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Corbyns gutes Abschneiden ist auch eine Niederlage der Medien

Vor der Wahl gab es Hohn und Spott für den „altlinken“ Kandidaten. Aber kaum Selbstkritik, nachdem das Desaster für Labour ausgeblieben ist und Theresa May moralische Verliererin ist / Erschütterte Deutungshoheit – Von Michael André

Nach den Unterhaus-Wahlen im Vereinigten Königreich und dem Pyrrhus-Sieg für […]

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Image autorisée à Christophe GAILLARD CAPORAL FILMS par Christophe GAILLARD
Detail de l'image : 
Numéro d'oeuvre : RMN236516
Cote cliché : 05-522144
N° d’inventaire : Inv.866.22
Fonds : Peintures
Titre : Mirabeau devant de Dreux-Brézé, 23 juin 1789
Auteur : Court Joseph-Désiré (1797-1865)
Crédit photographique : (C) RMN-Grand Palais / Agence Bulloz
Période : 19e siècle, période contemporaine de 1789 à 1914
Technique/Matière : huile sur toile
Hauteur : 0.890 m.
Longueur : 1.160 m.
Localisation : Rouen, musée des Beaux-Arts
Conditions d'utilisation : Christophe GAILLARD - Histoire de Timbre - 1/9/2013 - Type de facturation : x Achat InternetSupport : Audiovisueltype : DocumentaireTerritoire : un pays/une seule langueDiffusion : multidiffusion 5 ans - JPEG - 4000X6000 pixels 
© RMN / Réunion des Musées Nationaux

Johannes Willms: Mirabeau oder Die Morgenröte der Revolution. Eine Biographie

Mirabeau – ein Ahnherr von de Gaulle

Johannes Willms legt die politische Biographie eines Mannes vor, der vergeblich auf ein Bündnis zwischen König und Revolution hoffte – Macron als später Erbe?

Gabriel Honóre Riquetti, der Comte de Mirabeau, war ein schillernder, wenn nicht gar schriller Mann des […]

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Karl Heinz Bohrer: Jetzt. Geschichte meines Abenteuers mit der Phantasie

Die Guillotine und die Erhabenheit der Revolution

„Jetzt“ – der Titel ist Programm: Karl-Heinz Bohrer legt den zweiten Teil seiner Lebenserinnerungen vor

Wenn ein großer deutscher Philosoph privat zu seinem 60. Geburtstag einlädt und in einem „bayerischen Wirtshaus alter Sorte“ ein illustrer Kreis von Freunden und Kollegen […]

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Die andere Seite der Hoffnung (Regie: Aki Kaurismäki)

Christus kommt bis nach Helsinki

In Aki Kaurismäki neuem Film „Die andere Seite der Hoffnung“ vereinen sich finnische Lakonie mit syrischer Verzweiflung und Wundergläubigkeit mit Müdigkeit.
In Kaurismäkis jüngstem Film trifft die lebenslänglich in Alkohol ertränkte Lakonie Finnlands auf offenes Flüchtlingselend im eigenen Land. Zwei Formen […]

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Der junge Karl Marx (Regie: Raoul Peck)

Die Revolution und der Rotwein

Raoul Peck nimmt sich des jungen Karl Marx an und macht daraus ein unterhaltsames Kostümdrama aus dem 19. Jahrhundert.

Wenn man sich auf die Gesetze eines Kostümfilms aus dem 19. Jahrhundert einlässt und keinen Anstoß an den Klischee-Bildern von zylindertragenden, bärtigen Bürgern […]

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Oskar Negt: Überlebensglück. Eine autobiographische Spurensuche

Goethe im Tausch gegen Eier

Der Soziologe Oskar Negt geht auf autobiographische Spurensuche und schildert seine Erlebnisse als ein ostpreußisches Flüchtlingskind, das Überlebensstrategien entwickelte und ein Leben lang Glücksmomente erlebte.
Filme lassen zuweilen innere Wunden aufbrechen. Erst recht, wenn es sich um historische Filme handelt, deren […]

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Tue recht und scheue niemand (Regie: Jutta Brückner)

Mit unbewegten Bildern Geschichte in Bewegung bringen

Jutta Brückners einzigartiger Fotofilm „Tue recht und scheue niemand“ liegt in einer restaurierten DVD-Fassung vor. Ebenfalls das filmische Komplementärstück „Hungerjahre – in einem reichen Land“ von 1980

Eine Stiege, die über schmale, ausgetretene Stufen ins nächste Geschoss führt. Ein […]

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Fernwehfilme – in der Fremde bei sich bleiben

Die weite Welt spricht deutsch im Fernsehfilm: Wie der Heimatfilm auch unter globalen Vorzeichen weiterbesteht – Ein aktuelles Beispiel und eine Bestandsaufnahme typisch deutscher Sehnsuchtsfilme

Will der deutsche Fernsehfilm Weltläufigkeit zeigen, dann verhält er sich so wie die deutsche Tourismusbranche. Beide nehmen sie ihre Kunden an […]

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Von Edelfedern Phrasendreschern und Schmierfinken von Honore de Balzac

Honoré de Balzac: Von Edelfedern, Phrasendreschern und Schmierfinken. Die schrägen Typen der Journaille

Vulgarisatoren und Nihilogen

Honoré de Balzac und seine gnadenlos einseitige Abrechnung mit der Pariser Presse des frühen 19. Jahrhunderts

„Die erste Freiheit der Presse besteht darin, kein Gewerbe zu sein“. Diesen Satz schrieb der junge, junghegelianisch beeinflusste Karl Marx in den ersten Monaten seiner Arbeit […]

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Taschens neuer Coup: „Das Walt Disney Filmarchiv“ öffnet sich und bringt übersehene wie klassische Animationsfilme zu Ehren

6.469.592 Flecken für 101 Hunde

Ein in jeder Beziehung gewichtiges Buch, das zum Schwärmen verführt

Um es in der Angebersprache eines Werbetexters zu sagen: Dies ist ein Buch, an dem man sich kaum sattsehen und endlos festlesen kann. Ein Buch, das allein vom Umfang her viel verspricht […]

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Der Osten als Ort der wilden Lüste

Dominik Graf lässt in „Zielfahnder“ die romantische Sehnsucht nach der alten Verbrecherwelt und dem einfachen Leben wiedererstehen und verlagert dabei Hitchcocks Mount Rushmore in die Karpaten – Eine Nachbetrachtung

Die Welt hat einen Drehbericht zu Dominik Graf „Zielfahnder“ veröffentlicht. Eher ein Fall von launiger Hofberichterstattung als […]

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Aus der Zeit gefallen

Gert Ueding erinnert sich an seine Tübinger Jahre an der Seite von Ernst Bloch: Aus dem „Ketzer des Marxismus“ wird der letzte Philosophen seiner Art

Viele Etiketten kleben an Ernst Bloch. Der Sozialphilosoph Oskar Negt bezeichnete ihn in seiner Grabrede 1977 als „produktivsten Ketzer des Marxismus“, […]

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«dok.film«: "Im Schatten des "Dritten Mannes"", "Der dritte Mann" ist einer der grš§ten Filme aller Zeiten und sein Autor war Graham Greene. Greene und sein Regisseur Carol Reed dokumentierten das Nachkriegs-Wien so detailgetreu wie mšglich. Sehr realistisch wird die Geschichte des Schiebers Harry Lime in der Zeit der vier Besatzungszonen geschildert. Zeitzeugen, noch lebende Stars und Filmhistoriker erzŠhlen in dieser Dokumentation, warum fŸr Menschen in aller Welt, aber auch fŸr viele Wiener, "Der dritte Mann" das Bild dieser Stadt so sehr geprŠgt hat. Im Bild: Harry Lime«s Schatten stammt nicht von Orson Welles, aber einem prominenten Double, Guy Hamilton, dem spŠteren Regisseur von 3 Bond Filmen, unter anderem "Goldfinger".  SENDUNG: ORF2 - SO - 05.12.2010 - 23:05 UHR. - Veroeffentlichung fuer Pressezwecke honorarfrei ausschliesslich im Zusammenhang mit oben genannter Sendung oder Veranstaltung des ORF bei Urhebernennung.  Foto: ORF/Studio Canal.  Anderweitige Verwendung honorarpflichtig und nur nach schriftlicher Genehmigung der ORF-Fotoredaktion.  Copyright: ORF, Wuerzburggasse 30, A-1136 Wien, Tel. +43-(0)1-87878-13606

Ein Mann verschwindet

Eine Odyssee durch Berliner Polizeidienststellen und Behörden oder: Wie das Recht auf Kommunikation durch den Verweis auf Datenschutz blockiert wird

Der Polizeiabschnitt 41 in der Gothaer Straße ist in einem typischen Berliner Gründerzeitbau untergebracht. Unauffällig, aber nicht abstoßend. Der Schock für Jutta H. setzt erst ein, […]

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geliebt 1000

„Geliebt und verdrängt“: Ein facettenreicher Sammelband beschäftigt mit dem Erbe des deutschen Films der Adenauer-Jahre

Viel Zuspruch, aber wenig Mut

Der deutsche Film der jungen Bundesrepublik produzierte, wenn er künstlerischen Ansprüchen genügen wollte, Problemfilme. Dabei kam er selbst „als Problemkind zu Welt“, wie Olaf Möller im Vorwort zum Sammelband „Geliebt und verdrängt“ schreibt. Die schwere Geburt hinterließ Spuren. Die Angst vor […]

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Tatort: Feierstunde – “Wie der Zufall so spielt”

Der Tatort Münster versucht sich im ernsten Fach. Das Ergebnis ist eine absurde „Feierstunde“ des Krimis, die von Kritik und Publikum aber trotzdem geliebt wird. Warum bloß?

Nach längerer Zeit habe ich wieder mal einen Münster-„Tatort“ gesehen. Einen Jubiläums-Tatort. Zwar markiert die Zahl 30 ein reichlich […]

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Sarah Bakewell: Das Café der Existenzialisten. Freiheit, Sein und Aprikosencocktails

Wie deutscher Kaffee in Paris zum Cocktail wird

Sarah Blakewell besucht das „Das Café der Existenzialisten“ und kommt mit bleibenden Einsichten über die Phänomenologen diesseits und jenseits des Rheins zurück

„Geben Sie mir Kaffee, dann mache ich Phänomenologie daraus“. Dieses an sich banale Beispiel wählte Edmund […]

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erdmann 960

Kein Zuhause für Toni Erdmann & Co.

Ein trauriger Blick auf die deutsche Kino-Provinz und die Popcorn-Ideologie

Film-Deutschland feiert sich wegen „Toni Erdmann“, sicher nicht zu unrecht. Maren Ades tragikomischer Generationenfilm im Zeitalter von Neoliberalismus und Globalisierung wird von Kritik wie Publikum gemocht. Bahnt sich da eine deutsche Kino-Renaissance an? Immerhin hat der […]

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erdmann 960

Toni Erdmann (Regie: Maren Ade)

Zurück in die Arme des Vaters

„Toni Erdmann“ oder wie ein Vater aus der deutschen Provinz mit peinlich- komischen Mitteln um die Zuneigung seiner zur coolen Businessfrau gewordenen Tochter kämpft. Dabei geht das neoliberale Leben weiter und erscheint in Maren Ades todtraurigem Film alternativlos. Versuch einer […]

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Ulrich Herbert: Best. Biographische Studien über Radikalismus, Weltanschauung und Vernunft 1903 – 1989

Ein Klassiker – mit kleinen Lücken

Ulrich Herberts vor 20 Jahren erstmals veröffentlichte, maßstabsetzende Biographie über den SS-Mann Werner Best liegt in einer neuen Auflage vor. Doch das private Leben Bests liegt weiter im Dunkeln
„Dieses Buch ist ein großer Wurf“ schrieb vor nunmehr zwanzig Jahren die […]

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Berlin 1936 von Oliver Hilmes

Oliver Hilmes: Berlin 1936 – Sechzehn Tage im August

Feierwütige Promis, korrumpierbare Künstler, Athleten als nützliche Idioten
Oliver Hilmes Chronik über die Olympischen Sommerspiele 1936 in Berlin leidet leider unter Atemlosigkeit und Unmittelbarkeit
„Jeder Repräsentant des ‚Dritten Reichs’, der etwas auf sich hält, gibt während der Sommerspiele eine eigene Festlichkeit“, schreibt Oliver Hilmes – und man […]

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