für alle, die voraussagen wollen, welche Filme hier am Ende welche Preise bekommen: dieser Film muss nicht bedacht werden. Wobei? Man weiß ja nie?!

Wer spekuliert, überlegt, ob die Jury unter Vorsitz von Regisseur Darren Aronofsky („The Wrestler“) eher politisch denkt oder in ästhetischen Kategorien, auf Publikumswirksamkeit setzt oder Arthouse-Qualitäten oder oder oder… Zum Rest des Beitrags »

68. Internationale Filmfestspiele von Venedig (10)

Abschied vom Mannsbild

Manchmal dauert’s bekanntlich: Erst am Donnerstagmittag, beim Gucken des 21. Wettbewerbsbeitrages, des dritten italienischen, ging mir der Kronleuchter auf: Vom ersten Film in der internationalen Konkurrenz, George Clooneys „The Ides of March“ (USA), bis zum bisher vorletzten, dem zweiundzwanzigsten, Johnnie Tos „Duo mingijn“ (Life without Principle/ Hong Kong) nehmen nahezu alle um den Goldenen Löwen ringenden Filme der 68. „Mostra Internazionale D’Arte Cinematografica“ Abschied vom tradierten Mannsbild. Verlierer, Unentschlossene, Ängstliche, Verlogene, Getriebene präsentieren hier die Vertreter jenes Geschlechts, das sich selbst einmal als „das starke“ angepriesen hat. Höchst spannend – und für einen Mann als Zuschauer mit ziemlich irritierenden Empfindungen verbunden. Zum Rest des Beitrags »

68. Internationale Filmfestspiele von Venedig (9)

Noch eine Entdeckung

Nein, der italienische Wettbewerbsbeitrag „Quando la Notte“ von Regisseurin Cristina Comencini war keine Entdeckung. Das Melodram um Sie und Ihn wurde denn auch in der Vorführung für die internationale Presse einfach ausgelacht. Kitsch kann ja schön sein. Doch wenn aufgeblasen mit pseudophilosophischen Dialogen, ist’s halt nur peinlich.

Auch „Faust“ von Alexander Sokurov (Russland) hat nicht überzeugt. Angeregt von Goethes Roman hat der Autor-Regisseur eine üppig ausgestattete Phantasie um die berühmte Geschichte herum (fast nur mit deutschsprachigen Schauspielern) gestemmt. Auch hier winkte die Mehrzahl der Journalisten müde ab. Kunstgewerbe. Zum Rest des Beitrags »

68. Internationale Filmfestspiele von Venedig (8)

Überraschungen

Streik im öffentlichen Verkehrswesen Italiens. Nicht mal mehr die Gondolieri sangen. Die Festivalgäste allerdings konnten fröhlich drauf pfeifen. Denn Marco Müller, der Festival-Direktor, hatte vorab einen Sondervertrag für eine Festival-Bootslinie ausgehandelt. Auf der wurde nicht gestreikt. So konnten all diejenigen, die in den etwas preiswerteren Hotels und Pensionen in der Stadt logieren, die Filmschau problemlos besuchen.

Böse Überraschung: Der so genannte „Film sorpresa“, ein erst heute morgen bekannt gegebener Wettbewerbsbeitrag, konnte nur mit Schwierigkeiten gezeigt werden. Die erste Vorführung am Morgen musste ausfallen, Zum Rest des Beitrags »

68. Internationale Filmfestspiele von Venedig (7)

Halbzeit auf dem Lido di Venezia

Knapp die Hälfte der Wettbewerbsfilme ist gelaufen. Ein Spiegel des gegenwärtigen internationalen Filmangebots. Erfreulich: Es gibt noch ein Kino für Erwachsene, in dem nicht die Computertechnik das A und O ist, sondern das Erzählen von Geschichten, die menschliche Wirklichkeit reflektieren.

Der wohl erstaunlichste Beitrag auf der Jagd nach dem Goldenen Löwen bisher: „Himizu“ aus Japan. Gezeigt wird eine Gesellschaft, die vom Schock der Atomkatastrophe von Fukushima schwer angeschlagen ist. Zum Rest des Beitrags »

68. Internationale Filmfestspiele von Venedig (6)

Festival der Schauspielkunst

Wieder einmal wird es bestätigt: es gibt verdammt viele sehr gute Schauspielerinnen und Schauspieler auf dieser Welt. Gute Regisseure machen sich das selbstverständlich zu Nutze. Auffallendes Beispiel dafür hier im Wettbewerb, außerhalb der Konkurrenz: „Contagion“ von Steven Soderbergh (USA), die reißerisch aufgemachte Story vom Kampf verzweifelter Wissenschaftsheere gegen einen Virus, der die halbe Menschheit hinwegzuraffen droht. Das weitgehende Fehlen tieferer gesellschaftlicher Bezüge mindert die Wirkung. Akteure wie Marion Cotillard, Kate Winslet, Gwyneth Paltrow aber sorgen für darstellerisches Format und halten einen bei der Stange. Zum Rest des Beitrags »

68. Internationale Filmfestspiele von Venedig (5)

Große Kunst

Wie immer, so gibt es sie auch diesmal, die Kolleginnen und Kollegen, die in den Feuilletons greinen, es gäb’ nichts zu entdecken auf dem gerade laufenden wichtigen Filmfestival. Das schreiben sie regelmäßig – in Berlin, Cannes, Locarno, Toronto und  nun auch in Venedig. Sicher: Auch dieses Festival hat etwas von einem Gemischwarenladen. Es gibt Ausschuss und es gibt gute Ware. Und ab und an gibt es sogar große Kunst. Zum Rest des Beitrags »

68. Internationale Filmfestspiele von Venedig (4)


Party-Time

Zum Wochenende ist’s richtig voll geworden auf dem Lido di Venezia. Nicht nur die Mückenschwärme tollen herum, auch die Festival-Touristen sind in Scharen angereist. Klar, dass es – nicht erst abends, sondern schon ab nachmittags – jede Menge Parties gibt. Klar auch: Die großen Stars sind dort kaum anzutreffen. Man bleibt gern unter sich. Was der guten Laune keinen Abbruch tut. Je nach Wichtigkeit im Filmgeschäft hagelt es mehr oder weniger Einladungen. Die hippeste Freitagabend-Party wurde vom Modeimperium Gucci veranstaltet. Zum Rest des Beitrags »

68. Internationale Filmfestspiele von Venedig (3)


„Glamour, Luxury and Beauty“

„Glamour, Luxury and Beauty“ zu reflektieren, sei das Ziel ihrer jüngsten Regie-Arbeit fürs Kino gewesen, orakelte Madonna auf einer Pressekonferenz in Venedig. „W. E.“ heißt die Schmonzette, die hier im Wettbewerbsprogramm außerhalb der Konkurrenz gezeigt wurde. Der Jubel der Fans war groß, einfach nur deshalb, weil die Pop-Ikone hier war, sich zeigte, lächelte, winkte, Autogramme gab, sämtliche Star-Posen von A bis Z perfekt durchdeklinierte. Der Film handelt einerseits von der Lovestory zwischen Wallis Simpson (Andrea Riseborough) und König Edward VIII. (James D’Arcy) von England, die zur Abdankung des Monarchen führte. Auf einer zweiten, 1998 spielenden Ebene, wird eine nach Wallis Simpson Wally genannte New Yorker Schickse (Abbie Cornish) partout nicht von ihrem hysterischen Mann schwanger, flüchtet schließlich in die Arme eines russischen Wachmanns von Sotheby’s, wo gerade der Nachlass von W(allis) und E(dward) versteigert wird. Das ist toll fotografiert, zum Teil (etwa von Andrea Riseborough) ebenso gespielt, gut geschnitten und bietet doch nichts als ein ödes, in seinem Geschlechterrollenbild (erst wenn Frau ein Kind geboren hat, ist sie vollwertig – was für ein Schwachsinn!) geradezu reaktionäres Bilderbuch von „Glamour, Luxury and Beauty“. Vielleicht wäre Madonna gut beraten gewesen, einfach mal bei einem Edel-Juwelier die Auslagen zu fotografieren und einen hübschen Essay abzuliefern. Zum Rest des Beitrags »

68. Internationale Filmfestspiele von Venedig (2)


Glamour und Geist zur Eröffnung – der Start der 68. Internationalen Filmfestspiele von Venedig geriet nahezu perfekt

Strahlemann George Clooney brillierte als Drehbuchmitautor, Produzent, einer der Hauptdarsteller und als Regisseur. „The Ides of March“ (Die Iden des März) zeigt ihn in jeder Hinsicht auf der Höhe seines Könnens. Der teuflisch spannende Film mixt Elemente eines Polit-Thrillers mit denen einer Satire, eines Krimis, einer Liebestragödie und dazu einer moralischen Standpauke zu überaus effektvollem, massenwirksamen Unterhaltungskino von Format. Viel Futter für den Kopf. Die Geschichte blickt hinter die Kulissen eines fiktiven Wahlkampfs in den USA. Im Zentrum steht ein junger Mann, der Karriere im Geschäft des Wahlmanagements machen will. Er bestimmt im Wesentlichen, welche Schritte der Kandidat wann wo mit wem oder gegen wen unternimmt. Dabei wird seine Integrität auf eine harte Prüfung gestellt: Die Gegner wollen ihn kaufen. Wird er oder wird er nicht die Seiten wechseln? Zum Rest des Beitrags »

68. Internationale Filmfestspiele von Venedig (1)


Heute Abend gehen sie los, die 68. Internationalen Filmfestspiele von Venedig. Offiziell. Inoffiziell war schon gestern, am Dienstag, der Start, mit ersten Presseaufführungen.

Und da durfte man denn schon ein bisschen die Luft anhalten – weil: das Fernsehen wurde am Lido di Venezia gefeiert. Außerhalb aller Konkurrenzen lief zu Ehren von Jury-Mitglied Todd Haynes die von ihm für den US-Fernsehsender HBO realisierte fünfteilige Miniserie „Mildred Pierce“. Das darf auch filmpolitisch als Fingerzeig verstanden werden: Ohne das Fernsehen, dessen Finanzhilfen, so die subtile Botschaft, könnte das Kino längst einpacken. Ist nicht schön, aber wahr.

Die Adaption des Romans für HBO, einen der weltweit wohl besten Kabelsender mit Hang zum Anspruchsvollen, ist, auch das nicht schön, nicht wirklich gelungen. Zwar spielt Kate Winslet die Titelrolle gewohnt akkurat und mit diversen darstellerischen Mitteln, doch bleibt Langeweile nicht aus. Die Mutter-Saga ertrinkt nämlich geradezu in der peniblen Rekonstruktion der 1930-er Jahre. So toll Miss Winslet auch weinen kann, Verzweiflung mimen, eine Mittelstandsfrau charakterisieren und ein Muttertier analysieren kann – gegen den Mythos der Hauptdarstellerin der in den 1940-er Jahren entstandenen Kinofassung des Buches kommt sie nicht an: Joan Crawford. Die bekam zu Recht einen „Oscar“. Ihr überzogenes Spiel – perfekt zur Story und zur damaligen Gestaltung passend – kann einfach nicht übertroffen werden. Die Serie wirkt da nur wie ein schwacher Aufguss. Hoffentlich ist das kein Omen für diesen Filmfestspiel-Jahrgang in Venedig!

Hier geben in diesem Jahr die US-Amerikaner so ziemlich den Ton an. Hollywood bestreitet schon die Eröffnung heute Abend mit „The Ides Of March“. Allerdings: Traumfabrik wird in diesem Fall wohl nicht geboten. Hauptdarsteller, Drehbuch-Mitautor und Regisseur George Clooney offeriert dem Vernehmen nach ein spannendes, zeitkritisches Drama vor dem Hintergrund politischer Machtkämpfe. Damit dürfte der Film dem Ideal von Festspiel-Chef Marco Müller ziemlich genau entsprechen. Müller, der angeblich in diesem Jahr seinen Abschied von Venedig gibt, hat sein Ideal so umrissen: „Filme, die unterhalten, aber einem ebenso das Gefühl geben, man habe sich verändert, sobald man den Kinosaal verlässt“.

Get the Flash Player to see the wordTube Media Player.

Zum Rest des Beitrags »

67. Filmfestspiele Venedig (11.09.2010)

Morte a Venzia: Die Mostra Internazionale d’Arte Cinematografic, das älteste Filmfestival der Welt, wird von Beschwerlichkeiten heimgesucht: Das legendäre Luxushotel des Bains wird gerade in Apartments verwandelt, das Hotel Exelsior wird im nächsten Jahr für mindesten zwei Jahre wegen dringender Renovierung geschlossen, und somit gibt es keine Herbergen für die Stars auf dem Lido, der Bau des neuen Festivalpalais’ geht nicht voran, und Marco Müller, der künstlerische Leiter tritt im nächsten Jahr ab. Böse Zungen unken schon, dies seien erste Anzeichen für das „Aus“ für das Festival. Zum Rest des Beitrags »

67. Filmfestspiele Venedig (11.09.2010)

Heute Abend: Löwen-Verleihung! – Die Spekulationen schießen ins Kraut.

Sicher ist nur eins: Alles ist möglich. Diese Jury mit  diesem Präsident überrascht uns möglicherweise enorm.

Sicher ist auch: Der Abschlussfilm macht Spaß. Julie Taymor hat Shakespeares „Der Sturm“ als wilde Show zwischen Wachen und Wahn adaptiert. Sie überrascht damit, dass die Figur des Zaubermeisters Prospero von einer Frau, von Helen Mirren, gespielt wird. Nun ist Helen „The Queen“ Mirren wirklich grandios. Das allerdings ändert an einem nichts: Shakespeare war ist und bleibt wahrscheinlich auch der Größte. Und wenn er eine Rolle als Mann angelegt hat, dann aus gutem Grund. Zum Rest des Beitrags »

67. Filmfestspiele Venedig (10.09.2010)

Italien prescht vor – und schickt Alba Rohrwacher ins Rennen

Vor zwei Jahren hatte die Tochter einer Italienerin und eines Deutschen hier einen Riesenerfolg mit der Hauptrolle in Pupi Avatis „Il papà di Giovanna“. Diesmal ist sie eine der Protagonistinnen in der Romanverfilmung „la Solitudine die numeri primi“ (Die Einsamkeit der Primzahlen). Tapfer humpelt die hoch begabte Schauspielerin durch die von Saverio Costanzo prätentiös inszenierte Schmonzette. Zum Rest des Beitrags »

67. Filmfestspiele Venedig (09.09.2010)

Hollywood darf Werbung machen

Hollywood darf Werbung machen. Wir nehmen’s gelassen. Denn im Wettbewerb wurde die US-amerikanische Filmindustrie nicht zum Zentrum, hat das Kino Europas, Asiens, Afrikas, Lateinamerikas nicht – wie im Kinoalltag – an den Rand gedrängt. Zum Rest des Beitrags »

67. Filmfestspiele Venedig (08.09.2010)

Starke Filme

Balada Triste de Trompeta (Regie: Álex de la Iglesia, Spanien, Frankreich 2010)

Das Festival bietet vieles, das man gern bald im heimischen Kinoangebot wieder fände. Überaus beeindruckend: „Balada Triste de Trompeta“ aus Spanien (Regie: Álex de la Iglesia). In einem explosiven Bilderrausch umspannt der Film die Jahre von 1936 bis 1973. Zum Rest des Beitrags »

67. Filmfestspiele Venedig (07.09.2010)

Politik im Fokus

In Venedig hat das politisch engagierte Kino immer eine Hauptrolle gespielt – im Schlechten, zur Zeit des Faschismus, wie im Guten, nach dem Zweiten Weltkrieg, da hier der wache gesellschaftskritische Film stark gefördert wurde.

Zu den starken Filmen dieser Art gehört in diesem Jahr auch der so genannten „Überraschungsfilm“. Der künstlerische Direktor, Marco Müller, präsentiert einen solchen alljährlich. Diesmal kam er, wie schon oft zuvor, aus China, allerdings handelt es sich um eine französisch-belgische Koproduktion: „The Ditch“ (Der Graben).

Ausgehend von Interviews mit Betroffenen und von einem Roman, blickt Autor und Regisseur Wang Bing rund fünfzig Jahre zurück. Ende der 1950-er Jahre wurden Tausende Intellektuelle, Regimekritiker und Menschen mit angeblich großbürgerlichem Hintergrund in „Umerziehungslager“ geschickt. Zum Rest des Beitrags »

67. Filmfestspiele Venedig (06.09.2010)

Spiegelung des Kino-Alltags


Essential Killing (Regie: Jerzy Skolimowski, Polen, Ungarn, Irland, Norwegen, 2010)


Spiegelung des Kino-Alltags. – Wenn überhaupt, ist das die einzig mögliche Schlagzeile über dem Angebot des diesjährigen Filmfestivals von Venedig. Marco Müller, der künstlerische Direktor, hat offenbar alles genommen, was er nur kriegen konnte. So finden sich denn Genre-Filme neben Sozialdramen, Martial-Arts-Legenden neben Polit-Statements. Und es findet sich manch Rätselhaftes. Zum Rest des Beitrags »

67. Filmfestspiele Venedig (05.09.2010)

Realität im Visier

Die Realität ist ins Festival eingedrungen. Am Freitag wurde der Lido di Venezia für fast eine Stunde von einer Demonstration lahm gelegt. Schweigend forderten Hunderte, manche auf Krücken, einige in Rollstühlen, ein besseres Gesundheitssystem in Italien. Erschreckend: Die Demonstration der überwiegend Alten und Schwachen wurde mit starkem Tobak von den Hütern der Macht beantwortet: Polizei und Militär Zum Rest des Beitrags »