Autoren über Kunst und Leben

Kategorie Kritik

Harry Potter und die Heiligtümer des Todes 1

Dunkle Zeiten Es grummelt und es munkelt, Unheil rauscht irgendwo. Und dann, wir sind noch ganz am Anfang, dann sagt eine Stimme „Dies sind dunkle Zeiten“. Dieser Satz gibt dem Film seinen Ton, als Atmosphäre, als Farbe. Viel mehr als… Weiterlesen →

Machete

Der Spaß, der Müll, der Tod „Ich habe ihn nicht gefilzt“, sagt der Mann vorn im Auto zu dem Mann neben ihm. Und er spricht über den Mann, der hinter ihnen sitzt. Es ist wie mit der Bananenschale: Gleich wird… Weiterlesen →

Antonio Negri, Raf Valvola Scelsi: Goodbye Mr. Socialism. Das Ungeheuer und die globale Linke

Die Wiedereroberung des Gemeinsamen Krise, Kommunismus, kommende Demokratie – ein lesenswerter Band versammelt Interviews mit Antonio Negri Antonio Negri stapelte tief, als ihn der Spiegel 1997 im Gefängnis von Rebibbia besuchte. Nein, er wolle keine neue Bewegung gegen den Kapitalismus… Weiterlesen →

Douglas Coupland: Generation A

Fünffache Bienenstich-Sensation Erkennbar will der kanadische Bestsellerautor Douglas Coupland mit „Generation A“ an seinen Welterfolg „Generation X“ anknüpfen. Wieder sind die Romanfiguren dazu verurteilt, sich gegenseitig Geschichten zu erzählen. Diesmal allerdings im rauen Alaska statt im sonnigen Kalifornien. Mit „Generation… Weiterlesen →

Dreizehn Anmerkungen zum „Sturm und Drang“

Empfindsame Kraftkerle, unterwegs zwischen Selbstmord & Klassik # 1 So wie es ist, kann es nicht weiter gehen, aber so geht es weiter. Ein Leben nach der Regel ist das Leben nicht wert, und ein Leben gegen die Regel kostet… Weiterlesen →

Das Ruhrgebiet – das leere Herz der Republik?

Eine Fallstudie anhand von zwei Filmen und zwei Figuren: „Allein“ und „Aufforderung zum Tanz“ – Hier Lavinia Wilsons Maria und dort Marius Müller-Westernhagen als Theo – Aus Anlass eines Filmfestivals im Grimme-Institut Zugegeben, der erste Anruf war irritierend. Das Grimme-Institut… Weiterlesen →

Orly (Angela Schanelec)

Zeit-Raum des Abschieds Angela Schanelecs großer Film „Orly“ Ein Flughafen ist ein sonderbarer Ort. Mag auch alles vorher und nachher dramatisch, tragisch oder komisch sein, hier kommt es für eine erzwungenermaßen gar nicht einmal so kurze Zeit zur Ruhe. Bemerkenswerterweise… Weiterlesen →

Peter Wawerzinek: Rabenliebe

Drama einer Kindheit Der Berliner Autor und Bachmann-Preisträger Peter Wawerzinek erzählt in „Rabenliebe“ von seiner schweren Kindheit. Und zeigt einmal mehr auf, dass gute Romane nie leicht verdaulich sind. Es gibt Bücher, die nur schwer zu besprechen sind, weil alles,… Weiterlesen →

Peter Betthausen (Schule des Sehens: Ludwig Justi und die Nationalgalerie)

Schule des Sehens: Peter Betthausen hat eine aufschlussreiche Biografie des Kunsthistorikers Ludwig Justis und der Berliner Nationalgalerie geschrieben Kathedrale der Gegenwart. Dieses Stichwort fällt mit schöner Regelmäßigkeit, wenn es um das Kunstmuseum in der Massenkultur von heute geht. So wie… Weiterlesen →

R.E.D.

Ein ausgefallenes Plädoyer für erfülltes Arbeitsleben „Böser Fehler, Opa“, sagt der junge Mann und das ist ein sehr böser Fehler. Er wird es nämlich gleich sehr, sehr schwer haben. Denn der Opa heißt Bruce Willis. Und tut, was ältere Herren… Weiterlesen →

Moritz von Uslar: Deutschboden

Wo Autos wichtiger sind als Frauen Moritz von Uslar ist zu Besuch im wilden Osten und liefert mit „Deutschboden“ einen Kneipenroman in der Tradition von Henscheid & Co. Wie in der Gaststätte Schröder, im Proberaum, bei jeder Autofahrt und jeder… Weiterlesen →

Kapital & Kino – Geld schläft nicht

Kapital & Kino Geld gehört zu den Dingen, die im Kino sehr schwer darzustellen sind. Kaum sieht man es, sieht es billig aus, kindisch, trivial: am ehesten „glaubt“ man an Falsch- und Spielgeld. Obschon das Kino bislang Geld daher am… Weiterlesen →

Sofi Oksanen: Fegefeuer

Letzte Artikel von Ralf Bönt (Alle anzeigen)

Diskurs in der feministischen Enge Ein grandioser Roman und seine dumme Verpackung Noch bevor man Sofi Oksanens Roman „Fegefeuer“ aufschlägt, duckt man sich am besten unter dem Tsunami der begleitenden Information hindurch. Denn an Auszeichnungen, Übersetzungen und Bestsellerei mangelt es… Weiterlesen →

Eberhard Esche (*25.10.1933)

Der Tänzer auf dem Seil Ein Mann auf dem Seil, wägend Schritt um Schritt. Dann, alle Vorsicht fahren lassend, beginnt er zu tanzen mit grimmer Verzweiflung. Schlägt Salti und dreht Pirouetten, als stünde er auf festem Grund. Und dann, wenn… Weiterlesen →

The Road (John Hillcoat)

Land des Todes und der Dürre „Manche Männer können den Arm um eine weinende Frau legen. Für ihn war das nie selbstverständlich gewesen.“ So heißt es am Ende von Cormack McCarthys Roman Kein Land für alte Männer. Und ungefähr so… Weiterlesen →

Max Schmeling (Uwe Boll)

Trash wäre schöner Uwe Boll hat das Leben des Boxweltmeisters Max Schmeling als nationales Feel-good-Movie verfilmt. In der Hauptrolle: Henry Maske Ach, uns Uwe! Eigentlich müssten gestandene Cineasten und Cineastinnen einen Filmemacher wie Dr. Uwe Boll heiß und innig lieben…. Weiterlesen →

Einzelausstellung für 1 Euro und 99 Cent

Jeder Mensch ist ein Künstler „Nach welchen Kriterien haben Sie eigentlich Ihre Teilnehmer ausgewählt?“ Befragt man die Macher von Kunstmessen wie dem Berliner Art Forum oder einer seiner zahlreichen Nebenmessen nach der Genese ihrer Schau, bekommt man in der Regel… Weiterlesen →

Wall Street – Geld schläft nicht

Makler in die Volkswirtschaft! Es dauert etwa fünf Minuten. Und dann begründet ein Mann, dem wir sofort ansehen, dass wir ihn nie mögen könnten, warum das so ist: Es geht um das, „was jeder von uns am meisten liebt, fette… Weiterlesen →

Thomas Lehr: September. Fata Morgana

Sprache und Schicksal Die dümmste Kategorie der Literaturkritik ist „Welthaltigkeit“. Obwohl niemand weiß, was damit gemeint ist, entwickelte sich der Begriff zu einem Gütesiegel literarischer Verbrauchstester im Zeitalter globaler Warenwirtschaft. Doch wie viel „Welt“ muss ein Roman enthalten? Entspricht die… Weiterlesen →

Hanns Cibulka: Labyrinth des Lebens – Ein Brevier

„Lehre dein Kind auch das Bild, nicht nur die Formel“. So geht der erste Satz, und das mit Bedacht: Es ist der Vor-Satz dieses Schreibens. Und er bittet, die Farbe, den Geschmack, den Geruch, das Gefühl nicht geringer zu achten… Weiterlesen →

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