Oskar Negt: Überlebensglück. Eine autobiographische Spurensuche

Goethe im Tausch gegen Eier

Der Soziologe Oskar Negt geht auf autobiographische Spurensuche und schildert seine Erlebnisse als ein ostpreußisches Flüchtlingskind, das Überlebensstrategien entwickelte und ein Leben lang Glücksmomente erlebte.
Filme lassen zuweilen innere Wunden aufbrechen. Erst recht, wenn es sich um historische Filme handelt, deren […]

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Tue recht und scheue niemand (Regie: Jutta Brückner)

Mit unbewegten Bildern Geschichte in Bewegung bringen

Jutta Brückners einzigartiger Fotofilm „Tue recht und scheue niemand“ liegt in einer restaurierten DVD-Fassung vor. Ebenfalls das filmische Komplementärstück „Hungerjahre – in einem reichen Land“ von 1980

Eine Stiege, die über schmale, ausgetretene Stufen ins nächste Geschoss führt. Ein […]

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Fernwehfilme – in der Fremde bei sich bleiben

Die weite Welt spricht deutsch im Fernsehfilm: Wie der Heimatfilm auch unter globalen Vorzeichen weiterbesteht – Ein aktuelles Beispiel und eine Bestandsaufnahme typisch deutscher Sehnsuchtsfilme

Will der deutsche Fernsehfilm Weltläufigkeit zeigen, dann verhält er sich so wie die deutsche Tourismusbranche. Beide nehmen sie ihre Kunden an […]

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Von Edelfedern Phrasendreschern und Schmierfinken von Honore de Balzac

Honoré de Balzac: Von Edelfedern, Phrasendreschern und Schmierfinken. Die schrägen Typen der Journaille

Vulgarisatoren und Nihilogen

Honoré de Balzac und seine gnadenlos einseitige Abrechnung mit der Pariser Presse des frühen 19. Jahrhunderts

„Die erste Freiheit der Presse besteht darin, kein Gewerbe zu sein“. Diesen Satz schrieb der junge, junghegelianisch beeinflusste Karl Marx in den ersten Monaten seiner Arbeit […]

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Taschens neuer Coup: „Das Walt Disney Filmarchiv“ öffnet sich und bringt übersehene wie klassische Animationsfilme zu Ehren

6.469.592 Flecken für 101 Hunde

Ein in jeder Beziehung gewichtiges Buch, das zum Schwärmen verführt

Um es in der Angebersprache eines Werbetexters zu sagen: Dies ist ein Buch, an dem man sich kaum sattsehen und endlos festlesen kann. Ein Buch, das allein vom Umfang her viel verspricht […]

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Der Osten als Ort der wilden Lüste

Dominik Graf lässt in „Zielfahnder“ die romantische Sehnsucht nach der alten Verbrecherwelt und dem einfachen Leben wiedererstehen und verlagert dabei Hitchcocks Mount Rushmore in die Karpaten – Eine Nachbetrachtung

Die Welt hat einen Drehbericht zu Dominik Graf „Zielfahnder“ veröffentlicht. Eher ein Fall von launiger Hofberichterstattung als […]

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Aus der Zeit gefallen

Gert Ueding erinnert sich an seine Tübinger Jahre an der Seite von Ernst Bloch: Aus dem „Ketzer des Marxismus“ wird der letzte Philosophen seiner Art

Viele Etiketten kleben an Ernst Bloch. Der Sozialphilosoph Oskar Negt bezeichnete ihn in seiner Grabrede 1977 als „produktivsten Ketzer des Marxismus“, […]

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«dok.film«: "Im Schatten des "Dritten Mannes"", "Der dritte Mann" ist einer der grš§ten Filme aller Zeiten und sein Autor war Graham Greene. Greene und sein Regisseur Carol Reed dokumentierten das Nachkriegs-Wien so detailgetreu wie mšglich. Sehr realistisch wird die Geschichte des Schiebers Harry Lime in der Zeit der vier Besatzungszonen geschildert. Zeitzeugen, noch lebende Stars und Filmhistoriker erzŠhlen in dieser Dokumentation, warum fŸr Menschen in aller Welt, aber auch fŸr viele Wiener, "Der dritte Mann" das Bild dieser Stadt so sehr geprŠgt hat. Im Bild: Harry Lime«s Schatten stammt nicht von Orson Welles, aber einem prominenten Double, Guy Hamilton, dem spŠteren Regisseur von 3 Bond Filmen, unter anderem "Goldfinger".  SENDUNG: ORF2 - SO - 05.12.2010 - 23:05 UHR. - Veroeffentlichung fuer Pressezwecke honorarfrei ausschliesslich im Zusammenhang mit oben genannter Sendung oder Veranstaltung des ORF bei Urhebernennung.  Foto: ORF/Studio Canal.  Anderweitige Verwendung honorarpflichtig und nur nach schriftlicher Genehmigung der ORF-Fotoredaktion.  Copyright: ORF, Wuerzburggasse 30, A-1136 Wien, Tel. +43-(0)1-87878-13606

Ein Mann verschwindet

Eine Odyssee durch Berliner Polizeidienststellen und Behörden oder: Wie das Recht auf Kommunikation durch den Verweis auf Datenschutz blockiert wird

Der Polizeiabschnitt 41 in der Gothaer Straße ist in einem typischen Berliner Gründerzeitbau untergebracht. Unauffällig, aber nicht abstoßend. Der Schock für Jutta H. setzt erst ein, […]

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„Geliebt und verdrängt“: Ein facettenreicher Sammelband beschäftigt mit dem Erbe des deutschen Films der Adenauer-Jahre

Viel Zuspruch, aber wenig Mut

Der deutsche Film der jungen Bundesrepublik produzierte, wenn er künstlerischen Ansprüchen genügen wollte, Problemfilme. Dabei kam er selbst „als Problemkind zu Welt“, wie Olaf Möller im Vorwort zum Sammelband „Geliebt und verdrängt“ schreibt. Die schwere Geburt hinterließ Spuren. Die Angst vor […]

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Tatort: Feierstunde – “Wie der Zufall so spielt”

Der Tatort Münster versucht sich im ernsten Fach. Das Ergebnis ist eine absurde „Feierstunde“ des Krimis, die von Kritik und Publikum aber trotzdem geliebt wird. Warum bloß?

Nach längerer Zeit habe ich wieder mal einen Münster-„Tatort“ gesehen. Einen Jubiläums-Tatort. Zwar markiert die Zahl 30 ein reichlich […]

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Sarah Bakewell: Das Café der Existenzialisten. Freiheit, Sein und Aprikosencocktails

Wie deutscher Kaffee in Paris zum Cocktail wird

Sarah Blakewell besucht das „Das Café der Existenzialisten“ und kommt mit bleibenden Einsichten über die Phänomenologen diesseits und jenseits des Rheins zurück

„Geben Sie mir Kaffee, dann mache ich Phänomenologie daraus“. Dieses an sich banale Beispiel wählte Edmund […]

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Kein Zuhause für Toni Erdmann & Co.

Ein trauriger Blick auf die deutsche Kino-Provinz und die Popcorn-Ideologie

Film-Deutschland feiert sich wegen „Toni Erdmann“, sicher nicht zu unrecht. Maren Ades tragikomischer Generationenfilm im Zeitalter von Neoliberalismus und Globalisierung wird von Kritik wie Publikum gemocht. Bahnt sich da eine deutsche Kino-Renaissance an? Immerhin hat der […]

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erdmann 960

Toni Erdmann (Regie: Maren Ade)

Zurück in die Arme des Vaters

„Toni Erdmann“ oder wie ein Vater aus der deutschen Provinz mit peinlich- komischen Mitteln um die Zuneigung seiner zur coolen Businessfrau gewordenen Tochter kämpft. Dabei geht das neoliberale Leben weiter und erscheint in Maren Ades todtraurigem Film alternativlos. Versuch einer […]

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Ulrich Herbert: Best. Biographische Studien über Radikalismus, Weltanschauung und Vernunft 1903 – 1989

Ein Klassiker – mit kleinen Lücken

Ulrich Herberts vor 20 Jahren erstmals veröffentlichte, maßstabsetzende Biographie über den SS-Mann Werner Best liegt in einer neuen Auflage vor. Doch das private Leben Bests liegt weiter im Dunkeln
„Dieses Buch ist ein großer Wurf“ schrieb vor nunmehr zwanzig Jahren die […]

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Berlin 1936 von Oliver Hilmes

Oliver Hilmes: Berlin 1936 – Sechzehn Tage im August

Feierwütige Promis, korrumpierbare Künstler, Athleten als nützliche Idioten
Oliver Hilmes Chronik über die Olympischen Sommerspiele 1936 in Berlin leidet leider unter Atemlosigkeit und Unmittelbarkeit
„Jeder Repräsentant des ‚Dritten Reichs’, der etwas auf sich hält, gibt während der Sommerspiele eine eigene Festlichkeit“, schreibt Oliver Hilmes – und man […]

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Sacha Batthyany: Und was hat das mit mir zu tun?

SCHULDIG, AUCH OHNE BLUT AN DEN HÄNDEN
„Und was hat das mit mir zu tun?“: Sacha Batthyany beschäftigt sich noch einmal mit seiner berüchtigten Großtante Margot und betreibt auf vielen Ebenen die Vergangenheitsbewältigung seiner Familie
„Ein schreckliches Geheimnis“ nannte der Journalist Sacha Batthyany in einer Reportage für […]

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WILD 1-1200

DAS PERVERSE ROTKÄPPCHEN

Eine Nachbetrachtung zu Nicolette Krebitz neuem Film „Wild“: Eine tabulose Parabel um den Preis von Freiheit und Glück in der Postmoderne

„Wild“ ist von der deutschen Filmkritik bei seinem Kinostart Mitte April enthusiastisch begrüßt worden. Diese Zustimmung hat nicht wenig zu tun mit den bewusst gesetzten […]

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Léon Werth: 33 Tage. Ein Bericht

Flucht und neue Reinheit

„33 Tage“ oder wie für den Schriftsteller Léon Wert die Flucht aus Paris im Weltkrieg des Juni 1940 zu einer endlosen Reise über verstopfte Landstraßen, kleine und große Vorhöllen wird – und am Ende steht Freiheit auf dem Land.
Am Vormittag des 11. Juni setzt […]

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Robert Darnton: Die Zensoren – Wie staatliche Kontrolle die Literatur beeinflusst hat

Die Zensoren – Geburtshelfer oder Verhinderer?
Robert Darnton untersucht anhand von drei anregenden Beispielen aus der Geschichte die Arbeitsweisen von Literaturzensur, bleibt aber die Antwort nach der Wirksamkeit von Kontrollmechanismen in der Gegenwart schuldig.
Dieses Buch hat eine jahrzehntelange Vorgeschichte. „Die Zensoren“ müssen für ihren Autor, den […]

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Deutschland 1966 – Filmische Perspektiven in Ost und West (Der Begleitband zur Berlinale Retrospektive 2016)


Das ewige deutsche Leiden an der Qualität
Weichenstellungen in Richtung Zukunft – oder aufs Abstellgleis
Der Begleitband zur diesjährigen Berlinale-Retro „Deutschland 1966“ gibt Einblicke in ein aufregendes Film- und Fernsehjahr im Westen wie im Osten
Eine Frage scheint den deutschen Film immer wieder umgetrieben zu haben. Die Frage […]

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