Micmacs – Uns gehört Paris! So eine Geschichte mag man doch: Da wird einem Regisseur wie Jean-Pierre Jeunet ein Mega-Blockbuster-Stoff in den USA angeboten, und „Nö“ sagt der und kehrt lieber in seine französische Heimat zurück um einen weiteren seiner… Weiterlesen →
Come Kloßer! Das war fällig. Und es wird die ab 2011 wieder anstehende Theaterdebatte auf ein vollkommen neues Niveau heben. In Holzhausen spielen sie nämlich ab 30. Juli den guten alten „Hans Wurst“… Und wovon handelt der? Genau: Von der… Weiterlesen →
Große Werkschau des amerikanischen Künstler Bruce Nauman erstmals in Berlin „Wenn du ein Maler bist und alle Pinsel wegwirfst, inwiefern bist du dann ein Künstler?“ Irgendwann in den Sechzigern überfiel Bruce Nauman eine Sinnkrise. Der 1941 in Indiana geborene Sohn… Weiterlesen →
Der schwarze Mann Zitrone, Banane… Es war der „schwarze Mann“, der uns seinen Schatten in die Kindheit warf. Noch vor den Atombomben und Autounfällen. Neben Höllen-Drohungen im Religionsunterricht und Monstern in den Comics. Von ihm erreichte uns nur ein warnendes… Weiterlesen →
Kunst ist, was in weiße Kojen passt – die weltgrößte Kunstmesse Art Basel will mehr sein, als eine Verkaufsveranstaltung und doch geht’s vor allem um eines: das Geld Wo geht’s denn hier zur Kunst? Ist doch wurscht. „Scull ist ein… Weiterlesen →
David (Peter Weiss) liebt Maria (Anne Schäfer). Franz (Clemens Schick) liebt sie auch. Und die junge Frau liebt offenbar beide Männer, die nichts voneinander ahnen. Für jeden ist sie die perfekte Partnerin. Doch dann verschwindet die kapriziöse junge Frau spurlos…. Weiterlesen →
Filmbiografien stoßen dann auf Interesse, wenn die oder der Porträtierte weithin populär ist. In den USA ist die Luftfahrt-Pionierin Amelia Earhart sehr berühmt. Außerhalb Amerikas allerdings hält sich ihre Bekanntheit in Grenzen. Genau das war wohl die wesentliche Herausforderung für… Weiterlesen →
Klassik Stiftung Weimar ehrt Goethes Farbenlehre Vor 200 Jahren, genau am 16. Mai 1810, erschien Goethes „Zur Farbenlehre“ in zwei Bänden. Am 17. Juni 2010 wurde von der Klassik Stiftung Weimar im Goethe-Nationalmuseum dazu eine Ausstellung eröffnet. Als die beiden… Weiterlesen →
Städte können auch sterben: Die Fotografen der Berliner Agentur Ostkreuz präsentieren im Berliner Postfuhramt bei C/O Berlin ihren realistischen Blick aufs Urbane (Bild: via Ostkreuz) Am Anfang war ein Pfeil. Der Berliner Fotograf Maurice Weiss fand das Kreidezeichen in China…. Weiterlesen →
Bayern hat der Welt – man denke an Fußball, Folklore & Politik – viel Schlimmes angetan. Es gibt aber auch Bayerisches, ohne das die Welt ärmer wäre. Gewisse leicht alkoholische Getränke, die Alpen oder: Karl Valentin, den wir… Weiterlesen →
Kathrin Romberg inszeniert die 6. Berlin-Biennale als Hauptseminar in Realismus-Theorie Ein junger Mann arbeitet in einer heruntergekommenen, alten Lagerhalle. Der Boden ist über und über mit Modemagazinen und Lifestyle-Magazinen bedeckt: Vogue, Elle, GQ-Style. Mit einer Gasmaske und Gummihandschuhen bewehrt, steht… Weiterlesen →
Rizvan Khan (Shahrukh Khan) ist Autist. Deshalb kann er bei anderen Menschen oft nicht die wahren Gesichter hinter den Masken des Lächelns erkennen. Humor, gar Ironie, versteht er überhaupt nicht. Deshalb macht er sich wirklich auf den Weg, als seine… Weiterlesen →
Künstlertum Die Künstler, die an dieser Ausstellung in Weimars Viehauktionshalle teilnehmen wollen, haben nur eine Voraussetzung zu erfüllen: Sie müssen teilnehmen wollen. Was bedeutet, es gibt keine Jury, keine Auswahl, keine Kriterien. Und das sieht man. Die nachträgliche Bewertung findet… Weiterlesen →
Maler als Medium Pünktlich zu seinem 50. Geburtstag steigt der Leipziger Maler Neo Rauch zum Nationalrätsel auf Ist Neo Rauch der Vorbote eines neuen Konservatismus? Diese Frage steht unübersehbar im Raum. Auch wenn dem Leipziger Maler derzeit alle zu Füßen… Weiterlesen →
– „Ich hatte einen netten Abend.“ – „Was war denn?“ – „Das Wohnzimmer. Programme.“ – „Was gab’s? Was für Programme?“ (Fahrenheit 451) Es gab eine Zeit, da hat Science Fiction noch geholfen. Sie war ein Verständigungsmittel des liberalen Mittelstands… Weiterlesen →
Familie Fuchs philosophiert Der amerikanische Regisseur Wes Anderson hat Roald Dahls Geschichte „Der fantastische Mr. Fox“ in einen wunderbaren Puppen-Action-Nachdenk-Film verwandelt. Gewöhnlich beginnt die Rezension eines Films wie Der fantastische Mr. Fox mit der Frage nach der doppelten Adressierung. Ist… Weiterlesen →
Er hat es wieder getan: George A. Romero hat wieder einen Zombie-Film gedreht (Erwartungen erfüllt), und er hat ihm wieder einen völlig neuen Dreh gegeben (Erwartungen düppiert). Unter den Aficionados des Subgenres und sogar unter Romero-Fans hat der sechste Film… Weiterlesen →
Auf das Überleben! Wes Andersons Familienkino und sein neuer Film „Der fantastische Mr. Fox“ Wes Anderson hat Roald Dahls Kinderbuchklassiker um Mr. Fox verfilmt, jenen charismatischen und doch auch patriarchalen Familienvater, der mit seiner Eigenwilligkeit seine Umgebung fast in den… Weiterlesen →
Wie entgeht man der Authentizitätsfalle des Rock’n’Roll? Zum Beispiel, in dem man aus einem Kunstprodukt ein Kunstprojekt macht. Wie die White Stripes, die es jetzt auch schon über zehn Jahre (und anscheinend nicht mehr lange) gibt. Zugegeben: Völlig neu ist… Weiterlesen →
Die Ausstellung „Macht zeigen“ im Deutschen Historischen Museum von Berlin führt vor, wie Politik und Wirtschaft die Kunst für ihre Zwecke brauchen Der Kaiser bückt sich und ergreift einen Pinsel, der am Boden liegt. So wie der französische Maler Joseph… Weiterlesen →
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